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Der Orden Bne Briss · 1925-07-01 · Nr. 6/7 - Juli/August (7.1925) · p. Seite 127

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1925
Issue
Nr. 6/7 - Juli/August (7.1925)
Date
1925-07-01
Page
Seite 127 (sequence 21)
Language
German
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Landwirtschaftliche Haushalt ungs schule in der Art der Reifensteinschen Anstalt. Diese umfaßt nicht nur alle die Fächer der Kurse für Anstaltsbeamtinnen, sondern dort werden auch noch Milchwirtschaft, Kleintierzucht, sowie alle die Fächer unterrichtet, die für den mehr ländlichen Efetrieb in Frage kommen. Die in dieser Anstalt übermittelten Kenntnisse dürften auch eine wertvolle Vorbildung für die' palästinensischen Kolonisten bieten. Marie Höxter. X I I Bericht über die 1. Sitzung der Arbeitsgemeinschaft der Schwesternbünde der ostpreußischen Logen am 3. Mai 1925 in der Kant-Loge " zu Königsberg. Br. Präsident vArthur Cohn begrüßt die Erschienenen fn den Räumen der Kant-Loge. Schw. S t r i e m e r eröffnet. die erste Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Schwesternbünde der ostpreußischen Logen und begründet den Zusammenschluß der Ostpr. Schwesternbünde. * Br. Lesser-Allenstein dankt namens der Logen für die Einladung zur heutigen Tagung und führt aus, daß die ostpreußische Loge die erste gewesen, die sich für einen Platz der Schwestern im Logenleben eingesetzt habe. Es folgjt hierauf die Einführung der neuen Schwestern in den Schwesternbund und. daran anschließend ein sehr beifällig aufgenommener Vortrag von Br. Präsident Cohn über: . „Kulturaufgaben der Logenrf' Es folgen alsdann kurze Berichte der Vertreterinnen der Schwestembünde über die Tätigkeit innerhalb der Vereinigungen und hierauf ein Referat von Schw. Firied über: „Die Frau im Orden“ Die Rednerin gibt einen historischen Ueberblick und begründet die Zielforderungen der Frauen. Zum Schluß formuliert sie die gegenwärtigen Forderungen der Frauen: 1. Sitz und Stimme in einzelnen Kommissionen, die der Eigenart der Frau entsprechen. 2. Arbeitsgemeinschaft mit den Brüdern. ß. Mehr offene den Frauen zugängliche Logen. 4. Hinzuziehung zum Rat und zur Besprechung. Den kürzlich gemachten Vorschlag, ßchwestemlogen zu gründen, weist Schw. Fried mit der Begründung ab, daß die Frau dann wohl geschlossen aber doch allein dastehen würde. Die Referentin schließt mit einem warmen Aufruf an die Schwestern. In der Diskussion traten die BBr.Xesser-' und Wo I f h e i m-Allenstein und B1 u m e n t h al;. Insterburg lebhaft für die Frauen “ein. Br. > Reinholjd L e w i n Königsberg riet den. Schwestern vor allem dafür zu kämpfen,, daß sie* in i Zukunft an den offenen Arbeitssitzungen der Brüder teilnehmen und im Anschluß an Vorträge s ich an den Diskussionen beteiligen, um so allnählich für die Mitarbeit, vorgebildet zu - ' werder. ( * Br, Arthur Cohn berührt die Gründe,-die noch gegen die Gleichberechtigung der Frauen sprechen. Schw. Rudberg verlangt die gleichen Bedingjungen für Frauen und Männer bei der Aufnahme. Bi). Arthur Cohn empfiehlt zunächst der Arbeitsgemeinschaft den Antrag zu steilen, daß: 1. Schwestern zu Mitglieder in alieh geeigneten Kommissionen zu ernennen seien, . . 2. Sitzungen in logenmäßiger Form veranstaltet werden, an denen die Schwestern teilnehmen dürfen. Bei dem letzten Punkt der Tagesordnung, Distriktangelegenheiten, referiert Br. Arthur C o h n über die Satzungen der Arbeitsgemeinschaft der Schwesternbünde. Danach soll der Vorsitz sich nicht in jedem Jahre ändern, undder Sifz der Verwaltung nach Königsberg gelegt werden. ’ j Bf. Reinhold Lew in warnt davor, 'die Satzungen in Bausch und Bogen anzunehmen, Es wifd der Vorschlag von Br. Arthur "Cohn angenommen, wonach die Satzungen noch einmal den einzelnen Logen vorgelegt werden, und, fjalls Einverständnis vorhandei), akzeptiert werden sollend 127

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