Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1936
- Issue
- Nr. 1/2 - Januar/Februar (1.1936)
- Date
- 1936-01-01
- Page
- Seite 14 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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I Der Bund jüdischer Frontsoldaten hat beschlossen, iii 1* a I ä s t i n a eine Siedlung zu m A n de n k e n a t; die 12 |) 0 0 im Weltkriege gefall e n e n j ü <1 i s c h e tk Soldaten des d e u t s c h e n 11 e e r e s z i errichten. — Auf der jüdischen Abteilung des Wienei Zeiitraifri*dhufs fand anläßlich der F r r i c h t ii n g v o n I weiteren 70 (i e (1 e n k s t e i n c n für tlie im Welt krieg gefallenen und auf dem Wiener Friedhof Jieigesetz teil Frontsoldaten die zweite Heldengedeilkfeier des Hupde« jüdischer Frontsoldaten statt. Anwesend waren u. a. ein Vertreter-«les Bundeskanzlers, des Staatssekretärs für Fan lesverteitigung. mehrere .Generäle sowie Delegierte des Bnndeshe#res uni) anderer Formationen. Der Bund jüdischer Frontsoldaten war in Stärke von drei Begimentern angi-treted. , Am -4 .laniiar wurde der in Wien geborene deutschjüdische Komponist Heinrich S c h a 1 i t *.'»() Jahre all Schalit. ejn Scjiiih-r von Josef Lahor lind üohert Fuchs gehört zu! den wenigen wirklich hervorragenden Kompo nisten, did sich vor allem um die Neugestaltung der jiidi sehen Muj>ik bemühen. 19(M> erhielt er für ein Klavier ipinrtett i den österreichischen Staatskoniponistenprcis einige Kab'niermusrkstücke wurden auf den englischen Festi\als preisgekrönt. Filter seinen Ton jüdischen (Charakters wären neben seiner geschaffenen F r e i I a g a It e ii d - 1. i t u r g i c lie Seelenlieder nach Worten ivon Jcluida llalcv Hymne ..In Fwigkeit" erfolgreich. Ileinri/h bis 1933 als Organist an der,Münchener Haupt Wirkte, folgte vor zwei Jnhreh einem Jiuf nach r Dirigent des Synagogenchoijs und Orgatfist ist Der I ühncnhildner und Professo^ an der Kunst gewerbescli ule, Oskar Strnad, ist in Alt-Aussee ge- Die jüdische Gemeinde Wien widmete ihm ein —* Der Wiener Dermatologe Universitätspro- F.islcilfods Schöpfungen 1930 I93J vor allem und di-r' Schalit. d synagftge Bom. wo slorben. Fhrengrab. fessor- Dr. FI o r i t-z O p p e irh e i m ist von der Spanischen Akademie Fhrenmitgl ' Die für Haut- und Geschlechtskrankheiten cd gewählt worden. j slerreichivchr V olfcsz ä h I u ng hat eine Bevoll erung von ß 730‘235 Seelen feslgestelll. Davon >ind 90.4 0 i Katholiken. 4.4 “ » Protestanten. 2.S * i> .1 n d e n und/’l.ß** konfessionslos. Palästina.1 Der po nisclle liesandte in Jerusalem übergab der Hebräischen > ntionalbibliothek als (ieschenk der pol n i s r h e n j B <• g i «> r ii ii g 70 seltene Bücher polnischer Literatur. 4 - Die Frben des Geheimrats Prof. IT i | z Haber ha)ien aus seinem Nachlaß 45 Kisten mit Büchern und Manuskripten dem Daniel Sieff-Forschungsinstitut für Agrikullurc|iemie in Bechowoth zugesandt. Der biiherige Direktor der hebräischen National- und ■ Fniversitätibibliothek in Jerusalem. I) r. H u g o Berg'- m a n n . der zum ordentlichen Professor an der Philosophischen Fakultät ernannt wurde, hilf die Leitung der Bibliothek entgültig dem neuen- Direktor Prof. I) r. G o t t h o 1 (1 Weil übergeben, welcher früher tlie Orientalische Abteilung der Berliner Staatsbibliothek