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Das Morgenland · 1840-05-01 · 5 (5.1840) · p. [Seite]

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Journal
Das Morgenland
Volume
3 (1840)
Issue
5 (5.1840)
Date
1840-05-01
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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Uftn die Offenbarung dechsHHßi«»«. IHM .V ■ r 7 : ij?: lich'e Schicksal brr Tlftvrien haben: I sie fallen ab »nd «erde» durch andere ersetzt r «he sie Früchte getragen haben. Der morgenländische Lehnveg unterscheidet sich von dem occidentaktschen wesentlich darin, daß die Gegenstände der Erscheinung, wie sie vorliegen, besprochen «erden, aber nicht in müßigem Gespräche, sondern in einer Rede, die von dem mitzutheilenden Grundgedanken durchwürzt ist. So trägt sich die Erkenntniß von Seele zu Seele über, nicht bloü von Verstand zu Verstand. Mag jede dieser Lehnveisen ihren eigenthümlichen Werth, jede ihren Vorzug a» ihrem Vttr Hab»», gewiß ist, daß jene, dem Aeaßern nach minder wissenschaftliche und langsamere Verfahrensweise zumal da an ihrer Stelle ist, wo der Sprechende nicht an eine besondere Elaffe oder Zunft sich wendet, sondern alle« Gebildete« seiner Zeit gegenüber tritt. In dieser Weift haben wir'es unternommen mit unfern Lesern uns nicht sowohl an ein gelehrtes Buch zu setze«, das wir ihnen vorlegen, als vielmehr auf monatlichen Blättern, wie Stoff und Gelegenheit sich darbietet, über die Schrift und deren Erfüllung, über das alte und das neue Morgenland uns zu unterhalte», so jedoch, daß wir die Wahrheit der heiligen Schrift nicht erst bewei, ftn, ftndern zu ihre« Gunsten die Thatsachen der Jahrhunderts reden lasse«; daß wir ferner den Inhalt der Schrift nicht blos als Lehre (dogmatisch) fassen, sonder» »ehr ihn geschichtlich in uns ausgenommen haben und ihn als das Licht der Weltgeschichte und als Schlüssel zu den Rächsrl» der Menscheuführung betrachten. So kommt es, daß wir namentlich das, was di« Propheten nnd unser HErr selbst von Israel g«sagt habe«, nicht von irgend eine« geistliche» Israel verstehen, sdnderu das, was wir lese«, glauben, so wie es dasteht. Und

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