Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1925
- Issue
- Nr. 5 - Mai (5.1925)
- Date
- 1925-05-01
- Page
- Seite 103 (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Erholungsheimes „Rosenau" berichtet Schw. Levisohn, Düsseldorf, sehr; anschaulich und bringt interessierende Bilder des heims zur Kenntnis der Versammlung. Das Heim gehört der Kultusgemeinde Düsseldorf und dient in' erster Linie der Notwendigkeit, alten und weniger bemittelten Gemeindemitgliedern eine gesund heitlich hervorragende Erholungsrnöglichkeit zu bieten. Schw. Grünthal berichtet, daß die Kultus- Gemeinde nach einer Aussprache sich bereit erklärt habe, evtl, für die Monate Mai und September/Oklober' dieses Erholungsheim, das 10 Betten hat, ganz dem Logenverband zur Verfügung zu stellen unter der Bedingung, daß der Verband für die Dauer der ziu vereinbarenden Zeit pro Tag und pro Bett JVj 6.— bezahlt. Nach eingehender Besprechung dieses Gegenstandes beschließt man, zum Zwecke der Bildung eines Garantiefonds den Brüdern yorzuschlagen: von jedem Logenmitgliede M. l.-j— pro Vierteljahr durch Umlage zu erheben. Frau Grünthal wurde beauftragt, hierüber mit dem Beamtenrat zu sprechen und dafür zu .sorgten, daß diese ganze Angelegenheit möglichst schneit dem „Westdeutschen Logenverband“ zur Erledigung empfohlen wird. Durch diesen so geschaffenen Fonds soll durch jeweilige Zuzahlung von M. 4.— pro Person der Pensionspreis für die Interessenten auf ein so niedriges Niveau gebracht werden, daß das Interesse für dieses Heim unbedingt garantiert ist, verbunden mit der Möglichkeit für jeden, günstige Erholung, in bequem erreichbarer Nähe zu finden. Ein aus der Beitragsumlage sich evtl, ergebender Ueberschqß soll nach Ermessen der einzelnen Logen zju wohltätigen Zwecken oder für einen bestehenden Fonds für die Unterhaltung der »Rosenau« verwandt werden. Zu Punkt 3: Das die Loge ganz besonders interessierende Gebiet der sozialen Aufgaben wird von verschiedenen Schwestern mit Interesse behandelt. Schw. Rhee, Dortmund, berichtet in Abwesenheit der Hortleiterin, Schw. Grete Sondheim, eingehend über die Tätigkeit und die guten Erfolge im Dortmunder Kinderheim. Schwester h .Grünthal, Düsseldorf, berichtet über die Düsseldorfer gleiche Einrichtung sowie über-gleichzeitig damit verbundene Kinderspeisurigen. Schwester’ ' Sczillard, Köln, die auf sozialem Gebiete in Köln» .' vielseitig interessiert und tätig ist, gibt-der Versammlung wertvolle Anregungen bezüglich der Ausgestaltung der sozialen Tätigkeit auf verschiedenen Gebieten. * , Ein besonders dankbares Feld der Betätigung für die Schwestern wird in einer verständnisvollen Fürsorge für hilfsbedürftige Witwen *und Waisen innerhalb der Loge gesehen. Zu Punkt 4: Geselligkeit soll in der seitherigen Weise weiter gepflegt und äusgebaut werden. ■ Schließlich wurden noch folgßride Anträge angenommen: a) Zu den Sitzungen der Vorstände der Rhein - Westfäl. Schwesternvereinigüng sollen auch die Vorsitzenden der einzelnen Ausschüsse herangezogen werden. - - b) Nach Ablauf der Amtsperiode und Jvliederlegung des Vorsitzes soll die bisherige Vorsitzende als stimmberechtigte Ehrenpräsidentin dem Vorstande erhalten bleiben, - analog dem Amte eines Mentors^ bei den Brüdern. Der äußerst ersprießliche Gedankenaustausch löste bei allen Schwestern den Wunsch aus, derartige Tagungen häufiger stattfinden zu lassen, mindestens einmal in jedem halben fahre. Als Ort für die nächste Tagung wurde Köln bestimmt. - Gegen 5 Uhr schließt alsdann Schw. Grün-' * - thal mit Worten des Dankes für die starke Teilnahme an allen gemeinsamen Fragen die Tagung. Anschließend hieran wird den Schwestern Gelegenheit geboten, einen Vortrag zu hören über das Thema: »Wann und wie kläre ich mein Kind auf?« von Frau Dr. Fried, Bamberg, die zu . diesem Zwecke seitens der Schwesternvereinigung der Märkischen Loge verpflichtet war. Austausch für Sühne und Töchter in Logenkreisen. Wir bitten die verehrten Brüd« r und Schwestern, die Pensionen für ihre Kinder suchen, sich freundliehst an unsere Auskunftsstelle zu wenden! Anfragen an Fr. Else Schwabe, Charlotten bürg 4, Mommsenstr. 52; Telefon.: Bismarck 1777.