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Bericht der Großloge für Deutschland · 1913-11-01 · Nr. 11 - November · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1913
Issue
Nr. 11 - November
Date
1913-11-01
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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Einer grossen Anzahl von Brüdern kdl'ifiten wir zu ihrem TO. Geburtstage gratulieren, darunter nnserm allverebxien Bruder Maret/'ki. Es entspricht ganz der Natur dieses Bruders, dass derselbe sieh allen Ehrungen hat entzieh« 1 wällen. Er konnte es aber uiclit verhindern, dass i in die Liebe und die Wertschätzung, die uns alte für ili i beseelt, zum Ausdruck gebracht worden ist. Die Geldsainmtiing für eine Stiftung zu seinen Ehren ergab den Betrag voii 11 biljBö Mark;, welchen Betrag Bruder M a r e i /. k i als Keh wester npensiqnsfond bestimmt hat. Die Deutsche Reichstage hat zu seinen Ehren eine besondere Stiftung von 90» k: Mark errichtet, die voraussichtlich dem Alteiversorgungsfond zufallen wird Bruder Mareizki hat uns zu seinem Geburtstage mit einem Buche beschenkt, welche.- .-eine Reden und Abhandlungen übet' den Orden zum Inhalt hat. Dieses Buch ist bereits in 156 Exemplaren 'verkauft, was einen Erlösten 168 Mark gebracht hat, In der Berichtszeit ist auch das von Uruder Mar e t z k i verfasste Buch „Geschichte des Ordens Bnei Bris» in Deutschland" in 265 Exemplaren verkauft, was einen Erlös von .r>'5<) Mark gebracht hat Ich erinnere hierbei an den Beschluss der Grossloge, den,Logen zu empfehlen, jedem einzelnen Beuaufgenomnienen Mitglied dieses Buch ^Geschichte dos Ordens Bnei Brise in Deutschland" zu schenken. Es gibt bis jetzt noch kein besseres Buch für die Information eines neunufgenommenen Mitgliedes. , Besondere Teilnahme hat die Silberhochzeit unseres verehrten und lieben Bruders, Vizepräsidenten Dr. K u znitzky, hervorgerufen. Man merkte es deutlich, wie erfreut die einzelnen waren, dem Bruder Kuznitzkv zu weigert, wie lieb und wert er ihnen ist. Ihr 25jähriges Stiftungsfest feierten die Behrend- Lehmann-Loge. die Henry Jones-Loge, die Frankfurt- Loge und die Rheinland-Loge: ihr löjähriges Stiftungsfest die MtWehen-Löge und ihr lOjähriges Stiftungsfest ilie Dalberg Loge, die Ostpreussische Loge, die Maiinonides-Loge. die Saar-Loge und die Herder-Loge. Bei allen diesen Stiftungsfesten war die Grosslüge durch eigene Delegierte vertreten. Mir selbst war es möglich, an den 2r>jährigen Stiftungsfesten der Logen teilzunehmen und auch sonst noch in der Berichtszeit 19 Logen zu besuchen. iDie Grössloge für Deutschland beteiligte sich ferner durch einen Delegierten -an dem 25 jährigen Dienstjubiläum des Grosspräsidenten des rumänischen Distrikts, des verehrten Bruders Dr. Stern und der beiden Vizepräsidenten Dr. B e c k und Dr. B 1 u m e n f e 1 d : an der ,„ 1911 bei der Tepliiz. bei der Grosslogefitag'UUg in 'Wien, am frf.-.taIIatron der K re u nd sc-h a 11*löge:in Konferenz in Brüssel zur Hilfsaktion liir die notleidenden .luden auf dem Balkan. Ein besonders freudiges Ereignis war die Einweihung de- Logenheims" der I Berliner Logen am 11. April 1912, an der sich der gesamte Distrikt beteiligt hat. und über welche ausführlich bereits berichtet ist. Auch sonst hat die Gro^sIoge bei einer grossen Zahl freudiger und trauriger Ereignisse den betreffenden Mitgliedern be/Av. deren Angehörigen ihre Teilnahme bezeugt.' ■ Ks ist vielfach moniert worden, nass nach dieser Richtung Uebertreibringen vorkommen, und namentlich ist getadelt worden, dass die Ansschitssprotokolle v<>n allen diesen Bezeugungen der ..Teilnahm« Kenntnis geben. Würde es möglich sein, die Antworten/ die die ( '■rossloge auf solche Teilnahnw'bezeu.gungeu erhält, zu veröffentlichen, die Vorwürfe würden sicherlich vermummen. — Ich glaube, dass dip;< «rossloge ein Kocht und eine Pflicht hat. in gleicher Weise auch in Zukunft "vorzugehen. Denn dös ist ja eben der Unterschied zwischen Verein und Logt', lass das Logen^. leben den ganzen Mann erfasst und sein ganzes Leben mit dem Logenleben verwebt. Alles, was den^Bruder betrifft, ninss die Teilnahme ileT Brüder erregen: von seinem Leide soll ihm die -Hälfte abgenommen werden, seine Freude SOl) durch unsere' Teilnahme verdoppelt werden! „ ♦ i * Kreilich ist es unrichtig, wenn die Logen, was ich bei meinen Besuchen wiederholt bemerkt habe, die Ausschuss-Protokofle Wörtlich verlesen: (las führt zur Monotonie. Ks muss iibei die'. Berichte i er Grössloge zusammenhängend referiert werden, wo »ei nur die wichtigen Beratungen und Beschlüsse des Ausschusses berührt zu werden brauchen. Tin übrigens die Grössloge zu decken, habe ich die' einzelnen Logen angefragt, cd) sie die die Grossloge bei freudigen oder .traun besonderer Art trotz der grossen Kosten beizubehalten wünschen. Fast ausnahmslos haben alje Logen die Vertretung der Grossloge für wünschensvjert. ja, in vielen Fällen für dringend erforderlich 'erklart. Die kleineren •Logen haben sogar den Wunsch geäussert, nicht nur bei besonderen- Anlässen, sondern auch fhei gewöhnlichen Arbeitssitzungen Besuche durch Kopräsidenten zu erhalten. .-. ■ •/' 1 f Dagegen-ist von der grossen Mehrzahl der Logen es für genügend erachtet worden, dass die jährlichen Beamteneinftthrungen durch Expräsidenten der eigenen I >ele'gation durch igen-Ereignissen — 159 — I

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