Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 4 (1841)
- Issue
- 3 (3.1841)
- Date
- 1841-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 25)
- Language
- German
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Palästina und di« -ffeMlich« Meinung. gg um ri«« kurze Zeit über eiu erschöpfte- und verheertrs Land zu herrschen, welcheman aus die Dauer doch nicht behaupten konnte. Wahrlich eS bedarf keiner Seher, gäbe, um zu prophezeien, daß, selbst wenn kein Anstoß von außen hinzukommt, die Türken in einem oder zwei Jahren wieder au- Syrien vertrieben sein «erden». Diese Ansicht von der Unchunlichkeit einer erneuerten Türkenherrschaft über Syrien gewinnt immer mehr Raum und verbreitet sich immer allgemeiner, und haben in der Sache der Griechen die Einzelnen, ohne Staatsmänner zu sein, kräftig »itgesprochen und mitgehandelt aus In« tereffe für das alte Hellas, — haben in den Angelegen« heiten der Polen so Diele ihre Theilnahme für dieselben in Wort und That dargelegt aus Interesse für jene Ra« tionalität und die Freiheit, die sie bedroht glaubte«, so beginnen auch setzt wieder die Einzelnen und zwar in steigender Zahl eine lebhafte Theilnahme auszusprechen für die Sache Syriens, die dortigen Christen, die heili« gen Stätten. Diese- Interesse wird wahrscheinlich all« gemeiner werden und tiefer begründet sein, aldafür die Griechen und Polen. Denn für letztre trat nur rin . rein politische-, größerncheilein Parteiintereffe auf; für die Griechen konnten doch hauptsächlich nur diesen«'« gen sich erwärmen, welche das alte Griechenland auS den Büchern kennen gelernt und von demselben sich an« gezvgen fühlten. Freilich wurde die Theilnahme für die Griechen allgemeiner gemacht durch die Betrachtung, daß sie Ehristen seien, die gegen türkische Barbarei kämpfen. Aber in viel höher« Maaße treten diese religiösen und chrtstbrüderktcken Rücksichten hervor in der Sache Sy« riens, während die untergeordneten, die politischen Par« teiansichten, die Begeisterung für heidnisches Alterthum u. dgl. hier Wegfällen. Die Ramen, Palästina, Jeru«