Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- Beilage 1928 (1928)
- Issue
- April (4.1928)
- Date
- 1928-04-01
- Page
- Seite 18 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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I Arbeitsgemeinschaft def fünf Ostpr. "Logen. Sitzung am 11. März 1928. Als Vertreters der Großloge war Bruder Exp^ Arthur. Cohn, Königsberg Pr,, anwesend. Die Ta wurde von Br. Präsident Lewinsohn; Insterburg, geleitet. Für das Generalkomitee wurden verschiedene Vorschläge gemacht , _.. Auf Antrag des Br. Expräs. Leo Wilk wurde einstimmig beschlesten: »Die hochwürdige Oroßfoge wird gebeten, entweder dem Generalko'mitee den Wunsch auszusprechen, daß ein Vertreter des östlichen Deutschlands in den Geschäftsausschuß gewählt wird, oder einen Vertreter des östlichen Deutschlands als weiteren Vizegroßpräsidenten der nächsten Vollversammlung der,Großloge zur Wahl vorzuschlag:n.< Auf Antrag*'des Bruders Arthur Cohn wurde beschlossen, daß die stellvertretenden Mitglieder des Generalkomitees die Reisekosten zur Wahrnehmung der Sitzung des Oeneralkomitees von ihrer Loge erstattet erhalten sollen. ■ ' Br.-Arthur Cohn teilt mit, daß er beim Oeneralkon den Antrag gestellt habe, eine Generalkomiteesitzun4 Osten stattfinden zu lassen. Die Arbeitsgemeinsc schließt sich diesem Wunsche an und schlägt König^ als Tagungsort vor. , Dem Kunstausschuß der Großloge soll die Anre übermittelt werden, eine Wanderausstell|i jüdischer Kunst zu veranstalten und zwar inne des ganzen deutschen Distriktes. » Im Rahmen dieser Wanderausstellung sollen auch die Kunstwerke lebender.’ jüdischer Künstler ausgestellt werden. +' Vom April 1928 an übernimmt die Kantlsge, Königsberg, die Geschäfte der Vorortloge. {Aus dem Bericht der Brüder Lewinsohn, Präsident, und Adolf Kador, Schriftführer.) Bayr. Logenverband U. O. B. B.; 4. Tagung am 11. März 1928 in Würzburgj Br. Expräs. Baerwald leitet die Tagung, an her als Vertreter der Großloge Br. Oroßsekretär Goldschmidt teilnfmmt -ßr. Goldschmidt hetjt in einer einleitenden Ansprache diejenigen Punkte hervor, die die Oroßfoge fr dem laufenden Termin beschäftigen werden. Br. Vorsitzender Baerwald erstattet den Geschäftsbericht, Br. Maennlein gibt Uebersicht über die 'Finanzverhältnisse. Soziale Arbeit. E’inzelsubvention: Für den neuen Termin werden Kopfbeititäge für die zu unterstützenden Anstalten festgesetzt., Von der Tagung wurde angeregt, das Waisenhaus Fürth und das Kinderheim Kissingen auf die sogenannte Reichsliste zu setzen und die Großloge um baldige Herausgabe der Reichsliste zu bitten. Nleue Veräandaaufgaben Bi München, wirft die Frage auf, ob innerhalb bandes ein Erholungs- oder Altersheim geschafft könnte und sollte. Die eingehende Ausspra< daß ejne derartige soziale Tat im Verbände voi möglich ist. Dagegen bittet der Verband die 'enden. Inter- Allgemeinheit die Erholungsf&rwjrrge in Brückenau durchzuführen, wie |dies in Weiß, des Verwerden ergibt, rst nicht westemvereinjgungen, der Erholungsfürsorge insbesondere in bayr. Kurorten ihr besonderes Augenmerk Die Tagung bittet ferner die w. Franken-Loge, esse der jüd. Kissingen und Bad Reichenhall und Bad Tölz von den Münchenek Logen bearbeitet werden wird. i Vorschläge zum Oeneralkomitee: I Der Verbandstag beschloß, bestimmte Vorschläge bzw. Wünsche zu übermitteln | Punkt 4. Präsidentenkonferenz: 1. Eine Anregung von Br. Baerwald, jährliche Prasi dentenkonferenzen stattfinden zu lassen, die den Ge dankenauslausch zur sachlichen Arbeit und die per sönliche Fühlungnahme der Logenpräsidenten zum Ziele haben soll, wird der Großloge als Material übergeben.! 2. Es wird einstimmig beschlossen, daß innerhalb de Logenverbandes } alljährlich (zunächst probeweis^) eine Präsidentenkonferenz zusammenberufep werden soll. Wenn möglich, soll dann nur eine Verbandstagung im Jahre stattffrden. 3. Die Großjoge wird gebeten, die Herbeiführung von Konferenzen der Landesverbands-Präsidenten in d i Wege zu leiten.“ P u n k t 5. Br. Präsident Krämer, München-Loge, gibt in eineil zusammenfassenden' Referat nochmals die Punk!e bekannt, die ihm für die Förderung der gesamt:n Judenheit und der Menschheit als Ziel für die Betätigung der Logen vorschweben. Eine gründlicid und umfassende Aussprache, an der sich «Ile De egierten beteiligen^ verdichtet sich zu folgender e nstimmig gefaßten Resolution: Die Loge ist dazu berufen, ein Mittelpunkt der Einheitsbestrebungen im Judentum zu werden, in dem sie als ffrziehungsgemeinschaft die jüdischen Ideale, insbesondere die Menschenliebe und Gerechtigkeit zur Verwirklichung zu bringen versucht. Alle praktischen Maßnahmen, die, einem kulturellen und sozialen Einheitsprogramm entsprechend, geeignet sind, das ideelle und materielle Leben der deutschen Juden zu fördern, sind nachdrücklich in Angriff zu nehmen In Abänderung der Tagesordnung wird) die folge derselben wie folgt behandelt: i Als Vorortloge wird einstimmig die w. Fra: Loge für den Termin 1928/29 gewählt. Lieber Kulturarbeit auf dem Lande bert Br. Freund, Philo-Loge. Die Arbeit in Unterfraiken wird von der Philo-Loge in Angriff genom men. Dabei soll mit dem Verbände bayr. israel. Gemeinden engste Fühlung genommen werden, da primär dieser Verbanld es als seine Aufgabe betrachtet, auf Lande jdie jüdischen kulturellen Bedürfnisse z{ friedigen. Die Brüder der Philo-Loge sollen si<j diese. Arbeit dem Verbände zur Verfügung stell) Punkt 6. Logenpropaganda. eni ditet Die v. Schwäbische Loge wird in enger Fühlungnahme mit der w. Stuttgarter Loge versuchen, in Ulm praktische Propagande zu leisten; auch hat sie sich zjim Ziele gesetzt, die kleinen Orte im bayi. Schwaben zu erfassen. Die w. Franken-Loge teilt mit, d4ß sie an 9 Orten Unterfrankens durch Brüder vertreten ist. Die Orte Bamberg und Regejisburg 18