Mannheim
Compact Memory

Das Morgenland · 1840-04-01 · 4 (4.1840) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Das Morgenland
Volume
3 (1840)
Issue
4 (4.1840)
Date
1840-04-01
Page
[Seite] (sequence 12)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/4872516-5427203-5427266--0963-4873432
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

108 U«V«r di« Bilder andr« hritizr» Land». durch de» gefälligen Anblick de< Ganzen, hier also durch die Schönheit der Oelbämnedurch die ganze lkrbii^e Scene im Vordergründe, und die Düsterheit der im Hin» »ergründ sich erhebenden Berge Garizkm und Ebal, uns auf eine angenehme Weise befriedige«, wenn wir üns gleich gewünscht hätten, auch noch einen Blick in das Thal von Siche« und auf die Stadt selbst werft« zu können. Ohne uns bei den Ruinen von Samaria anfznhal« ten, eilen wir an Nazareth vorüber, das so still und lieblich, von den grünen Hügeln umgeben, wie in de« Schoeiner Mutter gebettet, daliegt, und dessen ganze Umgebung noch jetzt an die Weihe zu erinnern scheint, die es durch den Aufenthalt des HErrn erhalten, — zu der schönen Ansicht vom Berge Karmel. Da hier km Texte weder die Entfernung des Vordergrundes von dem äußersten Hintergründe, dem Vorgebirge Karmel, Kakpba und Akka, noch die Brdentung der auf der linken Sekte des Bildes am Rande sichtbaren Gebäude angegeben ist, so können wir die Gegend, in welcher wir uns hier im Vordergründe befinden, nicht genau bestimmen. Jedenfalls gehören die vorder» Anhöhen, von denen aus bis zum Meere gewiß noch eine Entfernung von einigen Stunden ist, zu den Höhen von Sebulon, deren höchster Punct, mehr nach Osten gelegen, von den Landesbewohnern Tel Scheikh Befak genannt wird, und unter diesem Ramen auf de« Karten verzeichnet ist. Diese Hügel und die Höhen des Karmel sind gegenwärtig auf dieser Seite de- Jordanfast die einzigen waldigen Gegenden; der Karmel ist außerdem noch, wo er angebau^vird, an Baum» und Feldfrüchten reich *). Freilich d«f man bei Betrachtung 1 rxm, »ar««l b«ißt Frocht-rfild».

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.