Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1905
- Issue
- Nr. 2 - Februar
- Article
- Beilage zu Nr. 2
- Date
- 1905-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 10)
- Language
- German
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Kraft einsetzen, hier Ist so recht ein Kehl, wie kaum wo anders, \v«>-unsere Prediger eine segensreiche Thätigleit ausüben konnten, Kann man schon die* Mischehen nicht hindern, soll man doch die Kinder <icm judenthum zu erhalten suchen. Man säge nicht, da.-s es schlechte Elemente sind, die solche Wege wandeln, an denen nichts zu bessern wäre. Man versuche nur! Kein Mensel) ist -«' schlecht djss er ■ nicht Ritten Regungen zugänglich wäre.« Kreilich gtolv >rt viel Geschick' Und Takt dazu, iim in ruhiger, anständiger, ge ntüthvolltr Weise einzuwirken. Ich kann mir nicht denken,-das« die angebeirafhete christliche Frau taub gegen eindrucksvolle Vorstellungen sein sollte. : \ / Nicht die Aufzählung aller Schaden, ist das Wichtigste, mehr der stumme oder laute Hinweis'auf die. Wege zur Besserung. Aber darin liegt die Schwierigkeit. Die Ratschläge erscheinen dein Ehlen- Zu gew agt, dem Andern nicht plausibel, der Eine tadelt die Schwarzseherei, der Amlere geht gleichgültig darüber hinweg: die l'ngläubigen leugnen die Thatsache, die Gleichgültigen lesen und haben mit der Beendigung der ■ * # ' ■ 0 Lektüre auch schon den Inhalt vergessen. Nicht Wenige nehmen einen Anlauf zur Besserung, ermatten bald, wenn sie nicht gleich Erfolg sehen. Sie können nicht begreifen, dass langsame, anhaltende Arbeit erfordeuich ist; hm Wandel zu schaffen. / . ' < •' ■ -.!: Jl ' l '! . I 1 }, •.; Wr-^vm ßurfolnicketvi Max Cohn (Inh. A M. Bioila. ■■/.>, Merlin SW, Him-p.tr.-7«,