Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 3 (1840)
- Issue
- 1 (1.1840)
- Date
- 1840-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 25)
- Language
- German
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Zur S«schichtt fect -«rät-«. |<y Urenkel der uiK»rüugliche», heilige« Gerätschaft«. Wie sie'aber der Gubstanj nach bei weite« nicht «ehr die alten waren, so waren sie es wohl auch der For« nach nicht mehr. Aus den ältesten Ueberresten der jüdische« Litteratur ergibt sich, daß die Rabbinen nicht- Sicheres wußten über die Gestalt der Verzierungen a» Leuchter, und dieses steht wohl in Verbindung mit der Unkenutniß der später« Verfertiger dieser Geräthe; letztere hatte» wohl auch die sichern Spuren verloren und bildete» die Heiligchümer, die sie autzuarbeiten hatten, «ach einer mehr oder weniger schwankenden Überlieferung. Zn dieser Unsicherheit und Ungewißheit über den Detail der alte« Formen, hat wohl die Freiheit nicht weuig beigettagen, mit welcher Salomo in Verfertigung und Bearbeitung der heilige« Gegenstände zu Werke ging. Da- Reue verdrängte da- Alte; und alt auch dieses alt geworden war und man wieder »ach dem Ursprünglichen fragte, so war es in Vergessenheit gekommen. Wir würden daher sehr fehl gehen, wenn wir die in Rom abgebildeteu Geräthe und namentlich de« Leuchter (man sehe auf beiliegender Zeichnung das kleinere Bild im oben» Felde recht-) als getreue Nachbilder der mosaischen Heiligthümer bettachten wollten. Auf der andern Seite wäre eS wahrscheinlich auch unrichtig, wenn wir nicht glauben wollten, daß doch im Ganzen bei allem Wechsel die Grundzüge der ersten und ursprünglicheu For, men seien beibehalten worden. Was wir au dem, von Titus nach Rom gebrachten Leuchter namentlich auSzu« setzen finden und für unächte Zuthat halten, ist außer der nähern Beschaffenheit der Verzierungen der Arme — welche, wie wir gerne zugeben, noch streitig ist — etwa folgende-. Die Haupttöhre des Leuchters oder der Schaft am mosaische» Leuchter sollte vier Bttziernngen haben Dritter I«»r, 7