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Der Orden Bne Briss · 1927-06-01 · Juni/Juli (6.1927) · p. Seite 37

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
Beilage 1927 (1927)
Issue
Juni/Juli (6.1927)
Date
1927-06-01
Page
Seite 37 (sequence 17)
Language
German
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daß die Brüder dem 7iiführen. IjFenn aj* Grade bereits Rechi aber die bestehend: wie bisher zur Auff getragen wird. Wohltätigkeitsfonds größere Betr, ch dieser Forderung in gewiss* ung getragen wurde, so ei he Not, daß in noch stärkerem üllung der Wohltätigkeitsfonds Ni Alletr ania-Loge, Stettin. Aus dem Bericht Im verflossenen Termin hatten wir 36 Sitzungen, hiervon 2 offene uni 4 gemeinsam^ mit dem Schwesl* bund. ' In den geschlossenen Sitzungen der Bruderloge wurden 12, indengemeinschaftlichen 4, in offeneniLogen 2- Vorträge gehalten Von wichtigeren Beratungsgegenständen in unse Sitzungen seien erw ähnt: das Erholufigsheim in Agnetendorf, unsere Nothi fskasse bei Sterbefällen, sowie jauch Da sich die zu unserer Brüder zu uns dicht ‘ tragbar der segensreichen hisi t/Arerhi, solchen korporativ Wir hatten in des Br. prot. Sekretärs J. P e i s e die vom Ostdeutschen Logen verband beabsichtigte Gründung-einer solchen Nothilfskasse. wirst beschlossene, bei jedem Sterb Zahlende [Summe von 1500 M. als für erwies, wurde dieselbe auf Antrag Wolff-peiser auf 1(300 M. herabgesetzt. In Anbetracht Wirkung dieser unserer Einrichtung L.V.. einer wurde1 bei verschiedenen Debatten über die vom 0|. einzurichtende Notliilfskasse wiederholt beschlossen, nicht beizutreten, dies sollte vielmehr den einzelnen Brüdern überlassen bleiben. Amos-Loge, Gelsenkirchen. Hauptbericht vom 14. Juni 1925 bis zum 11. Mai Am 14. Juni 1925 fand die feierliche Installation u Loge statt. Br. Großpräsident leitete das Zeremonial age ' hielt die Festrede zum Thema:' »Die Bedeutung ces P'roem pheten Arnos-. (seht Am Gründungs tage zählte 'die. Loge. 31 Mii gljeder,. aße, deren Zahl bis heute auf 47 gestifegen ist. Am Schlüsse beider Berichtszeit beklagt dre Loge den VerUist zweier Brüder durch den Tod. Es fanden 33 geschlossene Sitzungen statt, ih denen 914 Mitglieder anwesend waren. Es entspricht didse Zahl einer , Beteiligung von ca., 60 u„. Außerdem;wurden 9 offene Logen abgehalten,l Tn denen Vorträge gehalten wurden. , 'I -. . J , Wätyend der Berichtszeillwurden 24 Vorträge gehalten. Innerhalb einer Reihe gesellschaftlicher Abende veranstaltete, die Loge eine Bcethoven-Gedenkfeierl»- Vnrt sozialen Einrichtungen sei besonders, die F.n|d’e des Jahres 1926 gegründete Sterb:kasse erwähht. Die finanziellen Mittel w: ren für geistige uhd soziale Interessen, sowie für Bau und Einriehtungdes Logpnheims stark in Anspruch genommen. Der starke Wille tler Loge efall .noc*1 'm Logenleben Fehlend* :s auszugleichen, kommt in den Worten der Festrede qes Br. Präsidenten Galliner < zum Ausdruck; Was Tagen. i v-; Josef Starnig, prot. Sekretär. nicht war, soll sein in-1 künftigen R li d. Plaut, Viz^präsjderit. abgelaufenen Termin den Tod von fünf lieben Brüde n zu beklagen, außerdem erfolgten 10 Austritte, davon einer mit