Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- Beilage 1927 (1927)
- Issue
- September (9.1927)
- Date
- 1927-09-01
- Page
- Seite 54 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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graphiealbum mit Photographien des Mannheimer it, Festsaal und Logendurch Gesang und Logenhauses (Außenansic tempel). Br. Süß erfreutle Br. Kahn, Mannheim, durch Flötenspiel die Anwesenden.. Die beiden Amerikaner Brüder waren über den Verlauf außerordentlich befriedigt. Am 10. August 1927 erfolgte Besichtigung von Heidelberg und Umgebung im Auto* und nachmittags mit Damen <affee auf der Molkenkur. Die bestrickende Ordenspräsidenten und sowie ihre Reden haben druck zurückgelassen. Liebenswürdigkeit des seines Schwiegersohns einen glänzenden Ein- J e s e 1 sohn. . Hauptteil bildete, j Darau Ordenspräsident in einer begeisternden ffeuhdscha erwiderte der hochw. alle Teilnehmer überaus tlichen Ansprache. Den Schluß bildete - (ein gemeinsames Mahl der Schwestern und Brüder, wobei "Br. Expräs. Julius Goldstein (Stark^nburg-Loge) und Br. Expräs. Blau (Frankfurt-Lbge) sowie der Ordenspräsidfnt Ansprachen hielten. Ajn Freitag Vormittag wurde der liebe Gast durch -den alten jüdischen Friedhof, das Museum für jüqische Altertümer, [las Gemeindehaus; das jüdische Krankenhaus ßnd das Philanthropin geführt. Am Nachmittage wurden ihm verschiedene -jüdischle Kinderheime tn Frankfurt und Neu-Isenburg gezeigft. Am Abend wohnte er dem Gottesdienst der konservativen Gemeinde- Rabb. Dr. Salzblerger Präsident der Frankfurt-Log« . Synagoge am Gottesdienst Samstag Börneplaiz, am Samstag früh dem in der liberalen Hauptsynagoge bei. Nachmittag waren eine Anzahl Gemeinde vereinigt, jüdischen Ge m Br Brüder und andere Persönlichkeiten der jüdischen t ihm bei einem unserer B Cohen hat auch dem bekannten der der Oder i ehrten Br. Franz Rosenzweig ja.leider an seine Wohnung gefesselt ist,;inen Besuch abgestattet. hochw. Ordenspräsident seinen Wiesbaden leider Ausfallen lassen es auf unsere Initiative) eindrei Wiesbadener;Brüder ihn auf pse nach Köln bU Koblenz bein wurd Baden-Baden. Der Präsident der w. Carl Friedrich-Loge, Br. Hugo Stein, besuchte mit einer Anzahl von Brüdern, darunter mehreren Beamten der Loge, den Bruder Ordenspräsidenten 'n Baden Baden am 7. August 1927. Ejs erfolgte eine mehrstündige Aussprache üljier allgemeine Logenprobleme, die sehr anregend verlief. Frankfurt a. M. -- Br. Ordenspräsident [Alfred M. Cohen weilte vom 11.—13. August iri Frankfurt a. M. Am ersten-Nachmittag wurde) ihm die Stadt gezeigt. Er war alsdann Gast dek Magistrats der Stadt -Frankfurt a. M. bei der verfassungsfeier in dert Paulskirche am 11. Augpst. Dies geschah auf Veranlassung des Herrn Oberbürgermeisters, der ihn auch bei der Feirt besonders begrüßte. Abends fand eine geschlossene Logensitzung statt, in der eine englische Rede .des Br. Expräs. Moritz Werner ^Hermann Cohen-Loge) den Da Besuch mußte, gerichtet, da der Schiffsr« gleiteten. Die Festsitzung. . Br. Werner wies in seiner in englischer Sprache gehaltenen Rede auf den Verfassun^stag und die Verfassungsfeier hin, d$r Br. Ordenspräsident beirewöhnt hatte. Er berührte sqdann die geschichtlichen Höhepunkte der Stadt Frankfurt aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts, die eine Ausstrahlung auf den Freiheitsgedanken haben. Sodann würdigte er die verbindende, die Kontinente einigende Tätigkeit des Bne Briss- Gedankens, indem er lokale geschichtliche Beziehungen jüdischer Vergangenheit hineinwbb. Er bezeichnete Br. Cohen als den Sendboten des Friedens und schloß mit Hoffnungswünfcchen für Deutschland und den Ordern ” In seiner Antwort gedachte auch Br. Cohen des Verfassungstages und knüpfte hieran Wünsche' für die Republik Deutschland und die Stellung der Juden in Deutschland. Er gedachte der Entwicklung der jüdischen Verhältnisse in Amerika in der Zeit sei[ der Ordensgründung bis zum heutigen Tage). Er hob die Einwirkungen des Ordens auf die Seelen hervor und berührte auch die monumentalen Wohlfahrtsw:rke in Amerika, unter deneh besonders die Anstalten in Cleveland und Denver unübertroffer seien. In Amerika und in Epropa seien überal bei den großartigen Leistlingen des Ordens die jüdische Seele und das jüdische Herz erkennbar. Er schloß mit dem Ruf Joseph^, der im Orden wieder lebendig geworden sei: tMeine Brüdiir suche ich.« Wir suchen unsere Brüder in a len Ländern, in den Ländern der Verfolgung ind in den Ländern der Freiheit, und mein Oe bet ist, daß, wenn jwir sie süchen, Henry Roths Präsident der Hermann wir sie finden, ihnen dienen« child, Cohen-Loge. und wenn wirf iie finden, w,r Dr. O p | Präsident der M fe r e n h e i m) fus Horovitj- Loge. 54 —