leitete und zuletzt an der Universität Frankfurt a. Main tätig war. Der Violinvirtuose und Professor an der ' Wiener Staatsäkadtimie für Musik und darstellende Kunst. Bron i s I a w II u h e r m a n u . schafft ein repräsentatives Svmphnnie|()rrhester in Palästina. Kr errichtet gleichzeitig ein Konservatorium ersten Banges in Tef-Aviv. Polen. In Warschau ist der Verband jüdischer G e r i e i n d e n Pol e n s gegründet woi den lm Oktober ist mit 4700 ein Mel sehen A u s w a ndrrun g v o n P last.in a erreicht worden. natsrekord der jiidio I o n h ach Pak P r ä s i d e ji, t M o s c i c k i hat a s j ii d i sc h e n B e vd 1 k e r u n g P schauer Oberrabbiner Prof. Mose Präsidenten des Bates der Warschauer .1 a c o b F o c k e n h e i m n a I s ernannt. Gleichzeitig hat de für Kultus' und Fnterricht Prof. Sch Jahre als Vertreter der jüdischen liehen Bilduugsrat Polens bestätigt. Vertreter de oleiis den War- . S c hot r , und dcl|l jüdischen Gemeinde zu Mitgliedern des S e polnische Ministe^ irr fürj weitere dre Konfession im Staat Die W i 1 n a e r St a <1 t v e r w a 1 t u n g beabsichtigt.- «len historisclu-u jüdischen F r i e d h o f aijis Anlaß de Bades eines Sportstadions abräumen zu lassen. Der Sta rost hat jetzt entschieden, daß der Fri-«lllof vyegcn ander!>i Zwecke nicht beseitigt werden dürfe. Der Jude I) r. Paul M i n k o \\ Präsidenten der staatlichen Agrarbank zwoi.tey Nationalbank Polens einnimi it, ernjannt worden. Schweden. In Stockholm fand zum i/rstcn Ma a I I «• r B a b b i n c r a u s S/c h w t* d F i ii ii 1 a n «1 ii n «1 I) ä n «- m a r k statt 'eine T a g u n g «1 e r j fi^il i s c Ii iii G e «lens abgt-halten. Sven lledin, der auf Finladui g «les s k i ist zum Viz« die (lifn Bang einer I eine Ijv o n f c r e n z e n . Nor w «- gen. Glcitfhzcilig wurde i e i ti <1 e n Schvve- Kulturbund.-s in Wien einen Vortrag über seine jfe igsteB Entdeckungsreisen hielt, erklärte Pressevertretern, ( s'sei richtig,-daß er teilweise jüdischer Abstammung sei. Sein Frgroßvater war ein aus Deutschland eingewanderter Jude, namens Brody. Fr nahm später den Namen ..Berliner" an und dieser .wurde in ..lledin” gt-ändei t.! Tschechoslowakei. In der konstituierenden General I-' r e u n <1 e s k re i s e s Isi-lu-oli I. e g i o n ä re j ii «l i s c h e r A l> k u n sitzenden Oberstleutnant Olicrsanitätsik wühlt. rt Die Tsclu-choslowakisch - Palästiue kammer teilte mit. «laß im erslen llall j ß Millionen Kc Waren aus P a 1 Tschechoslowakei eingeführt worden aus Palästina beträgt bereits 1 « der Tschechoslowakei nach Palästina. Versammlung des s 1 oiwa bischer würde zum Vorit Dr. Bäumel gensi-fchc Handels-' jahr.1935 für etwa sti.ua nach der iiiulj Die Einfuhr Ausfuhr aus der In Prag lial sich ein Komitee für die Aüliringung einer . G e «I e n k. t a f e I am G e Ii u r t s Ii a u s G u s t a v NI a h - j 1 e rs in Kälistc hei Hunipolec gebildet. All der Spitze der Bewegung stellen der Präsident der Ts diechischen Musik- Akadeinie Dr. -I. B. I'oerster und der Vorsitzende der Ge- | sellschaft für Musikpädagogik. Bevollmächtigter Minister Dr. Krofta. Ungarn. In «len - jüdischen Kranken ■Pfsler K u 1 t u s g e m e i n «t e werdet f Niclitjiiden als Juden gepflegt und lieh» 14 hiusern der ejtwa 15®/i mehr injelt. i