Abgangskarte'. Wir Hatten aber * die Freude, ünf neue Brüder in unsere Loge ein- Jühren zu können darunter unseren Gemeinderabbiner Dr. Elk, So daß die heutige Mitgliederzahl ISS Bfüder beträgt. Der unsere Loje betreuende Br. Expr. Adolf Blumenfeld, Berlin, hat ups im vergangenen Termin einmnl besucht und an einfer Arbeitssitzung tätig teilgenoir men. Ueber die Sitzungen des Geschäftsausschusses und des ' Generalkomit$es erstattete Br. Expr. Oeorg Cohn regelmäßig ausführlichen Bericht. Unsere Logenräume gaben wir in Anbetracht dr ssen, daß die hiesige Gemeinde keine entsprechenden Räume besitzt, sehr häufig für Veranstaltungen jüdischer Vereine, des jjugendbunds und teilweise auch für einen Kindergarten, ab. Unser Schwesternbund beteiligte sich an den Arbeiten und Zielen unserer Loge, insbesondere durch seine gemeinschaftliche Arbeit mit dem Ausschuß für F:rienkolonien. Hier haben unsere Schwestern hervorrag sndes geleistet. In dem von uns gemieteten Gartengrundstück wurde eine Kolonade errichtet, so daß die Kinder den ganzen Tag im-Freien bleiben konnten; außerdem wurde ihnen auch Beköstigung, verabreicht. Die erholungsbedürftigen Kinder wurden für einige Wochen ab wechselnd zum Teil nach Kolberg geschickt, zum Tei auswärtige!! Schwestern, ^pesonders in Stolp, aufgenommen. 1927. fiserer und Frankfuiri-Loge. Aus dem Jahresbericht 1926/27, erstattet vom Präsidenten Dr. O. Sa 1 zberger. ' Von den -562 Brüdern, die die Frankfurt-Loge ani 29. April vorigen Jahres zählte, sind .16 gesiorben und '12. ausgeschieden, so daß ein Abgang von? 28 Brüdern zu, verzeichnen ist. Dagegen wurden 14 Bewerber aufgenommen, so daß das Berichtsjahr mit einem Mitgliederbestand von 54S Brüdern, t d. h. mit einem iMinddrbestand von ,14 Brüdern gegenüber dem Vorjahre ab$chließt. Die Durchschnittsziffer für den Besuch, der .ordentliehen Logensitzungen betrug 115, wobei zu berücksichtigen ist, daß das Durchschnittsalter unserer Brüder nach einer genauen Berechnung 53,4 Jahre beträgt, .daß. wir zwei Brüder über 80Jahre^ib über 70 Jahre, 103 über;60 Jahre haben und daß 47 unserer Brüder auswärts wohnen. Wir Haben im Berichtsjahr 21 ordentliche, $ .offene Logensitzungen abgehalten; in diesen wurden ejne Reihet beachtlicher Vorträge gehalten. •Während der Ferienmonate halten wir zwei Verhältnis-» mäßig gut besuchte Aussprache-Abende. Das Ordensfest wurde am 11. November gemeinsam von den drei hiesigen Logen unter Führung unserer Loge begangen; den Festvortrafg hielt Br. £xpr. Jüstizrat Dr. Julius Blau über das Thema »Def Ordenstag, din Tag der. Selbstbesinnung«- Am 9. Januar feierten wir unser 39, Stiftungsfest. Als Festredner sprach Br. Rabbiner Dr. Jakob Höffmann über,»Ehre und Würde im. Lichte des Judentums«:. Der Beamtenrat hielt im ganzer? 14 Sitzungen «ab. Die verschiedenen Ausschüsse haben zum Teil sehr große und schwierige Arbeit geleistet. , ' Dank der Tätigkeit des S o n d e r.f | n a n z-Ausschusses hat die anläßlich des Ordensfestes veranri staltett Sammlung für den Bruderhilfs-Fonds und für den Witwen- und Waisen-Fonds den Betrag vonrund 26 000 M. ergeben. . , ( 37

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