Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1925
- Issue
- Nr. 8/9 - August/September (8.1925)
- Date
- 1925-08-01
- Page
- Seite 157 (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/6727475-6029128-6074657--0882-4867549- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
der Sachlichkeit geistiger Arbeit isi dies ein ehrliches Bekenntnis, stört. Es das durchaus ernst zu nehmen ist, das Berücksichtigung er ordert, das in seinen Konsequenzen von ,:-m Verfasser durchaus richtig gekfennzeichnet , irden ist. Und doch — ist dpmit nicht das letzte Wort dieser Frage gesprochen. Die Ansicht des trfassers ist ebensowenig die Ansicht aller Mariner des Ordens, wie es auf die alte Streitige — gibt es eine Freundschaft zwischen Mann und Frau — eine einheitliche Antwort ^.bt. Es gibt eben Männer und Fragen, die eine Freundschaft zwischen Mann pnd Frau, 'ein sachliches Zusammenarbeiten zwischen Mann und Frau negieren, und andere Männer und Frauen, die es bejahen. Es sind eben auch die .Männer untereinander und die Frauen untereinander bei Gleichwertigkeit nicht gleichartig. Es gibt monogam und polygam veranlagte Menschen, Menschen von starkem oder schwachem Temperament, von größerer oder geringerer Selbstbeherrschung usw. Bei allen diesen Gegensätzen braucht keiner dem anderen gegenüber mindenwertig zu sein, denn gewisse Vorzüge sind mit gewissen Schwächen untrennbar verbunderi, ge-_ wisse Vorzüge schließen andere Vorzüge aus. Jedenfalls resultiert aus diesen Tatsachen, da» die Zusammenarbeit von Männern, und Frauen jn der Loge nicht einheitlich entschieden werden kann. Es wird meines Erachtens nichts anderes übrig bleiben, als daß mit der Zeit "neben d«n bloßen Männerlogen und neben den Fraue ivereinigungen Logen entstehen, in denen Männsr und Frauen gemeinsam arbeiten. Wie lange :s dauern wird, bis solche Logen ^entstehet!? T< :H hoffe jedenfalls: nicht 5000 Jahre! - Denn meines Erachtens braucht dazu kein entkörperter Budd la zu kommen, so wenig wie die Frauen, die eile Zusammenarbeit für ersprießlich halten, ejitkörperte Wesen sind oder zu sein braneMrt. Inzwischen aber wollen wir Frauen, soweitles uns bei dernerschwerten getrennten Wege möglich ist, unentwegt soziale Arbeit in den Frauenvmeinigungen der Logen leisten. Franziska Golds cbmi dt. Vorläufiges Programm der Delegiertentagung des Verbandet der Frauen-Vereinigungen der U. 0. B. B.-Logen in Frankfurt am Main vom 1. bis 3. November 1925. Sonntag, den I. November, abends 8 Uhr: Begrüßungsabend; geselliges Beisammensein mit den Brüdern. Montag, den 2. November, vorm. 10 Uhr präz.: : Berichte aller Kommissionen. — Verbands-^ und Kassenaqgelegenheiten. Anträge. Nachmittags 33/4 Uhr: i Distriktsaufgaben. Zwei Referate zu diesem Thema. Distriktsberichte. 4’ Abends 8 Uhr: Vereinsleben und persönliche Kultur. Ref.: Schwester Fuchs-Hes, Breslau. Die Schwesternvereine als Erzieher der jüdischen Frau. Ref.: Schwester Dr. Caro, Cöln. , e s ng .M. 157 - Dienstag, den 3. November, vorm. 10 Uhr: Soziale Fürsorgeaufgaben Verbandes. Referate über Altersfürsorge — Altershei ne. Referate über Erholungsfürsorge— Rochwitz. Referate über Kinderfürsorge Kinderhei ne Witwen- und Waisenfürsofge nach 'c em Muster von Hamburg. ' ’ . Die Heime als haus Wirtschaft-' liehe. A u s b i l d u n g s,s t ä-t t e n für unsere weibliche Jugend.- Nachmittags 3% Uhr: DerVerband und seine Stellu zur Jugend. Ref : Schwester Dr. Spanjer-Herford, Briunschweig. Ref.: Schwester Ella Seligmann, Frankfurt:. Verschiedenes. - -I