Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1915
- Issue
- Nr. 6 - Oktober
- Date
- 1915-10-01
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Language
- German
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... Vm W:^f '\ wurde, einiges über den Verlauf der Neujahrshiesigen Soldatenlieim zu erfahren, habe icti j j zu einem Bericht erboten, um gleichzeitig au jse wenigstens einen kleinen Teil des Dankes en, den ich der w. Lothringen-Loge und den r|üdern in so reichem Maße schulde. Denn Monaten, die ich schon in den Mauern der bekannt feier im mich ge diese abzutra lieben in den Stadt Mjefz weile, habe ich so viel an Liebe, Auf Opferung j und Gastlichkeit erfahren, dal' ich es nur als ein seltenes Glück preisen kann, von dem Zufa wind ange hatte entbehren müssen! AI e Soldaten . - und 15 wurden] mit. den später Eintreffenden: etwa 400 wurden während der Feiertage bei den jüdischen;amrtien von Mete, die ja z. f. der Loge angeh iren, intergebracht und gespeist jder erhielten1 Bon; 'für lie hiesigen' jüdischen Wirtschaften ■ Und in *elch F<f>rm wühle ihnen d;is a'nf «boten! Br. (iohifjiihrte bei dem Festmahl aus, daß es kein sei, nein, das Soldatenlieim und all«, die Kosten beitragen, schätzten sich glücdich, iien ichöner ichmidt jeschenk i den 1 lierher' verschlagen worden zu sein. Erst in der'•fori ihnen die Feldgrauen Gsieget heit gäben, ml.. :remde, ind zumal in einer Zeit, die so Inrt in das j/eil des Dankes abzutragen densie ihnen,» d e ihr Geschißc des einzelnen eingreift,, recht, dali der Logengedanke, das dem wir alle nachstreben, die Brüder s» erfahrt man gemeinsame Ziel in der ganze ti Welt in vahrhafter Freundschaft verbind«. Alle, mit Jenen i :li hier zusammenkam, haben gewette fert, m - Wetz zu einer zweiten Heimat zu machen und''haben nich wahrhaft brüderlich in ihren Häusern aufge lommen. Aber nicht nur ich selbst und mit mi' loch arcere Brüder aus verschiedenen Logen Deutsch ands, {ie der Zufall hierher verschlug, haben dies: wohltuende Herzlichkeit erfahren, sondern viele Soldaten, die hier in Garnison stehen oder Felde kamen;' denken in tiefer Dankbarkeit h er verbrachten Stunden. Sie. alle fanden sich hiesigen Soldatenheim zusammen, eine Grün- Leben'für alle in der Heimat in dji Schanze Schlügen, schulderer. Die Dankesreder, die am Schlussr gehalten wurden, zeugten daven* w e wohl,, siel die jüdischen Soldaten gefühlt hstten, und wie. sie s als den üdische ius dem n die n dem Jung dir Lothringen-Loge, und eine der schönsten tnd segensreichsten Institutionen. Schon in Friedens-;eiten nar es ein Sammelpunkt aller Soldaten der liesigen Oarnison, wo ihnen an jedem Sonntag -nachmittag neben einer Bewirtung mitKaffe^ undKuchai mch geistige Nahrung in Form von Vorträgen und Gelegen tvurde. heit zur Unterhaltung und Beratung gegeben An den soeben verflossenen Feiertagen-nahm er aus dem Felds :s wiederum die große Zahl lierher beurlaubten jüdischen Feldgrauen ier hiesigen Garnison in geradezu luf. Am ersten Abend vereinigte sie waren :twa 200 Mann — unter und di e fürstlicher Weise es gründen dieser Institution Br. Th fast alle - Fiihruug des Goldschmidt Be- und des w.1!3residenten der Lothringen-Logt Br.O.Gold des ' leims, das in dem hiesigen Logengebäude icht ist. Wie fröhlich leuchteten die Geberg eiri gemeinsames Mahl in den Räumen Soldater I Lintergebi »ichter» der Soldaten, die dieses Fest unter ihre(i Qlaubei sgenossen begehen durften! Und als Schluß ilor dem Tischgebet das „schir hamalaus" aus allen Kehlen erklang, da fühlte wohl ein jeder, daß ihm hier] nr ein Stück Heimat geboten wurde, die er s Glück emp ander, gerade an I 4+1\> — ein besoitderes Feiertager in so hochherziger Wjeise aufgenommen worden;ii sein. Auch, die spätur aus dem Felde eingelaufe neh Briefe zeugten von, dem gleichei i Gefühl tiefstsr Dankbarkeit. Ebenso wurde auqi anr Tage yor dem Versöhnungsfest urd am Abend nach demselben für dieselbe Anzahl jüdischer Solda en. in gleicher freigebiger Weise gesorgt. Ist dasnirntip eit eine Verwirklichung un serer Ordens deale die Wohllätiekeit und brüderliche Lii :be verlangen? Wo auch immervon denGroßtatenunserssgeliebtenOrdens, von steinen segensreichen Institutionen gesprochen werden vird, dort möge cas' hiisjge Soldaten heim, das so vielen Menschen Gites^ir so reichem Maße erwiesen hat, mit an erster Stelle genannt werden! Mögei diese Wörte dem Sölda:enheim viel« neue Freunde,, werben, die diese wahrhaft isegensneicie Institution titkräftig unterstütz en t Kus den Be ichten der hiesigen lieben Brüder habe rc r entnommen, daß diese Urterbringung der Soldaten eine gewaltiger Summe verschlungen hat Wenn sich auch die hiesige Gemeinde und wohltätige Vereine rr it - Beträgen di ran beteiligt haben, so bleibt doch ik ch ein sehr großes Defizit übrig, ich wende mich in alle Brüder des Distrikts und an alle Logen, ein seherflein beizutragen und dem Sbldateftheim so dir Mittel : '*■■ u» \m ' ' zu geben, auch weiterhin Freuden bringend um, Segen spendend zu wirken. . t Inden ich der lioch würdiger Großloge, bejzw. den ihr. angehörendien Brüdern, meinen «hrerl »etigen Gruß libjprmittlii verbleibe i :h in W.' B. .-Ü.. E D. mecV Will£ Cohn (S DinozJ -Loge, Berlii I) z. Z. Me z,'SL Klemens-Fest gs.-Laz. ». ""*■ i.