Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 3 (1840)
- Issue
- 2 (2.1840)
- Date
- 1840-02-01
- Page
- [Seite] (sequence 11)
- Language
- German
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- Hebron 2× ep/1047559
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H«dr»n. 41 welche Stadt er aber erst den heidnischen Jebnßter» m* reißen mußte, die sie bisher immer noch, durch ihre feste Lage begünstigt, inae gehabt hatte». In Hebron hatte David siebe» Jahre und sechs Monate regiert. —* Aach der unglückseligen Trennung des, unter Salomo blühend gewordenen israelitischen Reiches in. die beiden Reiche Ephraim und Juda, erkannte Rehabea«, der Sohn Salomos, die Nochwendigkeit, sein kleines, fudäisches Reich durch Befestigung der geeigneten Städte zu stärken. Unter diesen war auch Hebron (2 Ehren, 11,10.). Abermal -verschwindet uns nun Hebron aus de« Ge« fichtskreisr und zwar während vollen fünf Jahrhunderten. Wir vernehme» nichts von dieser Stadt, während der ganzen Dauer des judäischem Reiches, n«d nichts über ihre Schicksal« iu der babylonische« Unglückszeit. Erst Rehemia in seinem Buche (11, 2S.) thut ihr wieder, »nh nur im «Borübergehen Erwähnung. Doch war ihr israelitischer Name Hebron iu der Zeit des Sieges der Fremdlinge beiseitsgelegtworden und der alte heidnische, Kirjath- Arba war wieder ausgetaucht; denn uuter diese« führt sie Nehemia auf. Doch scheint Hebron bet den Verheerungen, die über das Land ergangen waren, seine Festungswerke und Mauern eiugebüßt zu haben, denn die neuen, aus Babel zprnckgekehrten Bewohner, die sich wieder in Hebron niedergelassen, werden iu der angeführten Stelle zu denen gezählt, die »-auf dm Dörfern» wohnten. Die Judm aber, in den kümmerlichen Zeitm, welche sie in der Periode der persischen Oberherrschaft und dann unter dm Nachfolgern des makedonischen Eroberers Alexander verlebten, warm, wie es scheint, außer Stande ihrm mächtiger gewordenen tdumätschen *) Nachbarn, *) vi« Jdumäer oder eigentlich Sdomiter, Nechkommea de« sido« »der stsau, bewohnten die steinigten «egenden i« Dü-