Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1925
- Issue
- Nr. 6/7 - Juli/August (7.1925)
- Date
- 1925-07-01
- Page
- Seite 114 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Menschsein heißt'Sehnsucht haben Sehnsucht nach dem Ewig-Wahre i Sehnsucht nach dem Wunderbarer Seiner Seele staunend reine Kinderaugen offen halten, daß sie tief in aller Wesen ein geheimes Wirken lesen, daß sie noch im Stimm-Verheeren einen großen Willeö ehren. Menschsein heißt Liebe kennen. Liebe, die im Marmorbild spürt des Künstlers Seele reden, Liebe, die aas Tönen quillt, heiß, wenn Symphonien beten. Liebe, die um Strauch und Baum webt, .wenn sich die Blüten neigen. Liebe, die vom Steifnenraum zittert als der Gottheit Schweigen. Liebe, die uns immerzu-J Menschs?in. all imfassend Leben spendet. Lii be, die in ihrem Du , Bestattung am Br. Lilien ^starb im Herzschlag, in Badettweilfe des vorigen Jahres einfc erlitten hatte, der seine r grub. An der Bahre s| Schiff, Bruder Expräsic ■die Leopold Zurtz Loge, Vorsitzender. des Kuns|l löge. Br. Studienrat Dr. torium der Sämson-Scf schaff waren vertreten die Braunschweiger Körner-Hamburg für die Professor Wiese für die würdigten in herzlichste des Künstlers tuid.nicht Br. Lilien, wurde in ihm die jüdische Gemein j Kii Br. Goldschmidt w storbenen folgende Absd' des Br. in er: t ihr eigen Selbst vollendet r M nschsein heißt Leid kenner. Le d macht klein die kleine Stele de :h der großen schafft es $( hw ir^gen, diu zu Ewigkeiten dringen. M nschsein heißt aus Dunkelf|eit$n als ein Unbesiegter schreiten. Se it, das» Letzte, was wir fintjen heißt im tiefsteh: überwinden. Ni i:ht ein feiges Welt-Entsageh nein, ein männlich aufrecht Tiagfn ni:ht ein zaghaft Leid-Entflüchten, nein, ein kämpfend Neuland-S ch ei)», w : die höchste Schöpferfreud ih; Weihestätte hat: Überwindung ist die Tat. Br. Dr. Ludwig Marx, St E. M. Lilien—Leopold Braunscl iweig Mittwoch, den 22. 7. Alter von 51 Jahrenl am r, nachdem er in Herbst n schweren fjierzanfall □esundheit völlig uhterp rachen Br. Rabbiner Dr. ent Dr. Heinemann für Br. Dr. Goldscnmidt als ausschusses djer Groß- Wolfsdorf für das Kluräuie- Von der künstlererr Günther Klausen für nstler, Herr Professor niedersächsischen, Herr Berliner Künst er. Alle r Weise die Bedeutung inder die des Menschen, .einem Ehrengrab, daß e gestiftet hat, ibestalttet. i9:> ipmete dem teuren Verhiedsworte: der Bn ur wi Bei sin se tr« dam Güi em ü deider tu Sl( aus Not — 114 - Zu nz Kn n: tai d dt tut«: nu vi :r: n, ich er mittags 12 Uhr. . Als Vorsitzender des Großloge für Deutscher i Briss bringe ich unserem p, Bruder Dank und Anerkejn ihm auch im Leben nie unseren Bestrebungen, Kuns|t i im Bruderkreise zu mehr?] ner wirksamen Hilfe stets s liern um den großen. Künst Der Orden Bne Briss, dei ken von Deutschtum und danken des Herzens, zu vei nfindet es mit stolzer ien ihm angehörte. Denn Künstler, er,war auch dei die unsichtbare Krone wap ^s getragen. Ein Mensch, auf sich seil): selbst heraus alles schaffet einer Jugend kommend, und Kunst, Hunger und 11>: Gen p :oigen i. Schw. Loge ko ie Jiidd ilde ng er wai \/af n ron lsschusses s Ordens n Freunde dar, die haben. Ünd Kunstnnten wir. sein. Wir ng Sägt guten Gentum, die n trachtet, t^iung, daß nicht nur e Bruder, Wenscheng ^stellt, aus nd schöpfend, über dür dauernd Sehnsucht standen,