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Das Morgenland · 1840-11-01 · 11 (11.1840) · p. [Seite]

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Journal
Das Morgenland
Volume
3 (1840)
Issue
11 (11.1840)
Date
1840-11-01
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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vir Zeit brr Makkabäer. m saja und Jeremia ernstlich gewantt vor dem unseligen Streben der jüdischen Groß«, die sich durch Berbindnn« gen mü de« Ausland stütze« und stärken wollten, und bei der eingetretenen Obermacht der Chaldäer, die gegen sie aufhabendeu Pflichten immer bundbrüchig verletzten, — hatten die Propheten früher vergeblich auf den kommen« den Messias hingewiesen und bezeugt, daß sein Thron und sein Reich keine Gemeinschaft habe mit dem irdischen Reiche, wie es die Nachkommen Davids besessen, so wa« rot diese ihre Lehren nun endlich so weit zur Anerken« nuug und Ausführung gekommen, daß die rückgekehrten Juden unter ihren Hohenpriestern ein stilles, ruhiges, allem politischen Parteiwesen abgekehrtes Leben führten, und «ehr eine kirchliche Gemeinschaft'darstellten, als einen politischen Staat. Der König von Persien war zwar ihr Oberherr, doch scheint es, daß sie in der eige« nm Fühmng ihres Gemeinwesens wmig oder gar nicht beschränkt warm. Der zunehmmde Verfall der persischm Macht, wo der königliche Günstling BagoaS zuerst dm König Ochu- (im I. 338), dann auch deffm auf dm Thron gehobmen Sohn Arses (im I. 336) vergiftete und bald darauf mit dem letzten der persischm Könige, Darius CodomannuS, — wiewohl vergeblich ein Glei« ches versuchte, berührte dm kleinm jüdischen Staat nur wmig. Erst im I. 332 trat die Gefahr den JSraeliten näher. Nachdem nämlich König Philipp toott Makedonien die griechische Freiheit vemichtet und die Griechen dafür zu mtschädigm gesucht hatte durch das riesenhafte Projekt eineS Feldzugs nach Asien, der den bethörten Griechm die Wiederkehr der ruhmreichm Zeitm deS trojaiklschm Krieges zu verheißen schien, setzte, nach Philipps plötzlichem Tode, der kaum zwanzigjährige Alexander des Vaters Plane in's Werk, und rückte siegreich durch

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