Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1926
- Issue
- Nr. 3 - März (3.1926)
- Date
- 1926-03-01
- Page
- Seite 42 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Br. Ernst Pollak erwähnt in einem Vortrag besondere auf dem Gebiete der die Bakule-Gemeinde, eine Gemeinschaft von Sängern, die durch einen, Volksschullehrer namens Bakule aus Krüppeln zu nützlichen Gliedern der menschlichen Gesellschaft, ir|ssin 1 Leistungen, geführt worden Eine Umschau und eine schriften-Uebersicht beschließen fylusik zu hohen Bi Das Erbe Ein Lesewe’rk-für Ueberall, wo jüdische Knaben und Mädchen im Religionsunterricht vereinigt sind, besteht seit Jahren schon das starke Bedürfnis nach einem jüdischen Lesewerk, das ihnen das Erbe der Väter ih treuen Berichten der Vergangenheit darbietet, das ihnen die Vorfahren lebendig werden läßt in ihrem Kämpfeb und Dulden, in ihrem Sinnen und Schaffen. Der Lehrer, der an jüdischen Schulep im deutschen und geschichtlichen Unterricht deutsches Volkstum und deutsche Kultur in all den wechselnden Ausdrucksformen durch die Jahrhunderte verfolgt, wird immer wieder »Querverbindungen« mit dem jüdischen Leben und der jüdischen Geschieht^ schaffen müssen. Denn der Schüler soll sich dessen bewußt werden, daß die wechselvoll^ Geschichte des jüdischen Volkes, seine Religion^ seine soziale Stellung, sein Wirtschaftsleben irf ähnlicher Weise ihren besonderen Ausdruck irt Bild und Schrift, in Literatur und Kunst gefunden haben. Der gesamte Religions - und Kulturunterricht wird dadurch eine bedeutsame Belebung und Bereicherung, eine wertvolle Erweiterung und Vertiefung erfahren. Dazu aber fehlt es an haivd 1 i ch en> Bü ehern, die durch Wort und Bild Vergangenes gegenwärtig und in eindrucksvoller, anschaulicher Darstellung Gegenwärtiges lebendig, werden lassen. Diesem Zwecke sollen unsere Les-ehefte dienen. Sie bieten neben den Quellen und Berichten von Augenzeugen und Zeitgenossen auch wertvolle künstlerische Dar« Stellungen von jüdischer Geschichte und von jüdischem Wesen, Darstellungen, die durch die Lebendigkeit dichterischen Schauens un<^ die Kraft künstlerischen Gestaltens unsere Jugend der Väter. die jüdische Jugend, die große Vergangenheit der /äter miterleben lassen und sie so zu gleich stolzem und starkem Tun und Bekennen ermutigen. In einer Reihe von kurzen Biographien soll ferner Leben und Schaffen üdischer Männer und Frauen wirkungsvoll dar gestellt werden, d führende P|olitik, in Kunst und Technik die wie sehr jüdischer gier Wechselungen und ne unermeßliche von wem auch echselbeziehung u n f t Jter unsrer Bedeudieals schöpferische ui) Geister in. Religion und und Wissenschaft, in Wirtschaft Menschheit zu einer höheren Kultkir geführt haben. Die Hefte wollen strenge Sac ilichkeit wahren. Keine andere Tendenz sollei i sie zeigen, als höchstens die eine, zu erweispn, europäischer Geist un Geist in jahrtausendelan Wirkung sich durchd befruchtet haben, wie e Fülle von Geisteserzeugnissen immer geschaffen — ohne diese \X nicht denkbar ist. Es ist für die Zuk Gemeinschaft von grö tung, daß diese Erkenntnis immer tiefer gerade in uns^rje heutige Jugend dringe. Darum auch sind diese nur für die Schule gedacht. S e werden überall willkommen sein, wo junge Mms'chen, ja auch Erwachsene sich in jüdisches Wi rden und Wesen versenken, wo sie Kenntnisse, Erholung finden und so da Väter zu eigenem Besit wollen. Die Herausgeber sind Schulmänner und Ge lehrte mit reicher Erfahrung auf Jugendschriften und der praktis :hep Pädagogik; es sind die Studienräte Dr. F. Freudenberger, Dr. A. Galliner, Dr. S. Hirsch, c ie Rabbiner und Religionslehrer Dr. B. May und I )r. Q. Salzberger, icher- und Zeitdas Heft.; A. Gdt. Lesehefte nicht Anregung und Erbe der sich erwerben - 42 -