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Bericht der Großloge für Deutschland · 1900-02-01 · Nr. 3 - Februar · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1900
Issue
Nr. 3 - Februar
Date
1900-02-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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BERLIN, im Februar 1900. No. 3. Bericht der Grossloge für Deutschland u. o. b. b. Nachdruck sämmllicher Artikel aus diesen Berich t'en; v e rbolen. -4 Fernsprecher: I). Wolff, VI, No. 4619, Wllhelmstrasse 118 ■V. rffciamteiy^tefe; Allen würd. Schwesterlogen, die uns bei unserem 13 Stiftungsfeste durch. Delegirte, Briefe oder Telegramme Glückwünsche übermittelt und Freundschaft bekundet haben, statten wir ..hiermit unseren herzlichsten Dank ab. .' - Die Frankfurt-Loge XX, No. 372, "AA^A . v' ^^-^ JW IM 1111111111 11.....I II IH 11 I 11111 I 1111111111111111111 II I III II 11111 I 111 I 11 I III I I I 111 1111111 III! H 1111 IM I IUI I 11 I 111 11111111111 I 111 i r 8;"_.« . . .-: ' '• .-*•! 3 Die Julius Bien-Loge XXXII, NO. 460 Eschwege, dankt auf diesem Wege allen würd. Schwesterlogen E {§ für die ihr anlässlich ihres Stiftungsfestes zugegangenen Glückwünsche. * „ .......11111 Ml 111111 M 11111' i Ii 111.......11111J11111.......111111111111111111111111 u 111 H 11.....11111111111.....liiniiii "Hill II Aus dem Bericht des Executiv-Comites. Nach dem Vierteljahresbericht der österreichischen Humanitäts-Vereine. Aus unserm Distrikt sind öfterer Wünsche laut geworden, auch die Verhältnisse, unter welchen unser Orden in andern Distrikten besteht und wirkt, etwas zu erfahren, und so dürfte es denn von allgemeinem Interesse sein, hier darzuthun, was innerhalb der anderen Distrikte unseres Ordens im letzten Berichtsjahre vorgekommen und geleistet worden ist. Einleitend wollen wir folgendes bemerken: Auf amerikanischem Boden zu Gunsten der deutschen Juden entstanden, welche, um den Folgen der wirtschaftlichen Bedrückung zu entgehen, nach dem freien Amerika zogen, nahm der Bnei-Briss-Orden eine eigenthümliche Gestaltung an. Die weisen Gründer in Amerika wollten nicht blos die armen, gedrückten Flüchtlinge materiell und moralisch heben und sie zu. Bürgern des freien Landes erziehen durch Einwirkungen von aussen, sie wollten _ ihren moralischen Halt dadurch kräftigen, dass sie sie zur Selbsthilfe erzogen. Das geschah in der Weise, dass man den Orden zu einer Art Versicherungsgesellschaft gestaltete, in welcher durch äusserst kleine Beiträge die Versicherung gegen Krankheit, Invalidität und Altersversorgung erzielt werden sollte (Endowment), welche durch nahezu 60 Jahre segenspendend unter unseren Glaubensgenossen in Amerika wirkten. Nun da Dank den freien Instutiönen des Staates und der unermüdlichen Arbeit hervorragender Glaubensgenossen, namentlich aber des B.-B.-Ordens das kulturelle und materielle Niveau der Juden sich gehoben, sehen wir daselbst eine Umbildung in den Distrikten vor sich gehen, die nicht ohne einige Reibungen sich abspielt, doch so, dass eine gedeihliche Zukunft auch in der neuen Form denselben gesichert ist. Die einzelnen "Distrikte beginnen ihre Verpflichtungen gegen die Versicherten abzuwickeln und sich zu humanitären und ethischen Gesellschaften umzubilden, als was sie in Europa gleich von vornner.ein, entsprechend der viel 'späteren Entstehungszeit aufgetretensind. Von diesem Gesichtspunkte aus sind die Berichte der amerikanischen Distrikte zu. beurtheilen: Der Distrikt No. l (New^York), berichtet über ein befriedigendes Anwachsen der Mitgliedschaft in der Stadt, sowie im Staale New-York, " Die Wöhlfahrtseinrichtungen desselben befinden sich im-blühenden Zustande, namentlich das „Altersheim für greise und kranke Brüder und Schwestern" in Yonkers. Die „Maimonidesbibliorhek" ist in immerwährendem Wachsthum begriffen,- ebenso was ihre Bücherbestände betrifft, als was ihre Benutzung von seiten des Publikums anlangt. Im letzten Jahre betrug die Circulation 206,028 Bände und war die Lesehalle von 120,000 Lesern besucht. Die Bestrebungen für , die geistige Fortbildung fanden ihren Ausdruck auch in den Vorlesungen, welche in den Räumen der Bibliothek /sowohl 4als auch im Tempel Beth-El vor grosser Zuhörerschaft abgehalten wurden. Der Distrikt No. 2 (Cihcinnati) berichtet über einen Gesammtzuwachs \jaa 100 Mitgliedern, trotzdem durch die Umgestaltung des Versicherungswesens und durch Tod 15.") Mitglieder in Abgang kamen und trotzdem in diesem Jahre die Propaganda nicht so lebhaft als sonst betrieben wurde. In der Stadt Denver wurde von dendortigen Israeliten ein Hospital für Schwindsüchtige ■errichtet, welches gerade zur Zeit der Krise 1893 fertig würde^ weshalb es trotz aller Anstrengungen der Gemeinde von Denver nicht möglich war, das Hospital zu eröffnen. 'Der. Distrikt nahm die Last der Erhaltung auf sich -und in " dem letzten Berichte des Hospitalcomites heisst es;

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