Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 3 (1840)
- Issue
- 3 (3.1840)
- Date
- 1840-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 32)
- Language
- German
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O- «in* Pilgerfahrt im Jahre >523. und wieder in den Palast auch ein Stägen uff, da Mt fich der Herzog bis Jedermann ufhin kam. Da hieß er die Bilgeri zu Im kon 9 und mußtenv Im die Händ bieten "und seit, waS er unS gutS köndt thun, daS wet« 9 er gar gern chun. — Run Hand') die Venediger im bruch daS der Herrzog alle Jar uff die Uffart I» daS Meer vermächletH, daS waS nun uff daS Jar nit ge, schächen, dann er «agstorben und der nüw noch «it erwölt. Aber uff den nächsten Sonntag nach Pfingsten, da für der Herrzog uff das Meer mit eim schiff; uff demsälben waS ein lauben') hüpsch dekt mit viel dü« cheren. Da saS der Herrzog mit synen Rethen. SS furend auch sonst viel Schiffli ußhin und eine große zal «engerley Volk alß dann zu Venedig lytl'), Win« disch, Griechisch, Albanisch, Türggen, Sophisten 9, Heiden und Inden. Und alß Er ein guter Wäg ußhin kam, kert man daS schiff umb und stund der Herrzog uff und warf ein guldinen ring in daS Meer, und fürt man I« hernach wiederum hinyn inn ein Eloster, lit nit feer darum, heißt St. RiclauS. Da hat man Im ei« ampt gfungen und fürt «an In darnach heimb. t) fommtttf— 2) wollt». — 3) habe«. 4) Di» tetannt» Litt« drr symbolischen Vermählung dr« Dogen voN^Bev^ig mit dem Meer» durch Versenkung eine« Ringe«. Die, »lir See damal« allein gewaltig« Republik Venedig wollte hadurch^hr» Nnsprüch« auf den au«schließlichen Besitz de« Meere^aaiährlilher Erneuerung au«drsicken. 4) BedeikÜrGÄg.. — 0) liegt. 7) Da« für eine Ration unser gut» Pilger sich unter den Sophisten gedacht hat. «bcht« schwer »u bestimme« sein, «bschvn bekamUlich da« Geschlecht nicht au«siirbt. (Die Fortsetzung folgt.)