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Der Orden Bne Briss · 1928-11-01 · Nr. 11 - November (11.1928) · p. Seite 198

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1928
Issue
Nr. 11 - November (11.1928)
Date
1928-11-01
Page
Seite 198 (sequence 2)
Language
German
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"stehen. Ein; Unwägbares spricht dabei mit: nicht nur der freundliche Augenblick, sich zu sehen oder wfiederzusehen. Sehicksalsverbundenheit und Aufrichtung spieleneine unsichtbare Rolle. Ein jeder trägt sein eignes Schicksal mit sich herum,jein jeder wird berührt von den allgemeinen Djngen, die auf alle ausnahmslos wirken. Man jviil sehen, wie der oder jener in der Schwere der Zeit sich hält,, wie er zu den Dingen steht. Es kommt häufig darauf an, wie man die Dinge aus^pricht. Gedrückt, scheinen sie kalt, im Munde dies Sprechenden haben sie eins ganz andere Geltung. Kahn man-^Zuversicht nach Hause tragen? Für sich und die anderen, denen man berichten soH-?— Oder ist Resignation das Ergebnis? Möge Hoffnung,- Vertrauen und — als Ergebnis — die Tat das Entscheidende sein! A. GdL Bericht des Großpräsidenten. Das Gen|era!komitee trat in der Berichtszeit siebenmal zu Sitzungen zusammen; drei Sitzungen fanden außerhalb Berlins statt, ‘ und zwar in Frankfurt, Breslau und München. Der Geschäftsausschuß hielt insgesamt 90 Sitzungen ab. Die Zeit seit der letzten (Qrqßlogentagung,' auf die sich der Bericht erstreckt, war auch für die Logen des deutschen Distriktes und ihre Arbeit eine Zeit der Stabilisierung. Sje ist gekennzeichnet durch ein Ausscheiden ungeeigneter Mitglieder, ferner durch ein Anwachsen der finanziellen Kräfte der Lagen. Einige Zahlen mögen den Beweis hierfür erbringen:- 1 Jahr | i Mitgliederzahl des Deutschen Distriktes Vermögensbestand der Logen des Deutschen Distriktes 1. 4 25 15214 593.909,29 1. 4. 26 : 15197 919 002,42 1. 4. 27 i *.14914 2421.199,24 . 1- 4. 28 j 1 14 742 2817.501,- / i Nun dfcrf freilich nicht .gefolgert werden, daß das Vermögen ider Logeh so stark angewachsen ist Die Logen konnten durch die Inanspruchnahme ihrer Mittel für Bruderfiilfe, Witwen- und Waisenunterstützungen so : große Rücklagen nicht machen. Vielmehr ist entgegen der Uebung in den früheren Jahren seit dem Geschäftsjahr 1926/?7 das Grundstücksvermögen der Logen mit eingerechnet worden/ Immerhin aber zeigt sich trotz der verringerten Zahl der Mitglieder und trotz der vielfach sich zeigenden Notlage in den einzelnen Logen ein stetiges Anwachsen der finanziellen Leistungsfähigkeit der Logen. Ein Zeichen der Stärkung des Logengedankens sind die Logengründungen. Es wurden eingesetzt: > 1. Phflo-Loge, Aschaffenburg, am 11. 1. 1925, < 2. Zacharias Frankel-Loge, Breslau, am 12. 4. 1925, 3. Westmark-Logs, Aachen, am 12. 4. 1925, -l 4. Philippson-Loge, Bonn, am 3. 5. 192$,! 5. Amos-Loge, Oelsenkirchen, am 14. 6. 1925, 6. Ruhrland-Lot e zur Gerechtigkeit, Bochum, am 29, 11. 1925,j 7. Eugen Fuchs-Loge, Plauen, am 27. 12. 1925, 8. Elias Grüneh.aum-Loge, Landau, am 21. 11. 1926, 9. Julius Fenchel-Loge, Berlin, am 30. 1.1927. 10. Abraham Oeiger-Loge. Berlin, am 2. 4. 1927, 11. Leibniz-Loget Hannover, am 12. 6. 1927, 12. Menorah-Loge, Elbing, am 4. 1Z 1927. ' - Eine Reihe voi Logen konnten in der Berichtszeit ihr 40., 30., 25. Stiftungsjahrfest feiern. Es begingen dis 40. Sjtift-ungsjahrfest:1 Fratemitas-Log:, Dresden; Henry Jones-Loge, Hamburg; Berend Le imann-Loge, Halberstadl; W?stfalia- Loge, Bielefeld; RI einland-Loge, Köln. , 30. S tiftung!jahrfest: München-Loge München; Märkische-Loge, Dortmund; Carl Friedrich-Logd, Karlsruhe i. B. 25. Stiftungsjahrfest Saxonia-Loge, Chemnitz; Clückauf-Loge, Essen; Breisgau-Loge, Freiburg; Gotha-Loge, Ootha; Erfurt-Loge, Erfurt; Düsseldorf-Loge,1 Düsseldorf; Humboldt-Loge,Neiße; Starkenburg-Loge, Darmstadt; Dalberg-Loge, Worms; Bergische-Loge,’Elberfeld; Victoria-Loge, Qörlitz; Frankfurt-Loge, Frankfurt a. M.; Ostpreußische Loge, Allenstein; Saar-Loge, Saarbrücken; Maimonides-Loge, Nürnberg; Mosel-Loge, Trier; Herder-Loge, Heilbronn. Neue Wohn - bzw. Logenräume konnten die folg* nden Logen beziehen: Glückauf-Loge, Essen; Philo-Loge Aschaffenburg; Friedens^Loge, Ratibor; Niederrhein-Loge, Crefeld; Ferdinand Gamburg-Loge, Hanau, Ostpreußische Loge, Allenstein; Duisburg-Loge zur Treue, Duisturg; Borussia-Loge, Danzig; Ludwig Philippson-Loge, Bonn; Freiheit-Loge, Oppeln; Loge zu den 3 Erzvätern, Tilsit; Toleranz-Loge, Landsberg a.W.; Mendelssohn-Loge, Magdeburg;Carl Friedrich-Loge; Karlsruhe; Franken-Loge, Würzburg. Eine der wichtigsten Aufgaben der Brüder des Oeschäftsausschusses und des Generalkomitees ist die der Betreuung der ihnen zugeteilten Logen. Es wurde der Grundsatz aufgestellt, daß jede Loge von dem betreuenden Bruder mindestens zweimal im Jahre besucht werden sollte. Es wurden in den einzelnen Jahren; Logenbesuchc ausgefübrt: 1925/26: 71 Logen durch 59 Brüder; 1926/27 : 86 Logen durch 179 Brüder; 1927/28: 89 Logen dur-ch 150 Brüder. Daneben wurden auch die Tagungen der Logenverbände besucht. Leider hat 1er Tod in der verflossenen Zeit zahl reiche Lücken ir unsere Reihen gerissen. Es starben Br. Expräsident 1 iebhold-Heidelberg (Friedrich-Loge), , , | hrenberg-Berlin (Montefiore-Loge), „ „ C raetz-Ologau (Salom.-Munk-Loge), „ „ 2 adig-Berlin (Mamreh-Loge), Sperling-Magdeburg (Mendelssohn-Loge), Dannhauser-München (München-Loge), 5 chmidt-Beuthen (Mamreh-Loge), I Jchenheim-Magdeburg. (Mendelssohn- Loge),

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