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Der Orden Bne Briss · 1930-05-01 · Nr. 5 - Mai · p. [Seite]

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1930
Issue
Nr. 5 - Mai
Date
1930-05-01
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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zum Einlenken zu bewegen. Auch die Friedens' aktion sollte in Amerika stärkjer in den Vorder grund gerückt werden. Lieber die von Br. Großpr, isident Schnabl angeregte Frage, ob. derOrden ausPropa gandazwecken bei verschiedenen Anlässen, insbesondere bei Angriffen auf die Judenheit hervortreten solle, äußern sim die BBr. Baeck, Popper, Ader und Ehrengrol Präsident Timendorfer. Die Meinung geht dahin daß ein Eintreten des Ordens in den einzelnen Dis riktep verschieden zu gestalten sei. Da, wo eine stjraffe Organisation der jüdischen Gemeinden bestehe, nicht auftreten, ohne in die Befug ganisationen einzugreifen. Im F alle des Fehlens solcher Gemeindeorganisationen Orden in allen nicht-politischen der Judenheit eintreten. könne der Orden nisse anderer Orönnte jedoch, der Angelegenheiten Lieber die Möglichkeit von Ordens* die gründungen äußern sich B^eck, van Raalte und Goldschmipt. Schweden, Brüssel, Par ein Bruder des Orient-Distriktes, der Spitze. Die eingezogenen lauten günstig. Br. Ader würde in Paris besonders begrüßen, w:il dadurch eine Wiederbelebung der elsässischen Lo,;en möglich wäre. BBr. Ader, Sie betreffen s. In Paris steht Br. Coenca, an Erkundigungen eine Gründung Sowjet-Rußland und Religionsverfolgungen Die Brüder/ halten eine Ei der europäischen Arbeitsgemeinschaft n w irkung seitens nicht für zweckmäßig. Amerika steht itf dieser Beziehung günstiger da.! * *. * Unterstützung jüdis.cher Studierender an ausländischen.Hochschuleji. Das Problem ist ein aHgemein-jüdisches und beansprucht die Aufmerksamkeit der Allgemeinheit. Es wäre wünschenswert, wenn eine Persönlichkeit sich mit der Bearbeitung aller einschlägigen Fragen befassen würde, um die Beziehungen der ausländischen Studierenden zu regeln. Br. Großpräsident Ader schlägt für diesen Zweck Br. Expräsident Samtny Gronemann vor. Er bezeichnet als Hauptaufgabe Beschaffung bezw. Ergänzung statistischen Materials. Wesentlich ist auch die richtige Erfassung der ganzen Angelegenheit. Wien und Prag haben einen schweren Stand ‘8—10000 jüdische Studierende aus Polen befinden sich an ausländischen Universitäten. Der Referent mußte die Frage studieren, um Anträge bei. der Arbeitsgemeinschaft zu stellen. Br. Baeck wei^t darauf hin, daß der Verband jüdischer Studenten in Deutschland, der ostjüdische Studenten betreut, das Material beschaffen könnte. . OesterreichischerBrudertag inLinz oder Salzburg./! Br. Großpräsident Schnabl gibt Kenntnis, daß die österreichischen Logen die Absicht haben, einen Brüdertag abzuhalten. Der'Bitte, den süddeutschen Logen die Beteiligung nahe zu legen, wird gerne nachgekommen werden.j A. Gdt. Der Friedensgruß der Kinder ganzen Welt. Der Gedanke, daß die Kinder von Wales eine Botschaft an die Kinder der ganzen Welt senden sollten, entstand im Frühling 1922. Damals begann das Radio, die ersten Wellen übe» die Welt zu senden. Die stärkste Funkstation 1 der britischen Inseln übermittelte, soweit es damals möglich war, den Gruß der Kinder, Knaben und Mädchen von Wales, an die Knaben und K ädchen jeden anderen Landes unter der Sonne. Die Sendestarion des Eiffelturms in Paris,nihm die Botschaft in französischer Sprache auf. Dies war das erste Mal in der Geschichte, daß rine Friedensbotschaft von einem Lande durch c rahtlose Telegraphie allen andern Ländern mitj eteilt wurde. , i ■ von Wales an die Kinder der Im Jahre 1923 wiederholte sich Weder 1922 noch 1923 kam aus irgend einem Lande. Wales ließ sich nicht entmutigen, schickte sie noch einmal ihre Botschaft durch viele Sendestationen hinaus in alle Länder und diesmal kamen zwei Antworten zurück: eine und eine aus Polen. Im Jahre 1926 Gruß auch der Preußische Ministen für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung Prof. Dir. Becker, Die Zahl der Antworten steigerte sich von Jahr zu Jahr zu Hunderten/ 1929 kamen sie aus 48 verschiedenen Ländern. Ständig wächst durch diejähflichen Botschaften die Kameradsdiafr zwischen dasselbe, eine Antwort Doch die Jugend von Im Jahre 1924 aus Schweden erwiderte den 91

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