Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 3 (1840)
- Issue
- 4 (4.1840)
- Date
- 1840-04-01
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Urter ti« Bilder «v* b«M frrtffe«* fttfce. |Q| m'cht ganz deutlich, obwohl zu «stLn» ist, daß Mi» schon jener Vau« gruppt, nahe am Rande des Bildes, und de« Dorfe viloah, das noch viel tiefer liegende Thal Kidkvn sich hinzieht. Schwieriger ist die Sache bei'dev beiden fokgetiden Bildern, Morijah und Teich Bethesda, da' «st uns bet den, dem Berständniß derselben entgegenstehenden Schwierigkeiten von de« beigegebeistv Texte leider fast ganz verlassen finden. Was zuerst die Üeberfchrift des Srsteren betrifft, welche- »Morijah, Ivtnsaleck von Ost», genatmt ist, sd ist dieselbe unrichtig - indem fie heißen sollte: »Mon'jah von Rord». Wir befinden uvs nämlich hier auf jene« Hügel nördllch vom großen Moscheeplatz - und von der aus der Stadt zu« Stephänsthvre führen« de« Straße, welcher, östlich an die Stadtmauer, westlich an die ehemalige Kirche und Grotte der h. Anna stoßend, da- Liebling-Plätzchen Schubert'- «ährend seine- Aufent« Halts in Jerusalem war, und gewiß nicht «st Unrecht. Man fleht da die schöne Moschee auf de« «eiten Tempelplatz in ihrer" ganzen Pracht vor flch, mit ihrer Borhalle und den einzelnen, um fle herumstehenden Säulenreihen; weiterhin die kleinere Moschee el Aksa mit ihrer kleinen Kuppel und ihrem, in dieser Gegend auf« slMenden schrägen Dache, ganz im Hintergründe den Berg des bösen Rachs und die von ihm gegen Bethlehem flch hinziehende Hochebene. Was nun aber die einzelnen Punkte des hier flchtbare« Stadttheils seien, dar- - über finden wir in dem Schubert'schen Texte keine Aufklärung. Wie wett rechts auf dem Bilde flch der große Moscheeplatz erhebt (was bei dev in bunter Unordnung u«eben und über und unter einander geworfenen Ruine« und Gebäuden nicht leicht von selbst zu erkenne« ist), wo die Straße zum Stephansthor, der sogenannte Schmer«