Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1926
- Issue
- Festnummer zum Ordenstage ; Nr. 10 - Oktober (10.1926)
- Date
- 1926-10-01
- Page
- Seite 178 (sequence 39)
- Language
- German
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IMI. rm T’at rin rchen ui .■im r -euienen 1 iiiv e||. Wohl kleidet te.-terküniir Mi-IrlHfh-ilfk in *i11 <* *1 rU; ►. V', i . ..-l- ,y*.; S’> wa lühjten -ich iillil <h» W (ie-taltell en ihm Ii orientnli'che- Zn.rcmuni.nlucw|inil. aber er uibt ihm zu . 1 I',it*‘fii zwei l.owjener 1 »iiryffr. mul Abraham -elhst mim. lüi-tmli: mul .Hock eine- » buryundi-rhen l'iii 't-'-ii .-einer Zeit, ilic Stadt im ..K.«»iiit;iI” mit ihrer' hochra.Lumden gotischen Kntlled rnle llIJil di'lll \ iel’tiij'llliv'eu Halltan-o gleicht mehr dem;Zoi|geno.--isfben l.owen uh d< bibli-chetl So lolllt * ' ■ - I ' . * So -iud die Kinder l-rdel. die da- Manna in - der Wil-te le-en. kaum;|;ile|- gekleidet abdie w ohlhabenden Bürger thtmi-eher Städte ih- 1 •'). ilij lmnderl>. Allein ’ejif -pil/er Mut mul ein lang<{4‘ Bart mochten ihm < '.li;i i-.ik1>*r de- Fiemil.irtigeu grellen.. ]).• <Fa-'ulimahl wird in einem- Raum begangen. de|- aufsorgfältig-te i'int'in spätgotisch modischen IImisimiern n.^chgebildet i-t. »Iler Müler i m ■ 11 ■ i i 111 -ich. dem Worte der SrjirifI zu folgen. wenn er Speisenden Ställe in die Hände gib! und Schifhe ,m die l'iil.’ie. wenn er -ie -teilen läljt '..aldie hinweg eilen*'. Alii'r er kommt nicht nuf~deii l iojhmkeu. da- M-uhl-in daulte Aegypten /II Veflegtjü. Seil e lenli-li-rllc KinMelliimr i-t nielit mit- Iji.-fm-i.-rhe' Treue girrii htet. -r'nrdei'u auf gegenwärtige Wirklichkeit, und uralte l.ee»-iidi ii dienen ihm mir zum Vorwand.- tatsächliche l'mwelt im Bille wieder- Zllgolioll. - . : j n llder>e|'t- ' flieht.'• jjl- K- >ehejiit ,-inder>eit- ' nielit.' ^1- '.eidie. realisti-ehe tie.-innung dev. Malerjlurk. ^I'IIII" '.'ewe-i-n. dajüdische Klehient in 'einen It.irstellungeu andrin|- ilunrli einzelne, teil', der' Iieohneiit llllg. teilder J’hällln-ie enl.'tmmilellde Sonderzüge zu z-ha rakteri'ieren. Wo il kühn der t'i.'eli Ha--; ' ' ' - -Jo etwa in jüdischen HnU-e eilnhnie/ " "-e|le|l Stadt je leckt g< - We>en -ein. Wohl i-t-auch: der Vei -iu h gemacht, die l\|>en in ihrer Soinl -Sart zu charakteri-iereu. Aller die Kleidung der Mensch -n i't ein<' -Ali-chung der allgemein zeitgonns-i-cl um l'racht itu-t i'elieli 'eil ZU fie I' lie leiiteUuU'-ioli Silit \ ie|en Illen Vormit eiuzelin n nudir <* t»t minder |di;i Soiiderziiireii. dhdas orient-uli-chc Wi zeichnen hv-timml <ind. So darf man die-es Fas-ahmalil. tllU'-l'doIl i't. al' eine der Welligen H jiidi-elier I!räihdie. au.' alter Zeit, nur \ orhehalten al' lla i 'lellmiL; eim-' n umme' wi rti-n. So weit «in}; nielit der I IIIIIN der zdeit. dalj eim-m Maler zu^enmtet wor. wäre, einI besonderes Milieu nach eigenem .v diiliu zu liestalteli. (lall doch die Aufgabe seih sofern dei Maler nielit das I'iiuinjdiehe veisueh. wollte, di -ii alltestamenta risehen Vnrjjari); in dihm eieeiim (iewande zu fieliildern. die M iulii keil, der ll’hantasie freien Lauf zu lassen I n -eh.-inf iilohr die \ or-lellun^ -naiv, die uralte l.eireiulenl dürften;im m'^eiiwärtiuen Kleine \e. hildlieht [werden. Aber \(‘rsueht mim nielit üerad'e liviite. Tj-a};ödien Shakes|ieari's in uu lei Tieni Ko'liim darz.llslellen? \ ielleiidlt «iJl :i auch die Kpoeiie des Iherek Hunts’ ihrer I-eherzeiif’um; von denrjzeitlosen (ielialt der Idhlisehon l.t senden diireh jdiie lankleidunein. untrenwärtifies (»<■ wand liere Iten Ausdriiek. I ns aber liahm jene alten M,|er. aueli wenn sie l'nwirklielies ielfneli mit \\ iiKliehem misehten. in ihren Tafe bildern nielit nur Kunstwerke hohen I{untres, sondern zuirleiel) ein 11llverjrleiehIirlies (duelleiu lateriil zur (iesi[hiehte der Sitten und Bräunbel ihrer Zdit fiinlerlajsen. I),mn wenn aueli das l^is.-ahiuanl iiel.owlmer Altars eine l-'.rfindmijr der sie i-U und ’hanta doeli einer l’hantasie. die dulieli eifrig 'tdtiire Wirkli.ehkeitsheoliaehtmi I so vielelKinzelziiire der Realität in ihre I tar-tel||m}i verwoh. dalj diiesi» nicht t ileiehn j' des tat-lielilielien ' Vortrantrs ui werden |darf. „ Nielit Wirklichkeit imeli einma Ideiehnlder W irklichkeit zu sein, i.jf letzte ziel aller hi hlelldeli | K ll list. I'llili ki IUI (il.jicfmis ein Wirklicli*'.-' zu . utn.-ehreilw In "ei \lerstau len, als der l.öivener Meist Hont', [der jenemiierui'i.’diche -Träuinwum Klijis erfunden hat. scheinbar nu.r reiiährl ühliseh als eil lonniiei soliden liier da incr ha I lieri hen W orlejj der Schrift foltreml. die den .Schlafend, nennt, und den l-’ntrel. der ihn aiirnihft. mul d Brot u|id das W asser ihm zu l-'üljcn A ie ah die lei-je ta-temfe Hand des II im Mich holen ea 'achte [die Schulter de.- Schläfers her ihrt. '• die-er 'clilo' tief im Trauiu versunken durch l.iijer lichte < lestalt ihfs Kn-J wahrzjiuehmen selu-int. das ist eine dij-r anmut -teil lltlderfiitduntteii des I ä. .1 allrhu|ii liM'ts. einem keuschen und reinen l'miifiiule i j:eho mul ulil einer Meisterschaft ver\virklic(lit. di< ihrer Keil iiniih rlrotten blieb. J 17s 5969 C5D