Die Bne Briss
- Journal
- Die Bne Briss
- Volume
- 1936
- Issue
- Nr. 7/8 - Juli/August
- Date
- 1936-07-01
- Page
- [Seite] (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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schuß für die aus Deutschland kommenden Brüder eingesetzt worden, der mit dem „Ililfsvercin dcntschsprcchcndcr Juden" /ii llu-« uLit und segensreich zusammen wirkt. Die AuLhrin^uit^ monatlicher llilfsbeiträgc wurde :ils Ehrenpflicht erklärt. Dank den gemeinsamen Bemühungen, li.it die Unterbringung von deutschen Brüdern in Belriel>en und Werkstätten gute Erfolge /u verzeichnen fehabt. I.ogia ..Oricntal" in Montevideo. di Im Einvernehmen mit Persönlichke (jemeinschafl von Montevideo wurd« Loge beschlossen. Die feierliche Insta treter der Logen von Bio de Janeiro nahmen, erfolgte am 10. Mai. d. J. iten der Israelit e Gründung diesei Uation. an der Verbind Sao Paulo teil B ü c h ersc hau A b.r a h a i | > > 1 ■ 1 land Berlin l>.i> Pi ftblem fle-r Prophetie. das die jüdischen BeligfonsphiloiM Verlässjcr < eigenartiger riTrlrrr c.l» gang, oder (Mistes auf sciiislatsach 1 Zeugnis der wautseihs z i er »ich in i 1 J Ifte Pn .»♦nküjirden Gott dien seil Jahrhunderten beschäftigt, wird vom T'vorliegenden Schrift in selbständiger und Weise behandelt. Er läßt die Frage uuer- Offcnbarans als übernatürlicher äulierer Vor: als spontane Schöpfung, des prophetischen ufassen ist. Offenbarung ist ihm Bewußtim I demgemäß -sacht er aus dem -Sclhs'- Pfophetpn das Hild des prophetischen- Be^. ew innen und «Ich Offenharuiigs\organg. wje . r Seele des Propheten darstellt, zu beschreiben. ihnen likcrn. die iNtei» ai n ihrer eins] sie *i bung ist am den. Ws mutig.'' Pro unter Anw allgemein ti sehen Bega He sehet -Die Prophctie". Im Verlag der hen Aka lemie der Wissenschaften. In Deal ichzu beziehen durch den Erich Iteiss Vtrlag teilt, erlebt er mit fühlender Seele.' ,\ gebung entspricht darum als die in in Seite lies Vorgangs das prophetische Ep er göttlichen Einrliche, subjektive bnis. pbeteit der Bibel reden im Vamen Gottes, sie licht ihre eigenen Gedanken; sondern, was rtngegeh*4i bat. Sie gleichen nicht den Ekstalurch ein Auslöschen ihres Selbstbewußtseins < ine ipistisi he Vereinigung mit doli erstreben...sondern waltffen auc^ in stärkster seelischer Erregung das Bcwußtrsönlichkeil. doli und Prophet "werden nicht ich einander gegenüber. Prophetische Eingell von dichterische« Konzeption zu unterschei- Icselu! darüber sagt, .verdient volle Zustim: | beten sind nicht Mantikcr. Sie deuten nicht dun:,' bestimmter Mittel göttliche /eichen, die d ohne Beziehung auf eilten einzelnen Menbbn sind.- Gott beruft, den Propheten, seine Offenbarung Ml sind an einen bestimmten Menschen gerichtet. Im Akt tief Offenbarung unterscheidet Heschcl "darum Wendung und Richtung. In der Persönlichkeit <i"ltrs entsteht der Entschluß, sich'dem Propheten mitzuteilen. Derwird als W Jen Prophi 'nur ein sec Gort, der (1 Was veranlaßt Gott sich dem Propheten mitzuteilen Für den biblischen Propheten ist (btft nicht objektive, sich selbst gelingende Vernunft, gleichgültig hen in der Welt und das Verhalten ( er Menschen. Gott wird auch nicht nur als der alles beherrschende Wille vorgestellt, sondern er nimmt Anteil : m Leben lind Tun der Menschenwelt. Mit starken Argurienten wendet sich Heschcl gegen die Anschauung, daß Göll als unbewegt und 'leidenschaftslos gedacht werden muß. 'menschlicher Leidenschaft grundsätzlich verschieden und lein sittlicher Art. Weil Gott Anteil nimmt am Leben und Tun der Menschen, darum teilt er sich dem Propheten mit. Er enthüllt ihm nicht das Geheimnis seines Wesens, aber er läßt ihn im Wort sein Path >s erleben. In der Offenbarung wird Gott mitteilbar, nicht erkennbar in seiner Substanz, aber verständlich in »einem Walten, Golles Zorn, seine Liebe, seine Enttäuschung und Gottes Leiden wird .sein eigenes, sein mit (iott auch gegen das eigene der prophetischen Frömmigkeit erlebt der Prophet Dieses Verbunden- Volk ist die Form Diest} kurze Skizzicrjing s anreizen. Es ist des Inhalts soll zur Lektüre des Wcl das Werk eines philosophisch und theologisch geschulten Denkers und . bildet eine Bereicherung unserer jüdischen Wissenschaft. Rabbiner Dr. Lcwfkowitz, Berlin sprechen, läßt, nicht geben vom geschäfts- 1936, Philo-Vcrlag und Buchhandlung (.mbH..'Berlin W 15. (ILM. L—). Unser Ludwig Holländer. Herausgc führenden Ausschuß des K. ( Prophet weiß, daß Oott zu ihm redet. Gull rklichkeit erlebt. Offenbarung ist darum für en eine traiiscendcnlo Handlung und nicht isclu r Vorgang. Sie hat ihren Ursprung in ■r Gebende ist. Di r Prophet aber fühlt sich vom göttlic len deist ergriffen, vom Willen Gottes abhängig, er i d nicht schöpferisch tätig, sondern passiv, er >lles Wort. Er ist ein Werkzeug des Ewigen, der sich sei ler uls eines Bolen an sein Volk bedient. l)er Prophet clppfindct darum den Zwang, zum Volk zu Ii weiß, daß die Worte, die Gbtl ihn hören ür ihn allein bestimmt sind. Trotzdem ist er Wer einer oder auch mehreren feiern nach Ludwig Holländer aus d hiindcnhcit mit' ihm beiwohnte, — ihm. sofern ■man ulcn Vorzug hatte, lieh gründlicheil. klar prüfenden, güli Manne näher zu treten, nicht Vcrbuiu aller ausführlichen* Charaktcrisierun nicht genug Worte des Abschiedes wurde einem dieser Abschied, so Trauernden, das Bild des Verstorbene Vielseitigkeit und Tiefe zu erfassen in d nicht nur 'in . Sprachrohr Püttes. Was Gott ihm mit- Diescm Wunsche unzähliger Frc gewährt das vorliegende fiO Seilen in dankenswerter Weise Erfüllung. um f der vielen Gedenki i tief üble der Vcr- II ld wer fühlte sieh d esem Wissenschaften, einsatzbereiten l<|n? — konnte trotz des Verstorbenen hören; so schwer s<>hr drängle es die i in seiner ganzen festzuhalten. u ide des Verklärten issende Händchen •,