Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 2 (1839)
- Issue
- 1 (1.1839)
- Date
- 1839-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Vorwort. 5 Hafter, und Allen ist cS anmutbig, daß man hier eine solche Auswahl habe. Mehrere Freunde hätten wohl gewünscht, daß mehr Raum der Besprechung rein religiöser Gegenstände wäre gewidmet worden, und daß namentlich die biblischen Weissagungen in ihrer ans alle, auch die noch nicht gekommenen Zeiten geltenden Bedeutung mehr hätten mögen berücksichtigt werden als geschehen ist. In dieser Beziehung fühlt die Redactton, daß nicht einem Jeden das gleiche Maaß der Gabe verliehen ist, und daß es besser ist, Haus-' zuhalten in Treue mit der Gabe, wie man sie hat, alS etwas zu versuchen, wofür Andere da sind. Zugleich ist aber die Redactt'on auch erst eine Anfängerin in ihrem Berufe, und läugnet es nicht, daß sie den festen Tritt noch nicht habe, den sie die erste ist an sich selbst zu vermissen. Hieran aber knüpft sich diesen Freunden gegen, über ein Wunsch, den wir nur darum nicht schon jetzt aussprechen, weil er nicht in das Nachwort gehört, sondern in daS Borwort. Ehe wir aber zu diesem letzten» übergehen, müssen wir zurückblickend von dem ersten Jahrgange noch zwei Worte sagen. Unser Prospekt hatte davon gesprochen, daß wir hofften in dem Falle zu sein, ans dem Oriente directe, briefiiche Mittheilungen zu erhalten. In dem ge, schlossenen ersten Jahrgange steht nun freilich noch keine »Privatcorrespondenz". Man bedenke aber, daß unser Jahr erst im Juni begann, »nd daß es bis in die Länder des Ostens ein weiter Weg ist. Auch darf man wohl wissen, daß Eins und das Andre nicht so gekom, men ist, wie wir Anfangs zu hoffen berechtigt gewc, sen. Jndeß ist das Wort des Prospektes nicht in den Wind geredet, und es ergeht mit nnserin ausländischen Briefwechsel wie mit gewissen ausländischen Pflan-