Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1925
- Issue
- Nr. 8/9 - August/September (8.1925)
- Date
- 1925-08-01
- Page
- Seite 149 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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■ Wir haben uns bemüht, die geistigen Bestrebungen ier Loge besonders zu fördern. Dies gejsdiäh durch die i.ichstehenden Vorträge: i. Br. Präs. Dr, Artur Ehrlich: „Ein udenprozeß ibi alten Rom c a. Rabbi Chanina ben Tera Ijojn und Gen.*.1; ,J| leimatsrecht der deutschen Juden“; 3. Br. Mentor Expr. Leo Wilk: „Jugend/vereine“; Br. Marschall John Wilk: „Der Judenfiiedhof in Prag“; Br. Erich Salomon: „Lessing und seine Religion“; . 6, Br. Vizepräs. Dr. Hugo Ehrlich: „Jüdischer Bolschewismus?“ .7. Br. Präs. Dr. Artur Ehrlich: „Jüdische Symbole“; ' ~. Br. Mentor Expräs. Leo Wilk: „JQcisctie Geschäftsmoral“; Br. Präs. .Dr. Aitur Ehrlich: „Die Beziehungen zwischen Rechtspflege und Politik“. I. Teil 1 Auch sonst haben wir .es uns angeh gejn sein lassen, ums an den geistigen Strömungen zu bi tejligen und insoweit den hohen kulturellen Aufgaben, deren Erfüllung unser Ziel ist, gerecht zu werden. So isf unsere Loge als solche der Soncino-Gesellschaft beigctrpten; so wird die neu erscheinende Zeitschrift „Der Mor|gen“, herausgegeben von Br. E'xpräs. Prof. Dr. G allstem, sowohl von unserer Loge als auch von vielen E rudern gehalten. Besondere Erwähnung verdient die Si zung, in welcher Br. Großsekretär Dr. Goldschmidt über , Romain Rollands Gestaltung dreier Geistesriesen“, nämlch: „Beethoven, Tolstoi und Michelangelo'* sprach Am Tage vorher behandelte Br. GoHsdhrnidt vor den Brüdern und ihren Damen das Thema;,Der Friedensgedanke“. In den Sommerferien wurden 8 unbemittelte Kinder im Ferienheim Neuhäuser für je 4 Woct Bei den Zusammenkünften der Dam am 2. und 4. Mittwoch jeden Monats Vorträge von Brüdern gehalten: ). Br. Präs. Dr. Artur Ehrlich über „D der Frau im heutigen Palästina“; 2. Br. Mentor Expräs. Leo Wilkj über 3. Br. prot. S;kr. Dr. Bruno Schdnfeld a) „Organisation,. Zwecke und Ziel« Bne Briss“, i b) „Heinrich Heine, der Dichter der Juden“, en| untergebracht, enl unserer Loge werden folgende e Soziale Stellung Frauenrechle“ 4. Br. Marschall Joh|| Wille über „Der Judehfriedbe f in Prag“. j — Auch die Damen selbst haben sich selbstverstärfi lieh in den Dienst geistiger - B:strebungen gestellt. So. las Fräulein Rosa Schönfeld „Airs eigener Poesie;und Prt sa“,. während Fräulein Gertrud Wilk über „Jüdische Malki nst“ - und Frau Jakobsohn über „Jüdische-.Dichjcr“ g.espro:h«n haben. * •- - Von wesentlicher Bed< utung für unser Logynl :bet\' dürfte die Tatsache sein, dr ß wir in allernächster Zeit an die Grundsteinlegung! des geplanten Logenhäuscs h mangehen werden, da die Vorarbeiten geleistet und die Pläne bereits dem Stadtbauamt in Tilsit zur Genehmi jung zugeleitet sind. . ' - Der Besuch wahrend des Berichtsjahres war 1m großen und ganzen gu : es waren , durch^chrt ttlich 30 Brüder bei jeder Arbe tssitzung anwesend, wa> mit Rücksicht’auf die vielen auswärts lebenden Brüder, r enen die Herkunft ■ stark ersch vert ist, durchaus.'-zufriedensteilen muß. -. *- /Logenzusatnmenlcünfte in den Ferhin, - I Bad Flinsbergl Die .von Bruder Salll Cohn, Le isfng Loge, im Jahre 1924 ge} rundete Ferienvereinigün; Bad Flinsberg erfreut sjtch besonderer Anziehungskraft An jedem Sonntag und Donn :rstag fanden zahlreich, bei uchte Logenabende unter Vorsitz von Br. Dr. AHfiur S:liäfer statt. An diesen Zusammenkünften, nahmen auch jüdische Angehörige des Odd Fellow-Orden: , teil. An dielen Abenden wurden in Form zwarglpser Ausführungen Vorträge gehalten, ,und zwar unter anderen Uber: Haben wir recht,/Heinrich Heine als Btn Lrjsrigen zu bezeichnen? > 1 Die weltgeschichtliche Bedeutung der jüdisch'en, Propheten. Das Wesen des Außerdem wurden Judentums. * . » an jedem Frejtagaben 1 über Sabbatmorgen im -jüdischen Kinderlandhetm - - des Ordens Schöpfung des jüdischen Frauenverbandes —. fe erliche Gottesdienste veranstaltet. Di% Andachten warep stark besucht. Aus ddm Büro der Großloge. J uge ndsch rif ten kommi&sion der Großloge für Deutschland VIII. Preisausschreiben Von den eingegangenen zwanzig Arbeiten entsprach keine den Anforderungen des Preisausschreibens. Es wurde’ dahe^ Von der Verteilung eines Preises im Sinne des Preisausschreibens abgesehen. und tiner sehr Einigen Arbeiten, die über das Nivetu der übrigen hinausragten, ist ein Anerkennunj[spreis zuerteilt, und zwar: »Wurzel und Krone», Kennwort: »Höre [sraeJ*> Mk. 200.—; »Was tamid erlebte«, Kennwort: iEin ijotteslicht ist die Menschenseele«, Mk.,200----; »Die Uhr«, Kennwort: »Franken«, Mk. ’ 50.—; - 149