Mannheim
Compact Memory

Der Orden Bne Briss · 1926-08-01 · Nr. 8 - August (8.1926) · p. Seite 114

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1926
Issue
Nr. 8 - August (8.1926)
Date
1926-08-01
Page
Seite 114 (sequence 10)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/6727475-6029137-6074706--1162-4867836
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

I ausgeworfenen Betrag der Kasse des Schwestern bundes überw es, und da die im Anschluß an -- den Wettbeweib veranstaltete Lotterie, für.welche die ausgestell en Handarbeiten die Gewinne darstellten^ ein« :n sehr guten Ueberschuß ergab, konnten wie* mit 730 türk. Pfund den Grundstock unserer Jnterstützungskasse bilden. Wir waren damit in der Lage, einigen in Not geratenen Familien und bedürftigen Kranken zu helfen, natürlich nicht in der Gestalt von öffentlichen Almosen, sondern diesen verschämten Armen gegenüber in der allerdiskretesten-Form. Der Ausschuß für geistige Interessen veranstaltete mehrfach Vorträge und Unterhaltungsabende, die ßtets ein zahlreiches Publikum, namentlich vop Frauen und jungen Mädchen, anzogen. Insbesondere hatten großen Zulauf die Vorträge des Br. Dr, Markus Abrävaya über die Mikroorganismen, und von Br. Dr. Galimidi über Krankheitserreger, der des Br. Moses Abr£va fi über die Frauen bei Molifere mit Rezitation« n ausgewählter Stellen aus den Hauptwerken und der der Brüder Thomas und Heinrich Golditein über den Komponisten und Pianisten Oodowsky (mit Klavierwiedergabe einzelner §achejn). Der Ausschuß für die Geselligkeit endlich arrangierte zweimal im Monat gesellige Zusammenkünfte,; um auch auf diesem Boden die Mitglieder zusammen zu führen. Neben dieser Tätigkeit der 3 Ausschüsse, bei der sich fast alle Schwestern beteiligten, hat der Beamtebrat des Schwesternbundes auch nach anderer I Richtung sich eifrig betätigt. Es galt zunächst die Zahl der Benoth Berith zu erhöhen, um j dem neu geschaffenen Bund Zusammenhalt; und Kraft zu geben. Dreimal konnten im Laiffe des letzten Jahres Einführungssitzungen stattfinden. Die jvon den Damen des Beamtenrats dabei gehaltenen Ansprachen wurden mit Bjegeisterung aufgenommen, zumal sie Zeugnis diafür ablegten in welch hohem Maße sich einige unserer Mitglieder die Ordensideen zu eigen gemacht haben. Die durch Br. Dr. Behar vermittelte Verbindung unserer Schwestemloge mit der in New York brachte uns auf ein besonderes Oebiet der Fürsorge. Wir wurden von dort gebeten, uns einiger russischer junger Mädchen anzunehmen, die sich auf der Durchreise nach ch Eil ihr Amerika in Konstantinopel aufhjel großer Mühe haben wir die Gesucht« :rt aber in Spelunken, so daß wischämten, uns in diese Oegenden müssen. Wir haben in diskreter Ueberwachung der jungen Mädchen wir haben ihnen gut zugesprochei i. bis zum Eintreffen der Ausreis Geduld hätten und sich ordentl Einige haben inzwischen die Ausreise erhalten und haben von gemacht, einige warten. noch auf Papiere. Die Erfahrung, die wir bei dieser über die gefährliche Lage alleinsteh Mädchen (in Konstantinopel machteh, in uns die Idee, für-solche gefährcei Mädchen ein Heim zu gründen kennen wir die Schwierigkeiten ei Unternehmens nicht; doch hoffen der hochwürdigen Großloge und stantinopel-Loge es eines Tages zu eäi solches Heim, das überaus wirken könnte, einzurichten. Weiter wurden wir aufmerksarä macht, daß wir der von der Vereinigu i; Aerzte ins Leben gerufenen .Poliklinik mit Verabfolgung von Medikament« ordentlich gute Dienste leisten kö Schwesternbund hat sich mit Br. dem Vorsitzenden der Aerzte- Verbindung gesetzt und begonnen, diesem Werk zu beteiligen, das für Kranken, die sich nicht von K^pjt handeln lassen können, von außen Nutzen sein dürfte. Wir haben Aerzte nicht nur eine geldliche Beifujfi Jahr bewilligt; es haben sich \ii eine Anzahl Schwestern freiwillig gestellt, um abwechselnd die inneren Organisation und der Arzneien zu unterstützen. Wir ge Hoffnung hin, auch weiter Mittel zt dieser Wohlfahrtseinrichtung. noct nützen. Das ist im großen und gai) Tätigkeit seit Begründung des bundes. Wir denken, daß er währen« drei Jahre seines Bestehens doch -Veri iii in dem zur Aeiz< ch. mit gefunden, ups fast verirren zu Weise eine organisiert, , damit sie «-Erlaubnis führten, äubpis zur Gebrauch die nötigen I)r. Gelegenheit i^ndeij junger erweckte ten jungen rreilich verlies solchen mit Hilfe fer w. Konrmöglichen segensreich i darauf geg jüdischer (Beratung en)' außeri inten. Der Galimidi, nigüng, in ich auch an sere arrrten zitäten be- 4>rdentlichem Werk der e für dieses ejmehr noch Verfügung te bei der . tbgabe der >en uns der finden, um mehr zu zen unsere Schwestemder kaum sdhon Iflles 114 —

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.