Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 3 (1840)
- Issue
- 3 (3.1840)
- Date
- 1840-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
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Di« Xbitnotft in Palqiiiu. 86 rtn, geleittten, uns de« M*ed oder Löwen unter de« . gefahrdrohenden Thiereu des Lande» nannte«/ konnte ich diese» guten Leuten dennoch keinen vollen Glauben scheu, ke«/ denn sie nannten jede Art der Thiere, nach deren arabischen Namen ich sie fragte, entweder mit dem all« gemeinen Namen hywan, d. h. Thier, oder höchstens wabescb, d. h. wildes Thier. Dagegen ist aus dem Geschlecht der Katzen der gemeine Panther oder uimr in den Mittlern Gebirgsgegenden von Palästina zu Hause; ans dem der Hunde in den südlicher« Gegenden der kleine «bnl-hhosseyn oder Ganis f«niellrtis, und eine größere Art.des Fuchses, die wir nicht zu sehen be, kamen, scheint mit dem Hamen t*leb bezeichnet zu werden. Außer diesen ist der Schakal (arab, dib) ein Feind der Heerde«. Von Bären sahen wir nur das verstümmelte Fell als Decke oder Lagerstätte des Reiter» am Sattel einiger Maulthiere hängen, die uns be, grgneten. Angeblich waren die Thiere am Antiliha« non — im Gebirge bei Damask — erlegt; die Frag, mente dcö Felles en'nnerten aber weniger an die von Ehrenberg beschriebene Art, ql» an unser« gemeinen, braunen Bären. Der hiesige Igel, den wir aus Bethlehem bekamen, ist nicht der langohrige, ägyptische, sondern gleicht ganz unsere» gemeiuen europäischen. Der hiesige erneb oder Hase ist der arabische. Das Stachelschwein wohnt, häufig in hen F^lsenklüften von Palästina. Gemein ist hier auch die Blindmaus, für die wir keinen andern Namen erfuhren, als den allgemeinen für Ratte; fu-. Unter den größer« Raubvögeln sahen wir qm öf« tersten den gemeinen Eathartes oder Aasgeier (G,- thutes Percnoptenifl), so wie den hedy oder Weihen. Die hiesige wilde Taube (<|imri) ist von unser« Arten