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Mitteilungsblatt des Verbandes nationaldeutscher Juden e.V. · 1921-12-01 · 3 (Dezember 1921) · p. [Seite]

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Journal
Mitteilungsblatt des Verbandes nationaldeutscher Juden e.V.
Volume
1921
Issue
3 (Dezember 1921)
Date
1921-12-01
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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dem »Jüdischen Echo" Lad deoi .Gerbaad a. I." aad der gut«, dämm«» unbelehrbar» und unbekeurbar« D«uts«h« fällt auf d«» ueuea Inden-Schwindel herein »np häk alles für bar« Münz«. Hinter de» Kulissen aber lachen sich di« River vom krumme« Profil di« Bäuch« voll . . . Dt« Hauptsache ist, daß der »rituell« Brandt?» des Talmud* gewahrt bleibt! Auf dieser Plattform finden fich di« Mofes-Züngsr wieder, mögen sie politisch und wirtschaftlich noch so sehr in alle Wind« zerstreut sein . . " (Dem Israelitischen Farnilkublatt zu« Abdruck empfohlen). Hmllesche Zeitung (Deurschvölkisch) ,7. 9. 2,. Wörtlich wie di« Deutsch« Zeitung, olseak-ar aus derselben Quelle stammend. Heidelberger Tageblatt (Bürgerlich) 10.9.21. Auszug aus dem Programmartikel der Nr. r unsrretMitteiluiiz»- blattcs. «ugsburger Poftzeituag (Zentrum) 2,. 2r. Ebenfalls Auszug aus unserem Progrchnmarcikel. Deutsche Stimmen (Deutsche Dolksparrei) t8. 9. rr. 4 Seiten. Aufsatz des Herausgebers Dt. Stresemann .Ostfudentunr und jüdisch« Bewegung." Eingehende und zustimmend« Würdigung unserer Bestrebungen. » . . .'Das ist ein klaret undbei den Führern des Verbandes unzweifelhaft offenes und ehrliches Programm. Diejenigen, di« den Antisemitismus in der Form vertreten» daß sie jedem Juden die Mitwirkung innerhalb der deutschen politischen Partei versagen wellen, ahnen vielleicht nicht, wie sehr sie damit der Linksentwickeluug in Deutschland Dsrschub leisten und Kraft« unterstützen, die letzten Endes verderblich für Reich und Volk werden muffen. Wer deutsch , fühlt und deutsch denkt, dem darf die Mitwirkung innerhalb der politischen Partei, die national sein wlll, nicht verschlossen bleiben . . ." Hildesheimer Allgemeine Zeitung (Deutsche Volksparrei) 22. 9.21. Wörtlicher Abdruck de» Artikels aus den Deutschen Stimmen.. Anschließend Auszug au» dem Programmartikel der Nr. 1 unseres .^Mitteilungsblattes. Effeper Allgemeine Zeitung (Deurschuarienal) 22. 9. 21. I Längerer Auszug aus dem Programmartikel der erste» Nummer unseres Mitteilungsblattes, Angabe unserer Dorkandsmirglieder und der Geschäftsstelle. Kurz«, zustimmend« Würdigung des Artikels über den "„Einstein-Rummel." Magdeburgischtz Zeitung (Demokratische Partei) 22. 9. 21. Kurzer Auszug aas dem Programmartikel der Nr. 1 unjere» Mitteilungsblattes. Hannoverscher Kurier (Deutsche D°lk»parrei> 22. 9. 21. Ebenfqlls kurzer Auszug au» dcur Programmartikel. KSuigsberger HartuugscheZeitung (DemokratischePartei) 22.9.2t. «. Auszug aut dem Programmanikel und unserem Überscndungs- » schreiben. Kölnische Zeitung (Deutsche Delksparrei) 2;. 9. 21. ' ,» Wörtlicher Abdruck des Artikels über den .Einstein-Rummel" (Dr. Rosenberg) aus Nr. i unseres Mitteilungsblattes. D^preußischer Tageblatt, Insterburg. (Deurschnarional). 2s. 9. : 1. Drei Spalten. Ausführlich« Auszüge aus Nr. t des Mitteilungsblattes. Wörtlicher Abdruck des Artikels über den .Einstein- Rummel." Tendenz: Abwanend, aber^nicht ablehnend. .. . Trotz dieser pesfimiftschen Auffassung, deren Widerlegung durch di« Tat aur-fteudig begrüßt werden könnte, wird man besonder» in deurschnarionalen Kreisen dieser Bewegung sympathisierende , Aufmerksamkeit nicht versagen. Di« Entschiedenheit und Klarheit, mit der Mar Naumann fich und seine Anhänger von den übrigen Gruppen de« Judentums abgrenzt, verdient entschieden Anerkennung, j So heißt et in dem Programmenrwurf Naumanns mit rücksichtsloser ehrlicher Schärfe gegen di« andrrsgefinmen Glaubensgenossen: (folgen wieder länger« Auszüge au» dem Programmartikel)" MSucheu-Augsburger Abe»bz«11u»g. (Deutschoational) 2;. 9. 2t. Anszug au». Nr. r des Mitteilungsblattes, intbesontpr« au» dem Programmartikel und dev» Aufsatz über de» Einstein-Rummel. Schlesische Zeitung, Breslau. (Deutschnationak) 28. 9. 