Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1917
- Issue
- Nr. 8 - September
- Date
- 1917-09-01
- Page
- Seite 123 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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schmerzlich gefühlte Lücke in der sehen Gemeinde aus. hiesigen israeliti r Von den Logeninstitutionen erwähne ich vor allem die Krankenschwestern - Institution. Meine im letzten Jahresbericht ausgesprochene Hofft nung ist in Erfüllung gegangen. Der allgemeine Krankenschwesternverein hat sich auf Grundlage des im Schöße einer Kommission der Loge entworfenen Statuts am 18. Februar 1917 konstituiert. Damit ist die Institution in das allgemeine Leben der israelitischen Gemeinde hinübergewachsen, und wir hoffen; daß sie in dieser Form noch mehr als bisher dem gemeinen Bes en dienen werde. Zu ihrem Präsidenten wurde Br. J. Dreyfus-Strauss gewählt. Des Schvresternbundes können wir auch dieses Jahr nur mit dem Ausdrucke höchster Anerl kennung gcdeiken. Die von den Schwestern mit ihrer Präsiden in Frau H. Wyler-Rosenbaum an dei Spitze, geleistete soziale Arbeit ist unschätzbar und erwirbt sich immer mehr; die Wertschätzung der {ganzen Gemei ide. Auch dieses Jahr .wurde , in den Räumen der Lege ein Bazar abgehalten, der, wie dei letzljährige, von einem vollen Erfolge begleitet war Die in me nem Vortrage vom 27. Januar 1917rge gebenen Anregungen sind bereits in die Praxis über getreten. Die geplante jüdische Vereinigung wird sich in Bälde konstituieren. Gelingt es, eine dauernde Organisation zu begründen und zu erhalten, so darf wiederum die Loge mit Stolz auf einen de* jüdischen Allgemeinheit dienenden Erfolg blicker. Zu den persönlichen Verhältnissen der Logenbrüder übergehend, konstatiere ich zu meinem großen Bedauern vermehrte Krankheitsfälle der BBr. Wir wünschen ihnen allen von Herzen baldige und gänzliche Wiederherstellung. Der Br. Dr. L. Weil hat uns wiederum mit einem schönen Schreiben von der Front erfreut. Er wurde mit dem eisernen Kreuz II. sind mit ihm auf die ihm Kl. ausgezeichnet Wir gewordene Auszeichnung stolz und hoffen zuversichtlich, daß dieses Jahr uns seine Zurückkbnft bringen wird. Ueber das Schick!-' sal des Bruders Dr. Blumberg kann ich Ihnen leider nichts Neues berichten. Das innere Logenleben wird durch einen Ich will meine Bemerkungen merkletz trticl t liehen Stillstard charakterisiert, jährigen Beobachtungen und wiederholen. Sie behalten auch für dieses Jahr ihre volle Berechtigung. Das Augenmerk des neuen B.-F , muß besondeis auf die Gewinnnng von neuen, stret samen Mitgliec er» gerichtet sein. Daß wir auch von].' dieses Jahr vom Kriege verschont wurden, dessen' wollen wir auch diesmal mit dankbarem Herzen gedenken und am Schlüsse der Hoff nung Ausdruck geben, daß das laufende Jahr uns und der ganzen W1:1t den sehnlich erwarteten Frieden bringen werde. Base I, den 28. April 1917. Der Präsident. Veranstaltung. gänzlich aufgegeben c - (J . ä -. _ heurigen-'Jahre Bindeglied kriegführenden Ländern' Dan mark-Loge Nr. 712 U. O. BI B. Die Danmark-Loge hat in diesen Tagen ihren f ü n f t e n Jahresbericht versandt, (lern wir folgendes entnehmen: ' „Die Fortdauer des Weltkrieges und die daraus sich ergebenden schwierigen Verhälfniise haben auch im heurigen Jahr« der Arbeit unserer Lege ihren Stempel aufgedrückt. Infolge der Bestimmungen übe/ die zeitige Schließung der Restaurationen mußte die Loge ihre Sitzungen zeitiger beginnen, da das Lokal utn 11 Uhr geschlossen (Verden .mußte. Dies beein trächtigte den Legenbesuch, während die geplante gesellschaftliche werden mußte. Die Loge war auch im zwischen Brüder i in den und Amerika. Dd Einstellung de,r Schiffahrt im Fe bruar hat natürlich eine Unterbrechung dieser Ver bindung zur Fohje gehabt. Die Loge hat'auch Nachforschungen nach dem Verbleib verschiedener Kriegsgefangener eingeleitet und schuldet der dänischen Abteilung des „Koten Kreuzes" Pank für" die freundliche Besorgung von Briefen, Telegrammen und Geldsendungen besonders nach Rußland. Auf Ersuchen der Großloge in Berlin regten wir. beim Ministerium die Entsendung dänischer Deligicr:er in die rumänischen Gefangenenlager an, erhielten aber durch das Rote Kreuz die Mitteilung, dies werde sich wahrscheinlich nicht durchführen lassen, da ganz 'Rumänien Kriegszone sei; das Rote Kreuz versprach jedoch, hierüber mit seiner Abteilung, in-Petrograd zu verhandeln. Im Komitee zur Linderung . der Not unter den Glaubensgenossen der kriegführenden Länder war die Loge durch ihren Präsidenten und Sekretär vertreten und bewilligte'1000 Kr. für die Sammlung dieses Komitees. Der Ausschuß zur Einsammlung von Bekleidungsstücken hat auch gesetzt, welche Rasenbaum aus -4 123 — in diesem Jahre seine Tätigkeit fort- Wir ha Jen .besonders' dtrrch Aufklärungen, der frühere Dumaabgeordnete, Advokat Dr. Wilna, gelegentlich einer Zusa nmen- ^ilÄSifll