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Das Morgenland · 1839-07-01 · 7 (7.1839) · p. [Seite]

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Journal
Das Morgenland
Volume
2 (1839)
Issue
7 (7.1839)
Date
1839-07-01
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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Di« Zeit k« Propheten. It6 so wir die Dauer ihrer RegierungSzeit in den biblische» Geschichtbüchern zwar genau angegeben, aber alle diese Jahreszahlen zusammenzustellen und ihre Harmonie untereinander zu bewirken, ist dennoch, wie jeder Geschichtforscher weiß, keine leichte Sache; zu geschweigen, daß in den Berechnungen selbst die verschiedenen Chronologen immer wieder um das eine oder daS andere Jahr von «'»ander abweichen. Auch in diesem Stücke bescheidet man sich also dahin, nicht Anspruch zu machen auf unumstößliche Sicherheit bis in's Einzelnste der Zahlangaben hinein, sondern man leistet an der Hand der besten Gewährs- . männer so viel eben kann geleistet werden. - Am größten aber sind die Schwierigkeiten, wenn es von den ausländischen, heidnischen Weltmächten sich handelt. Die beglaubigte und hinlänglich gesicherte Geschichte beginnt bekanntlich erst mit den Persern. Die Babylonier und Chaldäer, die Assyrer und Meder stehen uns, ans Mangel zusammenhängender und verläßlicher Geschichtsnachrichten in einem neblichten Hintergründe, der manches Einzelne, aber nicht ein klares Ganzes zeigt, und wir blicken nach jenen fernen Völkern und ihren hervorragenden Namen, wie der Seefahrer nach entfernten Küsten mit ihren Gebirgskuppen, um die ein täuschendes Gewölk hin- und herwogt. Das Wesentliche läßt sich erkennen, Manches mit Sicherheit sich bestimmen, aber eine Karte dieser Küste zu entwerfen, die den Anforderungen der Geographie entspräche, wäre doch noch unmöglich. Wie wir daher auch auf den besten Karten, in den Süd, oder Nord-Polar-Regionen, oder im Innern Afrika's, hie und da die Richtung der Küste «der eines Flusses nur durch Punkte vrrmuthungsweise angedeutet finden, so können wir auch über gewisse Partieen besonders der assyrischen und medischen Ge-

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