Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1919
- Issue
- Nr. 9/10 - August/September
- Date
- 1919-08-01
- Page
- Seite 102 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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25 Kinder daran teil, die bei befriedigende^ Lösung der Verf. flegungsfrage'von mcrgens bis abends in unteren Bergen weilten. Dem seit langen Jibren bestehenden von unserer Loge gegründeten lierend Lebmann-Verein zur Förderung idealer Interessen junger judischer Kaufleute wendet die Loge nach wie vor ihr Interesse zu. Der neutrale Beden auf dem dieser Vere;n s'ehr, sv>!I auch weiterhin aufrecht erhalten werden: , Dem Zuge der Zeit folgrnd, haben s>;~ fceg"n Ende des Berichtsjahres unsere S c h w e s e r n zu einer festgeschlossenen V e r e i n i g u n g mit regelmäßigen Arbeitssifzungen zusammengefunden. Im Kriege hatten sich -die Damen durch Versenden von Liebesgaben, durch Veranstaltung von Weihnachtsfeiern im Lazarett, Casino und zum Teil durch Oberanfsicht über die dortige Lazarettküche betätigt. Wenngleich die neugegründete Schwesternvereinigung noch nach einem Kreis ihrer Aufgaben umjhertaste:, so dürfen wir uns dnch zweifellos eine Förderung anserer Aufgaben durch sie versprechen. Der Besuch unserer Sitzungen war deu Krirgsverhälftissen entsprechend mi durchschnittlich 21 Brüdern leidlich gut zu nennen. In den 17 Sitzungen, die wir Im Laufe des verflossenen Termins abhalten konnten, wurden. 10 Referate gehalten: Br. ui Karpf: „Reiseeindrücke aus der Ukraine" (si«rö"entlicher Vortrag), , J Br. Nathan Stern: ■ ..Warum scheiterte die J -" j./ Vers ändigungsgemeinschaft der jüdischen Jugendorganisationen Br. Mentor Expräsidfent Siegfried Hirsch: „Geschichte des Ordens Bnei Brtss.in'Deutsrbland" (der gleiche Vortrag als öffentlicher Vortrag wiederholt), . , ' ' Br. Samuel Joseph: „Zentral-Woh!rabijspHegeM, Br. Isaak Nußbaum: „Die Beschäftigung der jüdischen Arbeiter' und Lehrlinge in der Landwirtschaft und ihre Zukunft für landwirtschaftliche Siedelungen", ßr. Dr. Max Crohn :• „Sitzungsbericht jüdischer Vereinigung betr. Abwehr", Br. Julius Blach referierte" regelmäßig über d e Berichte, de3 Gescbäftsausscbusst s (in vier j. I Referaten). Zwei aus artige Redner, die wir gewonnfcn hatten, konnten ans angesichts der Verkehr-Verhältnis.: im »erfossexen Termin nicht besahen. Die Z a.h 1 de Weife gewachsen : Brüder ifl in erfretilicber Wir 1-önren ctit den Wintermonaten dei Tcrrain|'1917/1S bis heute, einen Zuger als 26 Btüdr.rn verzeichnen, serer Brüder iieu'e 70 beträgt, : (in dem beruchbarten Ascherswachs von nicht wer. so daß die Zibl ur darunter 18 auswärtig leben aiiein 7). Für die in ,der Soldaten veranstaltete im verflossenen Jah Leitung in den Hä^en de und .Samuel Joseph?agnahmen auch ein teil. Die schön ve den Soldaten dankbar iics:gen Garrison befindlichen die Berend Lehmann Loge auch See? er-Abende,' deren l üder Joseph B a e r an den Seder-Abenden Anzahl Brüder mit ihren Damen lauteten Aber de wurden von empfanden. Die Kosten wurden gemeinsam von der jüdischen Gemeinde, der Cbjewroh Hachnossatb Aurchin und der Be end Lehmann-Loge getragen. Die G e s e f 1 i 2 Rücksicht auf Iden bescheidenem Maßt: führungen gepflegt unsere Logenräu der ganzen Kriegszeit keit konnte namrn'lici Ernst der Zeit nur in bei Gelegenheit def werden. Gegenwärtig m e, die bekanntlich während der Militärverwaltung als Lazarett mit ganz Einwerden zur Verfügung gestanden hatten (wir hielten Sitzungen in gemicte'en Päurren a)) wiedi gerichtet, und wir dürfen auf eine gesteigerte Ge selligkeit künftighin t/ohl rechnen. Von einer gründ lieben Ausbesserung und Neugestaltung unserer Logenräume glaubten wir mit Rücksicht auf die Zeit Verhältnisse .absehen zu müssen Ohnedies werden an unrere Finanzen erhöhte Anforderungen geste 1t werden; abgesehen vor einer wesentlich gesteigerten Miete werden infolge c'er allerhöbte Aufwendungen verschiedenster Art notwendig werden, nicht zu elzt in Fragen der Wohlfahrtspfege. Wir sahen uns daher mit Beginn des laufenden Termins veraulaf. t, den Jahresbeitrag von M. 68,— auf 100,— zu erhöhen. An Stiftungen des Bruders Arthur - 102 des verflossenen Termins besiaimt Helft von M. 1000,— anläßlich der Barmizwoh seines Sohnes Walter zu erwähnen. Die Zinsen s'nd für Barmizwohgescbenlce an minderbemittelte Knaben Sammlung fü lizi sehen Pcg gemeinsam vou dtr drr Agi'c'as J sreel zu M. 12000—. Die die Opfer der ome, die hier in H»Iberstadt Berenr! Lehmann-Lv-ge und verans-:'::t wurde, ergab naheist die letzte ga