Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1915
- Issue
- Nr. 3 - Mai
- Date
- 1915-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 15)
- Language
- German
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in hch ' meine Me nung enoisen feiiht stein gstelju daß ■ensei mg der .", ■ ..- -\ * l ] Grad^ segensyoll sein; dabei ist es nicht daß die Haltung unserer. Olaubsns- 1s des Ozeans heute noch einer bedürfte, wohl aber dürf:e ts geboten von unseren Brüdern - eingeschlagene — Weg niit höchster Energie [Un/J.mit höchster Beharrlichkeit wejter verfolgt wird .' Mit herzlichen Bruklergrußen in. W. B, St und in 'ausgezeichneter Hochachtung" gez Dr. Nathanfe Auswärtige L<>gen. Aus Amerika. XLV. -.' i: ' - Die beiden letzten Nummern unseres Bundesörgans, , dei- ". B ' n a i B' r i t h News!L] die zwar dem Meinungsaustausch der Einzellogen und Großlogen dienen, aber keineswegs als das Sprachrohr des hochw. ExfekJtiv-Komitees anzusehen sind, hallen wider von jien Berieten über die tausendfachen Maßregeln, $penjen, Konzerte, Aufführungen und anderen Veran- Stalti ngen.die in Amerika zur H'lfeleistung furche durch ^feji Krieg geschädigten Glaubensgenossen insv Leben eerulen worden sind. Da» Groiiani^ste 'auf diesem Gebiete hat das hochw. Exekutiv Komitee geleistet: es trat i er Großlote des österreichischen Distrikts mittels Kabel 60000 krönen für das galizische |Hilfswerk, { B0,d(0 Mark an,' unsere ho:hw. Großloge, 20,000 Rubel aufgestejllten Li=t? dienen' etwa 3000 jüdische Soldaten In die Zweigniederlassung der Ica 'in Petrograd, 0,0(0 Francs-an die notleidenden Juden in Serbien, ^5,0(0 Frincs nach Palästina, die gleiche Summe zur Bekämpfung, der Hungersnot in Palästina und 1000 f)ollir (zweite Rate.) an die London-Loge zur Untertützung Jer belgischen Flüchtlinge gesandt * In Le t »rtikt It der Januarnummer wird eine umassende Hilfstätigkeit für die Juden des Orients verlangt, Jer hier . unser eigenes Belgien" gerannt wird ' d<r als Dolmetscher den Krieg mitmachte, Lr. Dr, M. E p s t e i n in London bespricht in einer gi faUen £usthrift an das Bundesorgan die Not unserer palä- Auf tinejnsischen neidet, s nd übrigerf Nachrichten aus London interessiert uns besonders die Tatsache, daß in England, dejm Mutterlande allen politischen Lebens, ein politischer Burgfriede, wie er bei uns herrscht, nicht besieht'[.daß sogar die „Times" Angriffe gegen Juden richten und die . Haltung der Türken gegen England als „jvon heimitMn Juden ausgehend" brandmarken Wie bereits in . meinem vorigen Bericht erwähnt, sind Juden im englischen Heere nicht gern gesellet^ Die {führenden Persönlichkeiten unter den Juden jenen*'deshalb mit der Absicht um, gleich den Wallvser und; Irischen- BaJaill«inen, auch' ein ..Jüdisches Bälaillon".aufzüstellen. Rabbiner Michael Adler wird - a's~ <rster (und* einziger!) jüdischer Feldgeistlicher'— die-Truppen ins Feld begleiten. Nach einer.vöndiesert'Geistlichen" im englischen Heere und in der Flotte;'450 von ihnen tiaben höhere Dienstgrade erreicht. Allein : die. „Jiidisclie Jugendbrigade" hat 47- Freiwillige gestellt!" Fast 300 Kfiaben der fieVannten, von 5000 Zöglingen besuchten Jüdischen Freischule in London sind feeiw Ilig in die Armee eingetreten. Sämtliche wehrfähigen Minner der Familie Rothsch i I d steten beim englischen Militär; Baron A 1 e n i s Gü z--b*u rg, Glaubensgeno;sen. . Wie er weiter die Londoner Asyle für die jüdischen ' etwa sechs'ausend in der Berichizeit weiter ausgebaut, i Oberrabbiner Dr. A 1 k a l 'y persönlich in Lbndön-um erste hat die London^Loge errichtet. -lüchtlinr.e ays, Belgien in Zahl vor Jen. Das Jann ers: folgten die jüdischen Gemeinden, und tun stel t de - Londoner Korrespondent mit Bezeugung fest, daß die Damen, der besten jüdischen Kreise der Hauptstadt, die nie einen Fuß in eine Kücie gesetzt haben, ihren Stolz darein setzen, für j30— 40" Flüchtlinge täglich mit eigener Hand schmack hafte Mahlzeiten herzurichten. Dem Beispiele der Hauptstadt folgen die Provinzialstädte, und selbst die kleinsten Gemeinden wetteifern miteinander in der Fürsorge für die belgischen^! üchtl Inge. — Von den u •—I gl.. -- ■A ist bereits dem Umwege über London iiricr.. Amerika ata,hreifi wir, daß die Lage der sebischen Juden, dtren Führer in der Belgrad-Loge verejnigt sind, giadezu trostlos ist. In ihrem Namen hat der serbische :h in Löndö Hilfe gebeten.- Von -der V uns freilich bisher unbev Vi nuten -~ „Töleranz" der Serben gab Dr Alka!y~ein Beispiel: die serbische Heeresleitung hätj iiicrrt nur die jüdischen Soldaten, sondern auch die gefangener}, jüdischen Oesterrelcner während der hoheti Feiertage beurlaubt. Auf demselbeh Wege hören wir, daß die aigehensten Juden Salonikis nach Korjstantinopel ausgewandert sind und bereits eine eigene;! Gemeinde bilden. Der dortige persische Gesandte hat beim Ciroßrabbiner der Türkei, Nanu m E f f|en d i, zur Einbürgerung der Jaden aus Saloniki in Persieri 1 ' 1/ , r * i ** 9 . ' ■ - "*r I * I .* ""."" I f '