Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 4 (1841)
- Issue
- 10 (10.1841)
- Date
- 1841-10-01
- Page
- [Seite] (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
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- Hebron 1× ep/1047559
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314 Schreiben ju« Jerusalem. •) --Verschiedene Erdarten von dem Oelberg--. b) --Einige Steintrümmer 1) von dem Ueberreste des heiligen Tempels, 2) von dem Grabmal des Propheten Sacharja, Z) von dem Denkmale Absaloms (2 Sam. 18, 18.), 4) von dem, eine halbe Stunde von hier auf dem Wege nach Sichem gelegenen Grabmal des Simon deS Gerechten--. *) ' c) --Drei Stück in Deutschland unbckgnntes Sesamkraut, nebst einem Gläschen daraus gepreßtem Oel, Sirosoh genannt; so wie mehrere Stückchen aus diesem Oel in verschiedenartigster Form gefertigte Seife--. ä) --Etwas Salz aus der Gegend von Sodom--, e) --Zwei Rohre, mit welchen in Palästina bei gänzlicher Ermangelung der Federn geschrieben wird. Dieses in Europa unbekannte Gewächs besteht häufig aus 25 Gliedern, wird über drei Mannslängen hoch und bildet ganze Waldungen--. s) »Einige ausgezeichnete Muscheln--, x) »Zwei in sonderbarer Form gefertigte Gläser auS der Fabrik zu Hebron; ferner mehrere gläserne Fingerringe». h) «Baumwollenatbeiten aus der Gegend von Sichem». i) »Ein zu Jerusalem auS weißer Steinmaffe gefertigtes Salzfäßchen». --Bor einiger Zeit grub man in dem Vorhofe der Synagoge der deutsch-polnischen Juden, da fand man in einer tiefen Grube am Fundament des Baues mehrere kleine Krügelchen von der Länge eines Fingers. Mehrere Gelehrte und Alterthumskenner behaupten, daß jene Krügelchen zu Aufbewahrung der Asche von der rothen Kuh *) Dieser war, nach den jüdischen Berichten, der letzte gewesen von der -groten Synagoge», d. h. von dem Kreise Frommer und Gelehrter, welche mit und nach E«ra die jüdische Kirche rrstaürirten.