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Der Orden Bne Briss · 1925-01-01 · Nr. 1 - Januar (1.1925) · p. Seite 17

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1925
Issue
Nr. 1 - Januar (1.1925)
Date
1925-01-01
Page
Seite 17 (sequence 18)
Language
German
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zwischen der Vorsitzenden eines Schwesternbundes und den andern Schwestern oder irgend welchen schwerwiegenden Meinung sverschiedenheiten angerufen werden soll. Dieses Friedensgericht soll möglichst klein sein und soll bestehen aus: 1. dem jeweiligen hochw. Großpräsidenten, 2. der jeweiligen ersten Vorsitzenden des Verbandes, 3. dem w. Präsidenten der Loge, in welcher der Streitfall entstanden ist, und 4. zwei Schwestern aus dem Vorstand d:s Verbandes (Gewählt wurden von der Versammlung Schw. Lili Spanjer-Herford, Braunschweig, und Schw Anna Lewy, Stettin.) Es folgt der Kassenbericht, aus dem aber nicht klar ersichtlich ist, >jvie groß der Bestand augenblicklich ist, da einmal ein Teil in Papieren angelegt isf, von dent n der augenblickliche Wert nicht zu überseheh noch, eine erhebliche Reihe von Beiträgen ausstehen. Die Kassiererin, Schw. Mannheim 'Jegt ihr Amt wegen nieder; als ihre Nachfolgerin wird mann, Berlin C19, Seydtlstr. 10a bestimmt. Zur Erleichterung der Verbandskassenführung'wird auf Antrag beschlössen, daß von nun pn die Distriktsvorsitzenden die V'erbmdsbeiträge von den ihnen unterstellten Vereinen einziehen sollen, um sie dann gesammelt au "eie Verbandskassiererin abzuführen, nachdem sie?/-. davon für ihre Distriktsarbeit zurückbelialten haben. Es wird durch dies Verfahren einmal eine Erleichterung für dm Verbandskassererin erstrebt, andrerseits den Distriktsvörsitienc en eine feste Summe für die immer umfangreicher werdende Distriktsarbeit gewährleistet. Die Beiträge dur Vereine bleiben vorläufig auf der Höhe von 10% der eigenen Mitgliederbeiträge, jedoch soll de nächste Delegiertentagung mit cer "agesordnung eingeladen werden, die Beiträge auf ca. 5 % d^r Mitgliederbeiträge herabzusetzeu. Im Pressebericht kinn Schw. Anna Lewy der Freude Ausdruck geben, daß im Laufe des letzten Jahres keine Numrne r dnr Großlogenlogenberichte ohne Frauenbeilagj herausgegangen ist, jedoch wird dringend und wiederholt der Wunsch ausgesprochen, daß die Schwestern- . vereine sich reger an der Mitart eit Beteiligen und Beiträge über alle irgendwie das jüc ische Frauenleben — auch das Berufsleben und die öffentliche Arbeit der jüdischem Fr« u -- berührende ist, zum anderen Oppenheimer, Ueberlastung Schw. Koch- Fragen zu senden, jedoch sind Tätigkeitsberichte nicht erwünscht. I'm Zusammenhang damit wird das Bedauern ausgesprochen, daß der Verband zur Welthilfskonferenz in Karlsbad nicht eingeladen gewesen sei, und beschlossen, die Großloge um zukünftige rechtzeitige Benachrichtigung Über derartige Kongresse und Tagungen zu bitten. Es wird sodann über Distriktsarbeit und deren t \ Ausbau beraten. Es wird der Wunsch, ausgesprochen, daß die Distriktsvorsitzenden nicht gleichzeitig Vorsitzende von.Schvv/estervereinen sein sollen. Die Distriktsleiterinnen sollen vor-: läufig dieselben bleiben; ihre bisherigen- Aufgaben, welche hauptsächlich in Propaganda zur Gründung der noch fehlenden Schwesternvereine im Distrikt, in der Schaffung gemeinsamer Arbeit der Distriktsvereine usw. bestand, erweitern Sich durch die Verpflichtung, nunmehr eine Distriktskasse zu führen, sowie alle Nachrichten der Zentrale an die Distriktsyereme . und die Aus- , tausch|isten zu vermitteln. Es folgen sodann die Berichte der einzelnen Distrikte, aus denen Wertvolles von Austauscharbeit, voin Plänen für Logensiedelungen und Erholungsheime,; von Redneraustausch hervorgeht. Magdeburg stellt einen Antrag, die Kindererholungsheime durch solche für 14—17 jährige Schulkinder zu ergänzen.) ' 1i Die Berichte der Ausfauschzentraleh Berlin und Frankfurt ergeben, daß ^hre Arbeit Ya Vermittelung von Berufstätigkeit’ bedeutend erfolgreicher war, als die des reinen Austausches. . Nachfragen nach Stellungen für'junge Mä'dchen in i einem >geselligen Hause können aitht berücksichtigt werden. Zur Frage der K r a n k e n s c It w e st e r n- Aujsbildtrng äußert sich Br. Dr. Galfiner, Berlin. Es wird gefordert, daß jährlich 1000Ö Mk. zur Ausbildung von 5—6 Lehrschwestern aufgebracht werden. Für den Beruf soll allseitig bei Berufsberatung Propaganda gemacht werden. Die Nachmittagssitzung bringt 2 Referate: Schw. Magnus, Magdeburg, berichtet über'sehr ersprießliche Arbeit der Witwern und Waisen-. kotnmission, welche den Hinterbliebenen in allen Schwierigkeiten Rat Und Hilfe gibt; und Schw! ~ Spanjer-Hetford, Braunschweig, legt ihre-Stellung __ . . b ' - ') Eine gleiche Anregung wurde der Großloge auch von einer anderen Loge gegeben.' Die -Redaktion. _ »7

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