Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 2 (1839)
- Issue
- 3 (3.1839)
- Date
- 1839-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Di>4 tobt« M«er. 7V ganze tobte Meer, das 20 Stunden lang ist und 7 Stunden größte Breite hat, umzogen, jedoch die Berge, die es umgeben, sah ich alle, theils in der Nähe, theils in der Ferne, und ich zog in der geringen Entfernung von einigen Stunden an der ganzen Westküste desselben hin. Man braucht aber nicht sehr viele Uebung zu haben, um die Bergmassen normaler Gebilde von denen abnormer zu unterscheiden.« Diese Beobachtungen, wonach die Umgebungen des tobten Meeres die offenbaren Merkmale dex Einwirkung des Feuers an sich tragen, ja eine solche, unterirdisch fortwährende verrathen, während zugleich die Beschaffenheit der Berge und ihres Gesteins nicht an das Vorhandensein eines eigentlichen Vulkans denken lassen, dienen zur Bestätigung der Nachrichten, die uns die heilige Schrift gibt über den Untergang des schönen Thales Siddim und die Entstehung des tobten Meeres. Wir werden weiter unten Gelegenheit haben, zu sehen, daß die Beobachtungen dieses Gelehrten über die Lage des tobten Meeres ein gleiches Resultat geben. Ehe wir jedoch von diesen Beobachtungen Rußegge r's reden können, müssen wir zuerst diejenigen berücksichtigen, welche Hofrath von Schubert nicht lange vorher über den gleichen Gegenstand angestellt hat. Wir entnehmen zu diesem Zwecke einem, durch einen Freund Schubert's im vorigen Jahre veröffentlichten Berichte folgende Stelle: »Man weiß, welches Aufsehen es machte, als Engelhard und Parrot durch ein barometrisches Nivellement fanden, daß der Spiegel deS kaSpischen Meeres um 300 Fuß niedriger sei, alS der Spiegel des schwarzen Meeres. Nun erhalten wir durch Schubert unerwartet analoge Fälle. Nach seinen Messungen liegt