2r. Ebenfalls Anszug aus Nr. 1 des Mitteilungsblattes. I - i L»qch« Zelt»»«, See«». (Veutschvö Asch) t. I». „. Vreivirrrel Spalte». Aufsatz.Dir rnd di« ..nationaldeutsch»"" Juden." Eiertanz pvlschen Austim, >u»g und Ablehnung. .DK Nachricht von der Gründung de» Nn-mche« n. I. wurde in der Rechrspreff«' teilweise aufrichtig beg üßt, teilweise «it -«mischt«» Gefühlen ausgenornmrn. sodaß es sich verlohnt, hierüber einen Meinungsaustausch zu eröffne», dnn es will nns scheinen, alt ob man in unserer Erneuerungsh wegung damit allseitig zufrieden sein könnte. . . . Damit ist nicht gesagt, daß wir der Neuerscheinung unbedingtes Verteilt»«« schenken sollen. Nein! Wir sollen uns freuen, daß wk dl« schleichend« Gefahr des .FermenteRder Dekomposition" auf diese Weise lotwerden konnten, den» den Verband könne« wlr eichter überwachen und nach seinem Wirken einschätzen. Er muß mir offenen Karte» spielen» - und tut rr et nicht, so wissen wir 1 tst recht Bescheid und können auch unseren .rücksichtsvolleren" Fr Und«» dt« Augen öffnen . ." (Der Aufsatz ist im Ganzen sehr l« entwert alt Beweis dafür, in welch« Verlegenheit dl« .Deutsch« slkischen", wenn fi« fich über das Witzblatt-Niveau des Miesba her Anzeigers erheben «ollen durch unsere Bewegung geraten.) Nra«ks»r1er Zettuug. (D-mokratlsche Pattei) 2. ,0. --- Dieses Blatt envetst uns zum erst » Mal« dl« Ehre der Erwähnung, aber auch jetzt nur lndirekt, indem es einen Bericht über die Red« bringt, die Herr Dr. H aul Nathan alt Vorstandsmitglied des Eentralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens in Frankfurt gehalten h >k. Die betreffenden Sätze des Berichtet laute« wörtlich: .Der Ridner wandte fich sodann gegen di- Bestrebungen der von Dr. Nau »ann int Leben gerufenen sogenannten deurschnarionalen (!!) I» denbewegung. Dadurch werde „ran den Antijemitismus nicht be eitigen. Das deutsche Judentum aber will nicht zu dem System des Schutzjudyieums 7?!) zurückkehren, sondern in Eigenschaft des freien Staatsbürgettumt an der Größe und am Aufblühen Deutschlands Mitarbeiten." (Die Ausnifunzszeicheu hinter dm Worten .deurschnational" und .Schutzjüdentuui" sind von uns hinzugefügt. Herr Dr. Nathan scheint entschlossen zu siln, den Unterschied zwlschen .deutschnationch" und .nationaldeutsch" nicht zu begreifen, wenlgkent nicht beim Auftreten in der Öffentlichkeit. Immerhin freuen wk un», daß bei dieser Gelegenheit di« Leser der Fiunkfurter Zeitung einmal wenigstens «ine Andeutung von dem Bestehen unseres Verbandes erhaltet haben. Das Berliner Tageblatt ist vorsichtiger gewesen. Es hat gerade diese Sätze des Berichtes gestrichen. Totschweigen t d und bleibt die beste Taktik gegenüber unbequem»» Mitbürgern.) Staatsbürger Zeitung. (Organ der.uatienaldemokratischen Pattei"), Schriftleiter Rudolf Lebius. Di« Stellungnahme dftsc« Blatte! erfordert eingehender« Würdigung. Am 14. 8. 2i. brachte das Blatt eine« längeren Leitartikel des Schriftleiters «Juden und ) konservative, lernt um!" Der Artikel beschäftigt fich u. a. mit 4 «sführungen, die Herr Profeffor Hugo Preuß io, Berliner Tagebl, tt gemacht haben soll, und mi einem Leitartikel de« Israelitischen Familknblatt» za Hamburg. Dann folgt wörtlich: .Die dentschea Juden müsse» »«lernen. E« ist erfreulich,.daß'diese Einsicht in ihren eigenen Reihen entsteht. Profeffor Preuß ist nicht allein geblieben. Er hat in de» iiaüonaldeurschen Rechtsanwalt Naumann «inen trsuea Echildha?!cr (!!) gefunden. Wenn di«! Jude» auf diesem Wege fottfahren, so werden sie dem unheimlich gewachsenen Antisemitismus mehr Abbruch tun, als durch ih« zahlreichen, mit teichea Geld-' Mitteln geschaffenen Bbwrhrorganisationen." Dieser Artikel hat offenbar einem Ltt'er de« Blattes nicht gefallen. Denn am 21. 8. 21. folgte im Briefkasten I der Staatsbürger Zeitung folgend« Nort,: .Ihre Annahme, haß di« »arioaaldeutsch« Iudknbewegung nur ein Sttetch des Inden tu ms tst, um den deutschen ' Michel über den Löffel zu barb ftea, verrät zu groß« Angst vor Pem Judentum. DK aationald nnokratisch« Pattei nimmt keine Juden auf, weil dk Judenschaft in ihr« Glaubensgemeinschaft keine Nichtjnden hiaeinläßt. (!!)! Deshalb kann uns dk nationaldeutsch« Judenbewegung nicht gefährlich werden. Lndererseqntrrstützm wir alle«, was der Einigkeit unserer Gegner Lbbrp

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