Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 3 (1840)
- Issue
- 1 (1.1840)
- Date
- 1840-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 35)
- Language
- German
- Belongs to
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Cif Prop-qeiim-ea de« »g«ttza»ßflo«. )7 zeichnen, «elche de« Agatbangelos -landend, 1840 als das Jahr erwarten, das die Griechen zu ihrer alte« Große, Macht und Herrlichkeit zurückbringen soll. Zu dieser Partei gehört nicht nur ein großtt TheÜ de- Bol» kes, vielleicht der größte Theil, sondern auch manche hohe und medere Geistliche. Die nach französischer Bil» düng strebenden Griechen, erachten diese Prophezeiungen als Betrügereien, wie sie überhaupt alle und jede Weis» saguug für Trug halten. Wie diese au- Unglaube« ohne weiternicht daran glauben, so hält das Volk eben so fest daran, schon durch seine Neigung zu« Aberglauben. Ueberhaupt stehe« diese beiden Abirrungen des Geistes hie zu Lande sich schroff und fast ohne vermittelnde Uebergänge n'nander gegenüber. Die einen glauben Geistergeschichten, Magie und teuflische Wirkungen, brennen während der Rächt Lampen in den zerstötten Kirchen u. dg^ Die Andern glauben an nichts, als au sich selbst. Diese Getheiltheit der Griechen unter sich erstreckt sich aber auf Alles. Es gibt verschiedene politische und verschiedene religiöse Patteien. Wer diese Uneinigkeit der Griechen sieht, kann sie nur bedauern. Da ist nicht ein Mann in diesem Lande, der nicht der «inen oder der andern Pattei zugehött, und diese Zerrissenheit äußert ihren giftigen Einfluß auf Religion, Politik und daganze Staatsleben. Selbst dir Priester sind nicht einig; es gibt solche, die die russische Pattei, andere die englische oder die französische vertheidigen. Ein solcher Stteit ist der zwischen hem Priester JkonomoS COuovö^iog) und dem Priester Wamwas iBäfißag}. Der letzter, auch Professor der Philosophie an der hiesigen Akademie, ist für Wissenschaft und Aufklärung eingenommen, übersetzt die Bibel in's Neugriechische und wünscht dieselbe unter hem