Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 2 (1839)
- Issue
- 4 (4.1839)
- Date
- 1839-04-01
- Page
- [Seite] (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
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irr Der Leviathan. batte Gegend, fand aber nach der Landseite kein Snt. flichen möglich. Mir blieb kein anderer Ausweg übttg, als tntweder mich auf den Gipfel einer Eiche zu retten, oder auch im Muffe mit meinem Boote mich fortzudrängen. ES ward dunkel und die Krokodile hatten kaum aufgehört zu brüllen, als ich gerade vor meinem Landungsplatz einen gräßlichen Lärm hötte. Ich eilte nach dem Sttande herunter, und ward mit Verwunderung eine fast unglaubliche Menge Fische von allen Atten gewahr, die, so zu sagen, in einen Klumpen zusammengepreßt waren, der sich auf den zwölften Theil einer fenglischenl Meile in die Länge erstreckte. Die Krokodile sammelten sich in solcher Menge, daß man auf ihren Köpfen von einem Ufer bis zum andern hätte gehen können. Die Fische suchten sich durch den schmalen Paß nach dem See fottzudrängen, wurden aber bei Hunderttausenden verschlungen. Ich sah ein großes Krokodil auf einmal mehrere große Lachse fassen und sie über der Wasserfläche mit seinen Kinnladen zerquetschen, während diese sonst so starken Fische mit dem Schwanz heftige Schläge zwischen seinen Augen und Mundwinkeln machten. Hier zeigte sich einer der schauerlichsten Aufttitte. Bald ließen sie ein schreckliches Knallen hören, indem sie ihre hatten Kinnladen zusammenschlugen. Bald tauchten sic mitten in dem Fischhaufen unter. Bald richteten sie sich mit ihrem Raube einige Fuß über dem Wasser auf. Sttöme von Wasser und Blut spritzten auö ihrem Rachen; Wolken von Rauchdampf brachen aus ihren Nasenlöchern hervor. So fürchterlich dieses Schauspiel meinen Augen vorkam, gab es mir dennoch einigen Trost, weil ich es mehr als wahrscheinlich fand, daß die grimmigen Wassettbiere, die in ihrem eigenen Element so vollkommen beschäftigt waren, sick nickt Zeit nehmen würden, bei