Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1930
- Issue
- Nr. 9 - September
- Date
- 1930-09-01
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Werke in die Gesamtbewegung einzugliedern. Audi während der Ausstellung sollten weitere künstlerisdie musikalische oder gesellige Veranstaltungen und Referate stattfinden. Insbesondere müßten mehrere Führungen angekündigt j werden. Es empfiehlt sich, die Ausstellung mit Logenfestlich* keiten (Stiftungsfesten1 etc.> zu verbinden. 3. A n k a u f v o41 Kunstwerken. Zum Ankauf van Kunstwerken sollten nicht nur Einzelpersonen, sondern auch Organisationen, Vereine, die jüdische Gemeinde und die Loge veranlaßt werden. Diese mögen darauf hingewiesen werden, daß sie ihre Räume nicht schöner schmücken können als mit Origijialwerken jüc ischer Künstler, und daß es ihre Pflicht ist, solches 4. Oeffentlichkeit der Ai Die Ausstellung i kann ihrem nur eine interne sein, sie soll ein i rischen Kraft im Bruderkreise geben. zu tun. usstellung. Charakter nach ild der schöpfe« Freilich soll die Ausstellung auch Niditbrüdernj zugänglichsein, und Emissäre der hren Versuchen, die Kurze Uebersicht. Aus Rumänien kamen wieder Nachrichten über schwere pogromartige Ausschreitungen gegen die j idische Bevölkerung, das Land leidet unter einer Agrarkris Cuzistenpartei hatten vollen Erfolg bei allgemeine Unzufriedenheit auf die Juden i i>zulenken. Hunderte jüdischer Häuser wurden in verschieden! n Dörfern von ver« hetzten Bauern nachts angezündet und damit Tausende jüdischer Familien dem völligen Elend preisgegeHen. Der sofort eiiy setzende Schutz der Regierung war ungenügend. * - I j Auf der Weltkonfer«nz für liberales Judentum in London kam es zu grundlegenden Aussprachen über Schritte, die darauf hinzielen, die Stellung der Ifrau in der jüdischen Religionsgesetzgebung zu (verbessern, j J Die führende medizinische Zeits hrift Englands, die »Medival reviero«, widmete eine ganie Nummer dem Qea dächtnis des in Berlin im Juli verstorbenen berühmten Krebsforschers Professor Dr. Cjarl Lewin. In Frankreich und Deutschland würben verschiedene neue Akten und urkundliche die völlige Unschuld des Berichte veröffentlicht, die nicht nur Inst aus antisemitischen Motiven zu Unrecht verurteilten jüdischen Majors Dreyfui wiederum beweisen, sondern auch politischer Intriganten in Archiv des d e u t s widerte auf Nachfragen deutsche Akten mit »unauffindbar« seien. fn helles Licht auf Machenschaften hohen Staatss ellungen werfen. Das e n Reichs nehrministeriums er« tiniger Histor ker hin, daß wichtige Bezug auf die Dreyfus-Affäre Professor Einstein gierung beauftragt, die s den in Genf statthndefr kommission für geistige Berlin wurdd von der deutschen Re« ändige Vertretung Deutschlands auf iden Tagungen der Völkerbunds- Zusammenarbeit zu übernehmen. namentlich ist zu wünschen, daß d ie Behörden der jüdischen Gemeinde, Institute, Vereine, Schufen etc. offiziell eingeladen werden. Ob di« jüdische Presse zu laden ist, muß lokalen Erwägun gen Vorbehalten bleiben. 5. Das Verzeichnis. Hier sollte eine Beschränkung auf den Titel und den Preis der Werke mit Einsciluß kurzer biographischer Notizen über die Künstler stattfinden. Empfehlenswert die Bemerkung, daß die' Ausstellungsleitung auch eventuelle Aufträge entgegennimmt und durch die Großloge den mittein läßt. ■i üt>er 6. Mitteilungen von Leit Die wichtigsten Leitgedanken und Art der Ausstellung müßten der Logen zugesandt werden. . Der Violinist Br! Alfred Witte iberg ist in den Kunstausschuß eingetreten. Die gesamte östereichische Presse, auep feindliche, feierte den 60.fGeburtstag des sehen Malers Professor Jehudo Epstein, bildenden Künste Oesterreichs gab eine Fest» Künstlers heraus. Epstein, als Sohn einei jüdischen Familie geboren, schrieb vor Selbstbiographie, die u. a. ein leidenschaftli Judentum enthält. beka ein In Marienbad wurde ein Denkmal für den Ehtdedcer der klinischen Blutdruckmessung, ejen berühmten Mediziner Pro« fessor Dr. von Basch, errichtet. Basch wu 'de 183? Sproß« ling einer angesehenen Prager jüdischen Familie, gebpren und 1867 geadelt. Er 'war Leibarzt des unglücklichen Kaisers Maximilian von Mexiko. Bekanntlich hat in seinem Trauerspiel »Maximilian und literarisches Denkmal gesetzt. Küntlern überedanken. Zweck, Ziel entsprechenden die sonst juden« nnten ösferrefthi» Die Akademie der chriftzü Ehren des armen litauischen igen' Jahren seine es Bekenntnis zum ihm Franz Werfel Juarez« auch ein Der Schauspieler Max Pallenberg, ei ' ansässigen Kaufmannsfamilie entstammend, läßlich eines Gastspiels in Budapest in Zeitung eine autobiographische Skizze, ■ von seiner orthodox-jüdischen Erziehung u: er Bibel und Talmud mühelos in der hei lesen könne. Iper eiiist in.Odessa veröffeptlicfite an« einer ungarischen it Stolz erzählt ’?r il id rttimt sich, daß Iräisdien Ursprache l*r s de r Zii mgen In Berlin fanden bedeutsame Tagui Agency und des Ak t i o n s«C o m i.t e Organisation statt, ' in denen wichtige Et tschl isse Fortführung des Palästinawerkes gefaßt wurden. Der Verein selbständiger jüdischer H verwandter Berufe e. V, in Düsseldorf richje Gemeinden, deren Vorstandsmitglieder, an der Synagogen«Gemeinden, an die Führer di x an die Vorsitzenden und Mitglieder det J-e wish ipnistischen über die ndirej'kfer und Z ai i difc jüdischen die I epriseßtanten jü tischen Logen, übligen jüdischen 155