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Der Orden Bne Briss · 1924-05-01 · Nr. 5/6 - Mai (5.1924) · p. Seite 60

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1924
Issue
Nr. 5/6 - Mai (5.1924)
Date
1924-05-01
Page
Seite 60 (sequence 18)
Language
German
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Pflegschaften zu übernehmen oder auf andere “Weise soziale Arbeit zu leisten. Oem greifen sie jedoch den Gedartk m auf, die größeren Logen in ihrer Arbeit zu unterstützen, beseelt von dem Gefühl, daß alle zusammen eine große Logenfamilie bildet , daß jede Loge und jede Schwestemvereinigurg für das Ganze mitverantwortlich ist und zum Gedeihen des Ganzen beitragen muß. So haben uns die österreichischen und tschechischen Logen in schwerer Not die Bruderhand gereicht und . unseren Logenkindern Erholung und Kräftigung;Verschafft. So ist die Schwestemfürs9rge,die unjseren Logenschwestern Ausspannung und Erholung gewähren will, über, ganz Deutschland geregeltj und jeder Schwestemverein trägt sein Scherflein dazu belohne zu fragen, ob es den eigeneil Schwestern oder Schwestern einer anderen Vereinigung zugute kommt. So halfen mit rührender Opferwilligkeit die Dresdener ihrem Distrikt und vor allem uns Berlinern, indemsie unseren erholungsbedürftigen Brüdern und! Schwestern ihr Heim - in Rochwitz zur Verfügung stellten und mit zarter Aufmerksamkeit zu einem wirklichen Heim ausgestalteten. j Die Distriktsarbeit führt ja lin gewissen Grenzen von selbst dahin, daß rrfehrere Logen ihre Mittel und Kräfte zusammentun, um durch Gemeinsamkeit die großen Arbeiten zu leisten, die sie einzeln auszuführen nicht imstande sind. Gewiß werden nach dein Beispiel des Berliner Logenheims, das unseren älteren Brüdern und Schwestern-einen ruhigen Lebensabend bereitet, auch an anderen Orten Logenheime entstehen, nach dem Beispiel von Rochwitz auch andere Heime für erholungsbedürftige Brüder und Schwestern. Vor allem benötigen wir Kinderheime für unsere Logenkinder, da viele unserer Mitglieder, den Preis der Ferienerholung für ihre Kinder nicht mehr bezahlen können, die Ferienkolonien aber stets überfüllt sind und viele Brüder und Schwestern wünschein, daß die Logenkinder in einem besonderen Logenheim gemeinsam ihre Sommerferien verleben. Es wäre daher sehr zu begrüilen, wenn man noch füt diesen Sommer ein solches. Kinderheim ausfindig machen und bis zt den Ferien einrichten könnte. Wenn so den Vereinigungen, die ihre Zeit und h Jttel nicht ausschließlich für eigene Zwecke brauchen, Gelegenheit gegeben ist, nach dem Beispi d der Dresdener für einen größeren Logenkreis mitzuwirken, so ist. es auch den einzelnen Brüde m und Schwestern möglich, sich in diesem Sinne sehr segensreich zu betätigen. Die Bielefeld« r Schwestern fertigten bei ihren Zusammenkünften Säuglingswäsche an und sandten sie an dis Berliner Mütterheim ln der Brunnenstraßei das immer Verwendung für solche Liebeshat. Ein Kissinger Bruder nahm eine ster bei sich auf, sorgte! für vollkommen Cur, kostenlosen Aufenthalt und Annehmjten nach jeder Richtung hin, so daß sich iwester durch die innerere Zufriedenheit, das Glück, ein solches Entgegenkommen zu s^hen und soviel Herzenswärme empfinden zu d Irfen, doppelt gut erholte. -Solcher guten Brüd« r und Schwestern bedürfep wir OroBstädter bei c er Fürsjorge für unsere Schwestern und unsere Kinder- Viele Logenschwestem wohnen in schöner waldreicher Oegend und frischer Luft und werden sicher gern bereit sein, für 4 Wochen eine unserer Schwestern aufzunehmen, die durch die Schwere der Zeit eine Erholung besor ders begrüßen würde, öder eins unserer Logei ikinder, die der einmaligen Ausspannung im Ja lire dringend bedürfen, deren Eltern aber nicht in der Lage sind, einen Hotelaijfenthalt zu bezahlen. Die Kosten, die den Brüdern und Schwestern durch die Aufnahme entstehen, werden natürlich gern ersetzt.; j *. Können wir auf diese Weise vielen: unserer Schwestern und Kindern Erholung und Kräftigung in Ruhe und frischer Luft gewähren, soj werden wir immer stärker empfinden, daß alle Logen zusammen eine Gemeinschaft bilden, - * , i - . 60 - , daß ei: einer für den anderen da ist, und daß die {Mithilfe der Meinen Vereinigungen bei der Arbeit der größeren dem Ganzen zum Segen gjereijeht. vi

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