Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1935
- Issue
- Nr. 5/6 - Mai/Juni (5.1935)
- Date
- 1935-05-01
- Page
- Seite 54 (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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Br. ir oßpräs. B a « c.k überhrachte die Glückwünsche Loge ais Geschenk den insbesondere in den N verkürperf. Jede Loge der Großloge und überreichte dem Präsidenten der Spinozasilbernen Hammer zum Dank für treue 25 [jährige MitarLeit im Dienste der Ordensidee. Brudfr (^roßpräsident |nies auf die. starke Verbindung gerade der Spinoza - Ldge mit der Großloge hin. die sich «neu Goldschmidt und Holländer habe ihr eigenes Gesiebt: es sei der Rulii^ der Spinoza» Loge, daß «ie stets einen gesunden Ehrgeiz ihr eigen gekannt und auch Vertiefung des geistigen Leienangestrebt hahV: daß sie aber nicht in unfruelitbardm Tlieoretisieien stecken. geblieben sei. beweise ihre Initiitive bei der ich^ffung des Juhiläumsfonds der Großloge. Da« Judentum bedürfe gerade in den heutigen Zeiten des großen Erlebens der Stetigkeit des ewigen Geistes, so daß dir! Arbeit der Sf inoza-Loge. wenn sie im bisherigen (»eiste wrtitcrgerichtet v.ürilc. auch Arbeit ,am gesamten Judentum sei. Für i ic Berliner Logen iiberliraelite der \ orsitzende ile- I.ogt'nverbände«. Br.' Kal/, den Glückwunsch’. der zugleich der Dank dafür ^ntliii It. daß die Spiiroza-Loge die von ihr gestif|tete und ihr gehörige Holländer-Bibliothek an Jubiläumstagö dem Logenverband übergeben habe. Dir Übergabe dieser Bibliothek an die Gesamtheit der Berliner Logen sei ein lebendiger Beweis dafür, wie sehr sich dir Spinoza-Loge in die Einheit der Berliner Logen einzufügen gewußt habe. Für die Schwesternvereiliigung der Spinoza-Loge sprach Schw. W olff. die Vorsitzende der Vereinigung, indem si<- einen kurzen überblick übe! die Beziehung zwischen de ■ Loge und der Schwesternvereünigung gab, und Schw. ßerth;i F a I k e n b e r g überbrachte Sn zu Herzen gehenden Worten den. Gruß und Dank "des Berliner Distrikts der Schwestern. Nach Abschluß der Feier fanden sich die Brüder mi; ihren Familien zu einem einfachen Brudermahl zusammen Den Schluß der Veranstaltung bildete ein reizendes, voi unserer Schwester Frau Lieber manu gedichtetes Fest spiel, in.dem der Ernst der Zeit und der Idee, in glücklichste! Weise mit «len kleinen Sorgen und Schw ächen der Logen arbeit vereinigt, ins Licht trat; Heinrich Stern. Präsident. Br. Expräsident, Landesräbbiner Dr. Philipp de Haas Groß i-t ganz Nfirdwest«leut«chland die Trauer um I.ande-r^bbiner Dr. Plüllpp <lc II aas. Oldenburg, der,'am Rii'ttage «je- Pc--arhfe-tFs. nachdem ihn tags zuvor eine kurze Krankheit «lahinge rafft hatte, zur letzten fiulie gebracht wufde. " , Zu dijnen. die den Entschlafenen tiefbetrauern, und denen er doch oftmals fehlen wird, gehört die Kaiser Frirdrirh-LogcjzirKrcmen. S e verliert in Br. Dr. de Haas einen ihrer treusten Brüder und einen ihrer umsichtigsten Exprä- »idente Kaiser Friedrich-Loge wohnt auswärts in den Städten Olden- Imrgs und We-er-Em«. 