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Der Orden Bne Briss · 1925-07-01 · Nr. 6/7 - Juli/August (7.1925) · p. Seite 117

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1925
Issue
Nr. 6/7 - Juli/August (7.1925)
Date
1925-07-01
Page
Seite 117 (sequence 11)
Language
German
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durch Einsetzung seiner ganzen Persönlichkeit für die Gleichberechtigung, als Erneurer religiösen Lebens durch Umgestaltung des Gottesdienstes, nicht zuletzt auch durch die Gründung der „Allgemeinen Zeitung des Judentum:;“ ein unvergängliches Vorbild für jeden Ordensbruder sei. unter Hinweis auf den jüdischen Namen des diB sich heu^e schlichte Grab Friedhof ziere: und Hoffnung, gab der w. Er schloß mit dem Gedanken, erneut der Spruch erfülle, der das Philippsons auf dem Bonner ..Deiner Arbeit kommt der Lohn ist Deiner Zukunft!*? Die Erklärung der Zeichen Präsident Orünbaum der Rheinland-Loge, während der w. Präsident der Moriah-Loge Pr. Heinz Frank-Köln' die Beamten installierte und als Pi äsidenten Rechtsanwalt Dr. Max Cohn, als Vize-Präsidenten Bankier Louis David, als prot. Sekretär L. Silberbach, als Finanzsei cretär Hermann Selig, als Schatzmeister Sanitätsrat I Ir. Lichtenstein, als Marschall Max Goldreich, als Wächter Walter Cahn-Herstadt und als Mentor Salo Simon in ihr Amt einführte. In geistvoller Ansprache verbreitete er sich über den religiösen Optimismus nach der jüdischen Weltanschauung, den er gerade durch viele Hinweise: auf Ludwig Philippsons Schriften belegte. Zahlreich war die Zahl der von auswärts zur Begrüßung entsandten Vertreter und Delegierten. Es, sprachen Br. Schiff-Berlin für die Berliner Logen, Br. Dr. isaack- Köln für den Westdeutschen Logenverband, Br. Nußbaum-Wiesbaden für den Hessischen Logenverband, Br. Dr. Kahlberg-Halle i für den Mitteldeutschen Logenverband, Br. D|r. Rosenzweig-' Stuttgart für den Südwestdeijtschen Logenverband und die Stuttgarter LogA Br. Karl Kaufmanh-Stettin für die Stettiner Lpge und Br. S. Falkj-Düsseldorf für, die Düsseldorfer Loge. Alsdann ergriff der neue Präsident Rechtsanwalt Dr. Cohn das Wort zu jeiner herzlichen Ansprache, die bei allen Teilnehmern einen unvergeßlichen Eindruck hinterließ.I Er ging, seines - seligen Vaters Rabbiner Dr. Fa k-Cohn ehrend gedenkend, von dem Texte aus, den dieser einst seiner Trauerrede am Grabe Lucjwig Philippsons Heimgegangenen „Jehuda Dir Er legte dar, zugrunde gelegt hatte: danken alle Peine Brüder.“- daß em;schöner, tiefer und sogar symbolischer Sinp darinriege, wenn dieses Wort,’ einst gedacht afs Abscniedswort an defL toten Meister, heute Gründung einet Sterblichkeit des zu einer Jubelfanfare bei der Loge werde, welche die Un- Meisters durch ihren Namen für alle Zeiten künlden will. Aus einem ', solchen Gedanken leitete er die Pflicht zur Dankbarkeit gegenüber der jüdischen Vergangenheit und dem in ihr wirkenden Großen in Israel,, und aus dieser Dankbarkeit dann wieder die Freude an der gegenwärtigen Arbeit und die Hoffnung und das Vertrauen für alle Zukunft her Nachdem aer offizielle Teil-der lnsiallationsfeier vorüber war, vereinte ein Brudermähl ih den gastlichen Räui nehmer noch vi|e noch manches insbesondere Großloge, Br. en des Königshofes .die Teil: eie Stunden. Auch,hierbei wurde Wort gesprochen. So sprachen Qruder Dr. Pinkus-KöhT auf die! Geheimrat Dr. Philippson über s seinem Elternhause, Br.Präsident auf die Gäste, Br. Dr. Lichteneinlandloge, Bruder Walter Cahn wegen Raummangels nidht an-’ en. Der frühere Rabbiner der Bonner uemeipde, Dr. Emil Cohn, ^ar, auch eigens zu det^i Feste herüber gekommen und sprach’ in warmen Worten seine*. Glückwünsche aus. Der würdige und harmonische Verlauf der Logengründungsfeier berechtigt zu den schönsten Hoffnungen. Die Arbeiten der Loge sind in der Zwischenzeit auch schön aufgenommen worden'und es kann mit Freifden festgestellt werden, daß die Beteiligung der Brüder daran eine sehr rege gewesen ist. . ' % Die neue Ludwig Philippson-Loge.darf sich ‘ der sicheren Hoffnung hingeben, d^ß -sie iiv der Kette der Logen für alle Zeiten ei*i würdiges Glied bleiben wird. * 117

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