Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1927
- Issue
- Nr. 12 - Dezember
- Date
- 1927-12-01
- Page
- [Seite] (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Präsident D. Solis Cohen in Portland (Oregon) bekleidet auf Ernennung des Oroßpräsidenten dies neue Amt, das den Freimaurern nachgebildet ist. Die Großlogentagung im-Distrikt No. 6 erhielt ihre besondere Weihe durch Begrüßungszuschriften des Regierungspräsidenten und eines Senators sowie durch eine Ansprache des Oberbürgermeisters. Auch der Ordenssekretär sprach, ebenso Br. Rabbiner Zielonka, der über die Erfolge seiner Tätigkeit in Mexiko berichtete. Großsekretär Hiram D. Fränkel referierte über die Leistungen des Distrikts in Sachen der »Weiteren Zielsetzung«. Trott der intensiven Arbeit für diese konnte der Distrikt im abgelaufenen Jahre drei neue Logen installieren, so daß der Distrikt nunmehr 13 650 Brüder zählt. Auch die Hille) Stiftung macht Fortschritte. Ihre Mitglieder an der Universität des Staates Ohio geben bereits ein Jahrbuch heraus, : Megillath Hillel«( »hiillelrolle-. Stolz bekennt die Stiftung, daß sie den Mittelpunkt für das Leben der jüdischen Studentenschaft darstellt: »Unsere zweite Heimat ist die Synagoge. Sie veiköipert für uns die Einheit unserer Glaubensgemeinschaft. Im Hillel begegnen sich Männer und Frauen der verschiedensten Ideen, Angehörige-vieler Gemeinden und vieler Staaten: hier im Tempel sind wir nur Juden.« Die Jugendabteilung unseres Ordens, Aleph Zadik Aleph«, hielt irrt Sommer ihre Deltgiertenversammlung in Des Moines, wo sich 200 Knaben als Vertreter von 60 »Kapiteln« (Bruderschaften) zusämmenfanden. Der Ordenspräsident und der Ordenssekretär wurden in den »Obersten Rat gewählt. Sehr dankenswert ist ein Plan der Schwesternschaften der National-Tempelgemeinden, Werke der jüdischen Literatur in Blindenschrift in ganz Amerika zu verbreiten. Einer Mitteilung der Frau Irma Lindheim zufolge haben die Hadassahbünde der jüdischen Frauen bis zum 1. Juni dreiviertel Millionen Dollars für Palästina aufgebracht. Erfreuliche Nachrichten kommen aus den amerikanischen höheren Lehranstalten. Unter den 905 Abiturienten der New Yorker Gymnasien waren im Sommerhalbjahr 804 Juden. An der Universität Chicago wurden von 839 Kandidaten 279 Juden eingeschrieben. Der große Athlet, Eishockeykünstler, Sportsmann Isidor Zarakoff^ ist freilich bei der Harvard-Universität durchgefallen! An der neuen Jüdisch-Theologischen Hochschule in Cjhicago haben am 29. August zum zweiten Male Prüfungen stättgefunden. Neun Kandidaten erwarben das Rabbinatsdiplom. Wie die Errichtung; orthodoxer Rabbinerseminare beweist, macht das traditionelle Judentum in Amerika Fortschritte. In der Berichtszeit ist der Abbruch des New Yorker Haupttempels Emanu-El, der achtzig Jahre lang seinen Zwecken gedient hat, perfekt geworden. Die Gemeinde Emanu-El wird mit der Gemeinde Beth-El verschmolzen, um eine neue Synagoge zu bauen, die an Giöße und Schönheit nur von dem New Yorker katholischen Dom übertroffen werden soll. Die’'vorliegenden Nummern bringen hochinteressante Aufsätze, darunter einen (mit Abbildungen) Ober die Negerjuden in New York. Ehrend gedenkt das »Magazine« auch unseres großen Meisters Max Liebermann dem Br. I s r a e I Auerbach einen schönen, illustrierten Aufsatz widmet. i Br. Eugen Wölbe, J Montefiore-Loge zu Berlin. Zeitschriften anderer Distrikte. B’inai B’rith, Monatsblätter der Großloge für den Tschechoslowakischen Staat. Jahrgang VI.. Nr. 8. Oktober 1927. Der sehr rührige Redakteur der Monatsblatter unseres Vachbardistrikts, Br. Friedrich Thipberger, hat — angeregt durch die Beratungen über unsere Ordensdevise in München Generilkomitee-Sitzupg, 22 Mai 1927) — eine Reihe von BiüderA des 10. Distrikts aufgefordert, sich Zur Idee des Ordensi« zu auSem. Br. Thieberger leitet die Ausführungen. selbst mit einer kurzen Abhandlung: Das Oe- Tieimnis des Bundes« ein, indem er Betrachtungen über die Begriffe Bund anste den Begriff c menschheitlich« Er formuliert tung u nd H Kohner, Karlsfc im Orden*. Literatur des auf, die nach deutschen Distri di Ui d: Gesellschaft, Gemeinschaft, t. Er nimmt für unsere Vereinigung :s Bundes in Anspruch. Ueber »Das Ziel des Ordens« spricht Br. öito Heller, ieses Ziel auf der Grundlage der E r h a I - ebung des Judentums. Br. Walter ad, behandelt »Den jüdischen Gedanken ter genauer Kenntnis und Verwertung der utschen Distriktes zeigt er die Entwicklung seiner Meinung der jüdische Gedanke im ikt genommen hat. Der j idischg Gedanke 224 r