11 nen war Br. Expräsident le Haa« ein unübertreffliche» V oibild der Verbundenheit auch des au-w artici’fi Pflichten F.in nicht unli ßrnde nnt träehtlicher Teil cler Brüder der :1er Log Die umfangreichen cm«-« rahhinisi hen Amtes hinderten ihn nicht, -ein«’ stanz r Per-ünlielikei t in «len Dienst unserer Loge'jzn stellen. gbpch-aui. als wäre er nur für sie da. Darin zeigG rechte (»eine fiir/ilie Ijoge. Soviel Loge empjing. so wiegt gab. Gal z kurze Zeit wogenen und ja ile klug abg< erfüllten körten der Loge die Persönlichkeit Moses ben Via U jedergeu Auf der ( Or«i im Di-tril B r im Distri Gr Uns lhmmorh-1 Die eine Forts* nsebaftssinn für den Bruder unil < er Entschlafene auch durch die «loch das schwerer, was. er ihr; vor seinem To«le deutete er in zugleich von herzlicher Wärme ii/ühfige Male batte er in gehaltvollen Vorträgen Gestalten und Glaubvn.-gut des Judentums «len Brüdern ver mittelt. Das Heizvolle an seine! Persönlichkeit aher war, dal er eine gefestigte jüdische I.ehrnsanschauung im Sinile «lei jüdischen Tradition mit tiefer Geschlossenheit gegenüber «lei allgemeinen Bildung verband . und sieh zu diesen beiden Grundlagen seines Wesens als dritte ein tiefes Menschenver ständnis gesellte als Wurzellujden wahrhaft freundsehaft lieber und briitlerlicher Gesinnung. W er rin» hörte, empfing Bitlchruhg; wer mit ihm0redete fühlte sieb immer im Persönlichen angesprochen und zu ilitti hingezogeu. Darum waren die Jahre seiner Präsidentschaft für unsere Loge Zeiten geistigen Gehaltes und sozialen Wir kens. Tiefe Wehmut und aufrichtige Erschütterung erfüllte die Brüder der Kaiser Friedrich-Loge,. als sie am 2. Mai «la Andenken Br. de Haas in ein«-r| Trauerloge ehrten. Schlicht iwid bewegt sprach unser Präsitleint. Br. G o I «I s c h m i «1 t. von dem Zauber, der von der Persönlichkeit «les Entschlafenen ausgegaugefi ist. Er traf das Herz der Brüder, als er von Br. de Haa^ die Worte sprach: ^.Auf lange hinaus wird seine starke, liebenswerte Persönlichkeit uns vertraut bleiben werden seine Verilicnste und Leistungen in unserer Log«1 nachwirken. Die Treue, die er tfns bekundete, wir wollen sie ihm bewahren in iiuaaslüsrhlicliem Gedenken!“ Secher Zad «!ik liw rocho! ’. „ ' F. A. Aus anderen Distrikten iiltlt iClinton: < onvention-grolilo*«-: Br. Alfred M. Cohen zum ensprüsbb'hten j t NE XII (Österreich i: Br. Prof. Dr. Ludwig i u n zum Gi*oßprä-i«lenten: X111 (Poleni!: Br. Leon A«ler. Krakau zum ^Präsidenten, herzlichsten W ün-cbe! kjt oßp OHO. Jahresbericht 1932/33: 1933/34: itigkeit im Jahre 1932-,33 war im wesentlichen tzung der früheren Arbeiten. Einen schweren Verlust erlitt die Lope «Iure h d|*n Tod ihres Füirenbruilersj .Prof. David. Simonsen. Im Termin 1933/31 kam zu den bi berigen Arbeiten eileüberaus dankenswerte Hilfstätigkeit für «lie nach Dänemark eingewinderten deutschen Julien. Neben vielfacher persönlicher Hilfe- und Katerteilung wurde im August 19p3 un«| 1934 ein Ferienaufenthalt für je 120 Kinder in Dä lemark ermöglicht. Ferner wurde eine erfolgre che Geldsammluug einge- Icit^t. durch welche 25—30 Kiniler mit einer Jugendalijah nach Palästina gesandt werden können. Die Danmark-Loge hat ihre Hilfsbereitschaft in vor lildlicber Weise bewiesen •' P. IG 54