Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1926
- Issue
- Nr. 8 - August (8.1926)
- Date
- 1926-08-01
- Page
- Seite 105 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Anglist 1926, Nummer '9*Utijkemu* nr?Q «rfe ** sma-cia >- // / J Cßtngctraflentr vece •tßrnrr nerton «i «rnBüific. fnm: p 62, llttme 12. Cdeplm: Hadjbnufc fSmtlbter XrfQnl tat» Herrn % brrbnfeu. labalti Rlttetlichkcit. (Fortsetzung.) — Richard BeerHofmann. — Israel Zangwlll. — der „Benoth Berlth“ der Komtantinopel-Loge. — Ausgaben des Deutschen Br. Regieiingsbaun el: Distriktes: für Wo JQdiscbe Kuliurarbeii in Mecklenburg. — Einweihung eines Oedenkstelnt i für Br. E M Lilie OroBloge. — Dritte Allgemeine Konferenz „Ort". - Eine Internationale V< Ikshochschnle. Khan. — Aua dem Verbände der' Frauenvereinigungen der U. O. B. B.-l ogen (Bellt Outti^ai!die Sitzung des engeren Vorstandes des Verbandes der Frauenvereinigungen der ijl.O.B.B.- ster Max Fraenkel. — Der Schwesterubdüd ItahrfVzweckc im Qeichäftsjahre .1Q25 2Ö — in Braunschweig. — Aus dem Büro'der l|ogenbf richte. — Aus Amcriks. - Bftciernn zum 4. September 102-..; Bericht libcr I|ogen am 22. Juli in Ber lin — Mittetlun j<n. Zum Jahreswechsel sprechen wir unseren liehen Logen, allen Brüdern und Angehörigen herzlichste Glückwünsche aus. ’ . Großloge für Deutschland. Batck. Goldschmidl &RmiUiumun£M:(n&& Ritterlichkeit. Eine Aussprache., (Fortsetzung.) ■ -"f Br. Dr. Kart Alexander, Crefeld: Der Aufforderung der Redaktion unseres Logejiorgans, zu dem Thema »Ritterlichkeit« e' ige Ausführungen zu machen, habe ich mit Vergnügen Folge geleistet. Wer seit Jahren ein g!'tes Teil seiner Kraft jüdischer Afbeit widmet, veiß nur zu gut, wie eehr deij Mangel an Ritterlichkeit gerade auf diesem Oebiete schmerzlich empfunden wird. Die Politisierung der Massen, von der in den letzten Jahren sehr viel geredet wird, hat lejder in Deutschland überhaupt sehr unangenehme Auswüchse gezeitigt lichsten persönlichen Mitteln nicht zurüc^zuschrecken braucht. *- Was in der allgemeinen deutschen Politik' eine Erscheinung der jüngsten Zeit. geworden ist, ist leider in unserer jüdischen Bewegung seit langem eine unbestreitbare* Tatsache.; Es scheint fast so, als ob die Vorstellung, daß rder Oegner der Anschauung auch der Gegner der Person sein müsse, Selbstverständlichkeit geworden ist. Man begnügt sich nicht damit, Anhänger dadurch zu werben, daß min vön der Güte der eigenen Meinung überzeugt, son- Man scheint in weiten Kreisen unter diesem^ .dem man glaubt seiner Sache besser zu diehen, Schlagwort den Kampf aller gegen alle zu verwe nn man die Person des Oegners herabsetzt, kurz, stehert; einen Kampf, in deirt man vor dfin haßjegliche Rücksicht gegen den andern fallen läßt i _ 105