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Der Orden Bne Briss · 1923-09-01 · Nr. 9/10 - September (9.1923) · p. Seite 91

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1923
Issue
Nr. 9/10 - September (9.1923)
Date
1923-09-01
Page
Seite 91 (sequence 11)
Language
German
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Das große Vergnügen, welches uns die liebenswürdige und von uns so geschätzte; Persönlichkeit des Delegierten bereitete, wurde poch wesentlich erhöht durch die von Br. Qoldschmidt in seiner v ramiherzigen, tiefschürfenden und formvollendeten Weise in der Arbeitssitzung vorgetragenen großen und unvergeßlichen Gedanken über das iLogenwesen. Dazu trat ein wunderschönes, in die Tiefe gehendes und jdoch' allgemein verständliches Referat über »Die, Erfassung der Seele«. Diese Stunde wird nie in uns verklagen. In der Sitzung am 4. März 1922 anläßlich der Einführung neu;r Brüder, die sich besonders feierlich gestaltete, hatten wir dann noch das Vergnügen, den Br. Dr. Erich Alterthum aus Königsberg von diir würdigen Kantloge in unserer Mitte zu sehen. Aus dem großen Sjchatz seines Wissens und Könnens hielt er uns einen belehrenden Vortrag »Aus - der Geschichte des Ordens«. Unsere Loge hat sich sodann selbst'dadurch am besten geehrt, daß sie bei der Jubelfeier des hochw. Oroßpräsidenten am2?. Februar 1923 unter der großen Zahl der Delegierten, die dem großen Ma nn und gütigen Bruder wohlverdiente Ehrung;:ukommen ließen, auch ihreri Abgesandten in der Person unseres Präsidenten hatte. Nach seiner Rückkehr hat er Gelegenheit genommen, den Verlauf dieses Festes zu schildern, das vollkommen den Emst derzeit wahrte und vielleicht gerade dadurch die Tiefe unserer Bestrebungen so leuclitvoll und kraftvoll offenbarte. Erhebliche Spenden flössen unseren Fonds zu (Witwen-und Waisenfond, Altersversorgungsfond und Baufond),! Auch in unserer Gemeinde haben Wir der durch die Verschiebung der sozialen Verhältnisse eingetretenen Not nach unseren Kräften gesteuert, und zwafr in erster Reihe nicht dadurch, daß wir Almosen austeilten, sondern indeU wir entsprechend unserem Grundsatz, daß dasi beste Wohltun das Schaffen von Arbeitsmöglichkeit ist, durch produkt ives Wohltun Hilfe leisteten. Es war unser besonderes Bestreben, in {dieser Beziehung jungen Leuten aus unserer Heimat hilfreich zur Seite au stehen. i Als'besonders erfreulich ist zu erwähnen, daß wir auch im vergangenen Termin {sieben erholungsbedürftige Kinder auf je vier Wochen in das Ferienheim Neuhäuser haben senden können. Unsere Aijbeitssitzungen sind im Durchschnitt von 36 wir zufrieden sjein können, ringer Teil det J Unsere Be Ziehungen Schaft der vier Brüdern besucht worden, womit zumal ein nicht ge- Brüder außerhalb Tilsits wohnt. zu der Atbeitsgemeinostpreußischen Lögen haben wir nach wie vor äufs herzlichste gepflegt.;-v Wir haben an^ allen Sitzungen der Arbeitsgemeinschaft tcilgenommen, von denen eine am 17. November I 1922 in Tilsit stattfand. Auf unsere Anregu ig hin ist die Frage der KrartkenschwesternorgiiniSation und ihrer Verpflanzung nach Ostpreußen in den Arbeitsplan dieser Arbeitsgemeinschaft aufgenommen worden. Es soll auch an dieser Stelle ausgesprochen werden, daß die Einrichtung der Arbeitsgemeinschaft sich außerordentlich bewährt hat und daß bei diesen Tagungen nicht nur geredet, sondern auch tatsächlich gearbeitet wurde. Wesentlich trugen diese Sitzungen auch dazu bei, daß die Logenbrüder: Ostpreußens sich kennen lernten und einander genähert wurden.; f-i4. - Erfreuliqh ist es, daß auch bei* unseren Frauen dasi Interesse für die Loge, und den Logengedanjce i sich außerordentlich entwickelt hat. Dem ke nnten wir in erfreulicher Weise dadurch Rechnung tragen, daß Wir-unser Klubzimmer den! Damen zweimal im Mönat zur Verfügung stellten und vor ihnen auch gelegentlich Vorträge von allgemeinem Belange hielten. Diese zw anglosen Zusammenkünfte haben immer größten >n Zuspruch "erhalten.! Tilsit, ^ien 30. April 1923, H u go T: h r 1 i c h., . jprcjt. Sekretär.! * i. Jahresbericht der Llbanonloge für 1922,23. (De am 17. Januar 1909 gegründete Libanonlogje zählt 67 Mitglieder, yon denen 29 in Insterburg s elbst wohnen. Es fanden 17 Arbeits- Sitzungen {statt, die durchschnittlich’ von etwa 26 Brüdern besucht waren. - Mit Rücksicht auf die vielen- ‘auswärtigen Brüder wUrd m die ‘ Arbeitssitzungen öfters auf Sonntag nachmittag verlegt und es wurden im^ Anschluß | ,dtran meist offene Lögen vor Schwestern t nd Brüdern abgehalten. Fast, in — 91 -

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