Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 3 (1840)
- Issue
- 4 (4.1840)
- Date
- 1840-04-01
- Page
- [Seite] (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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tfcfcr Mt MH«r tu« tan tMfef. fff bm Berge sind nackte,' Nnsrnchtburr, von der Sonne ved» branme Helsen, die davon zeugen, daß unter diesem Thalkesstl, den fl» umfchlirßen, noch setzt ein-großer Heerd unterirdischen Keuers sich befindet, von welchem die heißen Quellen auf beiden Seiten de- See« Ausfiüsse fiNd. UebngrnS sehen wir ans unserer Zeichnung, daß di« den See umgebenden Berge keineswegs so himmelhoch und von so schauerliche» Ansehen sind, al« sie auf den «eiste« frühen» Abbildungen von Tiben'aS, deren e« schon viele «ehr oder weniger unzuverlässige gibt, dabgestellt sind. Rur Schadedaß die Gegenden im Hintergründe, da wo der Jordan aus dem See austtitt, nicht mchr so dentlich hervvrtreten, «m auch das Einzelne erkennen z« können. Die Berge auf der rechten Seite de« BildeS gehören noch zu der Hügelkette des nach der Tradition sogenannten «Berges der Seligkeiten", seht «Hörner von Hottein" genannt. Ob aber die jenseits der Bäder von Liberias in. de« See hereinttttende -andzunge schon dt» von Tartchäa (jetzt Melaha, s. v. a< Malaga, d. h. Salzplatz) ist, oder eine weiter Nördlich liegende, wissen wir Nicht; die Entfernung scheint NnS etwas zu gering »u sein. Besonders sprechend ist aber das Bild von Magdala, das nicht weit oberhalb Liberias am gleichen Ufer des Sees liegt, and, wie jenes, seinen'alten Ramen behalten hat, der von den Arabern el Medschdel ausgesprochen wird. Hier scheint ans der Eharaetrr dieser merkwürdigen Gegenden besonders treu dargestellt zn sein, obwohl wir auf der andern Seite es auffallend finden, daß die Berge t« Hintergrund, wo ungefähr Liberias liegen muß, so «ahe zusammentreten, da doch Liberias und Magdala da liege«, wo der See am breiteste» ist; st wie uns auch die Höhe der Berge zwischen Magdala