Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 3 (1840)
- Issue
- 9 (9.1840)
- Date
- 1840-09-01
- Page
- [Seite] (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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v>« Eedem de« Libanon. »71 zu sein über den Schnee, weil wir verloren waren, wen» die Sonne uns erreichte ehe wir über den Schnee hinweg wären; denn vor nicht langer Zeit hatte sich ein solcher Unfall mit Menschen und Pferden zugetragen, die nach Sonnenaufgang auf den bereits erweichten Schnee sich gewagt». »Den 28. Mai, des Morgens frühe, war der Me« tuali noch da und half uns die Maulthiere bepacken, aber ehe wir damit fertig waren, verschwand er im Gebüsche. Wir sahen ihn nicht mehr, und vielleicht ist auch seine Angabe, er sei da oben um Rhabarber zu sammeln, unwahr gewesen». »Der Schnee, nun hart wie Marmor, war sehr glatt, und eine Strecke weit nur einen Fuß tief, ausgenommen in einer Schlucht zu unserer Linken, die so sebr mit Schnee ausgefüllt war, daß sie nur an einer leichten Einbeugung der Fläche kenntlich war. Wir überschritten diese Schlucht an ihrem ober» Ende, wo sie nur 100 Ellen Breite hatte. Ein schmaler Strich ans der andern Seite, wo ein kleiner Quell rieselte und der Schnee auf dem gefeuchteten Boden nicht haftete, zeigte durch die blühende Vegetation*) den wärmenden Einfluß der Sonne selbst auf dieser kalten Höhe. Der Grat des Schneelagers auf dem eigentlichen Höhenrücken erreichte eine Höhe von 40 Fuß und bot nach der östlichen, nno zugekehrten Seite einen fast senkrechten Abfall, wie eine Wand. Längs dieser setzten wir unsern Weg eine Strecke in nördlicher Richtung fort, bis wir auf die Schneehöhe gelangen und schräg über dieselbe wegkommen konnten. Von hier aus sahen wir die Erdern in der Entfernung einer kleinen Stunde nordwestlich vor uns; sic bilden *1 Ich fand die Vinrn iniii»r und die zarte, kleine 8,-iNn iuli». Änmerk. de« Brrf.