Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1926
- Issue
- Nr. 9 - September (9.1926)
- Date
- 1926-09-01
- Page
- Seite 125 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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lerlir*. September 1026. Nummer 9. (ßinflEtragEner »e CEin. ttßmr Seilag Oer CroBloge. fma: 8D 62, fletun 12. Sflqiljini: TUdjtmufc ISmUtxtjer Xrtttel an» toteren Jtmt Jfi$onj 4619. UoMdjtfc&iratfl: §erits 16388 lungen toerbnten. ' .' fordirung. — Au» dem Büro der Oroßlo^tLogen- Jinl 1926. —BQcberschau. — Au» dem Verbinde der Inhalt» Die Ausstellung «Hygiene der Juden* auf der Oesolei. — Achad Hum. — Au berichte.' — 2u- und Abginge bei. den Logen des VIII. Distrikts i«i Quartal A Frauenrereinignngen der U.O.B.B.-Logen iDas Mütter- und Slvglingsheim Zentral-Auskunft» stelle, Frankfurt a. M.f Brentanostr. 6). - Mitteilungen. p ril les Frauenvereins1 der Berliner Logen U.OB.B., Die Die Ausstellung „Hygiene der Juden'4 auf der Gesolei. i Von Rabbiner Dr. Eschelbache Düsseldorf. D'e Düsseldorfer Gesolei ist eine Rechenschaftslegung größten Stils. Das Reich und die zeugung ist Länder, die preußischen Provinzen und die deutschen Städte, die großen Organe der sozialen Fürsorge, die Krankenkassen, die Landesversicherungsanstalten, die Gewerkschaften, zeigen hier vor Millionen von Besuchern, man darf beinahe sagen vor der Menschheit, was sie zur Förderung der Gesundheit, im Kampfe gegen Armut und Elend zur Erhöhung des Glückes <k- Menschheit beitragen. Die religiösen Genu nschäften tun das Oleiche. Die katholische Kirche zeigt ihre Caritas und das Schul- und Gt undheitswerk ihrer Missionen, die evangelis ne Kitche ihre innere Mission. Die Heilsar er. hat ihren eigenen Pavillon erbaut, in dem sie ihr Wirken auf der ganzen bewohnten Erde den staunenden Zuschauern vor Augen führt, ln dem Chorus dieser Stimmen durfte auch die des Judentums nicht fehlen. Es hat der Welt an fruchtbaren Ideen und an unsterblichen Institutionen schon viel geschenkt und hat ihr ai ch in Zukunft viel zu geben. « Diese Ueberdie ideelle Grundlage für die Sonderau sst|ellung „Hygiene der Juden*' auf der Düsseldorfer Ausstellung für Gesundheitspflege, soziale F ürkorge und Leibesübungen. Deshalb ist auch die Synagogengemeinde Düsseldorf, auf die Anrejruhg zur Schaffung einer jüdischen Aus-. Stellung, dij» seitens der Leitung der Gesolei von ihrem Vorsitzenden, Br. FelsenthaL -^maging, willig eitigSgangen. * ' Zweimal schon waren in Deutschland in den letzten Jahren vor dem Kriege jüdische' Hygieneausstellungen veranstaltet worden, die erste dircfi Rabbiner Dr. Grunewald-Wien im f >. Jahre 1911 auf der Dresdener, die zweite durch Rabbinei i Dr. Kroner - Oberdorf - Bopfingen , auf der Stu tgärter Hygieneausstellung. Auch auf der britischen Reichsausstellung in, Wembley» im Jahr: '924,war ein Palästina-Pavillon'erstellt worden. Die Düsseldorfer Ausstellung überragt ihre Vorgängerinnen nicht durch die Weite des Umfajiges und die Zahlen der Quadratmeter, woihl aber umfaßt sie Gebiete, die auf den früheren jüdischen Allsstellungen nicht ver- - 125 —