Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 3 (1840)
- Issue
- 1 (1.1840)
- Date
- 1840-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
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Da- «euser» von «their. JO vom eintönigen Wellenschläge. Der PyrLus selbst war jur Zeit der Türkenherrschaft nicht bewohnt und hat erst seither, aber schnell, zu einem Flecken sich herangebildet, und ist daher ganz in europLischem Style gebaut. Bon dem alten PyrLus sind keine Trümmer mehr zu sehen, und von den mächtigen Mauern, die ihn einst mit Athen verbanden, eristiren nur noch zwei Ecken an der Straße nach Athen. Der neuentstandene PyrLus zeigt, wie die Griechen nach europäischer Eultur streben, zeigt was Griechenland werden wird, aber nicht eigentlich, was es ist. Dazu muß man Athen sehen. Die Entfernung zwischen beiden Orten beträgt eine starke Meile. Der erst seit einigen Jahren gebahnte Weg ist beständig, in Ermangelung einer regelmäßigen Post — denn deren gibt es eigentlich noch keine in Griechenland — mit Miethkutschen und Eabriolets befahren. Der Weg wird in einer halben Stunde zurückgelegt. Bis zur Hälfte des Weges fährt man zwischen Haide und Feldern hin, und kommt durch ein anmuthiges Oliven, Wäldchen ohne etwas von Achen zu erblicken. Jetzt zeigt sich die Akropolis; das heitere Blau des Himmels schimmert zwischen den Säulen ihrer majestätischen Trümmer hindurch, und, ohnehin schon groß und n'esenhaft, scheinen sie noch größer und echabener. Aber auf den Ruinen des Parthenon stcht noch eine türkische Moschee und vor derselben ein viereckiger, mittelalterlicher Wachthurm. Run «endet sich der Weg, und der Tempel drS ThefeuS, fast unversehrt, bietet sich dem Auge dar. Hoch und hehr erhebt sein, von Säulen n'ngSum gettagenes Dach sich über die niedrigen ihn umgebenden Häuser und Hütten. Bor sich sicht man die Stadt Achen selbst; ein regelloser Haufe bewohnbarer, selbst hübscher Häuser und elender Hütten und Schutthaufen. Links am Wege stcht